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Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile

Bericht: 75 Jahre Suzuki Automobile

Vom Japan-David zum Global-Goliath

01.09.2010

Wohl kein anderer Automobilhersteller ist weltweit so erfolgreich und wird zugleich so unterschätzt wie die japanische Marke Suzuki. Vor genau 75 Jahren startete der Unternehmensgründer und Webstuhlhersteller Michio Suzuki den neuen Geschäftsbereich Automobile. Mit zuverlässigen Kleinwagen, sportlichen Minis, erschwinglichen Geländewagen und der Eroberung großer Wachstumsmärkte gelang Suzuki der Aufstieg in die Top Ten der weltweit größten Automobilhersteller.

Frisches Feuer schürt jetzt die strategische Allianz mit Volkswagen, die den heute von Osamu Suzuki geleiteten Kleinwagen- und Offroad-Spezialisten ganz nach vorn bringen soll. Die nächsten Jahre sollen die spannendsten und besten in der über 100-jährigen Firmengeschichte des familiengeführten Unternehmen aus der jungen Küstenstadt Hamamatsu sein.

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile Wie bei den meisten japanischen Automobilbauern standen auch bei Suzuki Webstühle am Anfang der industriellen Produktion. Und wie bei der Konkurrenz von Mazda, Nissan oder Mitsubishi war es ein längerer Weg von den ersten Fahrzeug-Prototypen zu den Großserienmodellen. Typisch für jene Jahre japanischer Automobilisierung war auch der Fahrzeugtyp, der Michio Suzuki vor einem Dreivierteljahrhundert zur Entwicklung des ersten eigenen Automobils inspirierte: Der englische Austin Seven zählte 1935 zu den weltweit erfolgreichsten Kleinwagen und wurde in Japan bereits von mehreren Werken in Lizenz gefertigt oder einfach frech kopiert.

Weltkrieg beendete Autoproduktion

So erwarb auch Suzuki einen Austin Seven, der seinen Ingenieuren 1936 als Studienobjekt dienen sollte. Schon ein Jahr später präsentierte Suzuki den ersten eigenen Prototypen, der noch vom Austin abgeleitet war und auch von dessen 800-ccm-Vier-Zylinder-Viertakt-Motor angetrieben wurde. Es folgten eigenständigere Prototypen, bis die Rüstungsproduktion und der Zweite Weltkrieg allen Pkw-Entwicklungen ein Ende setzten.

Der Neustart erfolgte mit Webstühlen und ab 1952 mit den ersten Motorrädern. Zwei Jahre später zählte Suzuki bereits zu den weltweit größten Motorradherstellern und feierte dies mit einer Namensänderung in Suzuki Motor Co., Ltd. Dies war das Symbol für den definitiven Einstieg ins Automobilgeschäft: Schon 1955 präsentierte Suzuki seinen serienreifen Entwurf „Suzulight“ für das Kleinwagen-Förderprogramm des japanischen Handels- und Industrieministeriums in der 360-Kubizentimeter-Klasse. Der viersitzige Suzulight mit damals innovativen technischen Delikatessen wie Vorderradantrieb, Einzelradaufhängung rundum und quer eingebautem und luftgekühltem 21-PS-Triebwerk sollte als erstes preiswertes japanisches Leichtbau-Automobil den Weg in die Massenmotorisierung Nippons einleiten. Eine Mission, die erst einmal fehlschlug. Nur wenige Exemplare fanden den Weg zu den Kunden, vielleicht war der Suzulight seiner Zeit technisch zu weit voraus. So sollte es noch fünf Jahre dauern, bis der erste erfolgreiche Leichtbau-Kleinwagen lanciert wurde - dies allerdings von Mazda.

Flotte Zweitakter

Mitten ins Herz der Japaner trafen erst die ab 1962 vorgestellten Suzuki: Der bodenständige und bescheidene Fronttriebler Fronte 360 und die deutlich größere Stufenhecklimousine Fronte 800 mit italienisch inspirierter Linienführung sowie exzentrischem Drei-Zylinder-Zweitakter. Anachronistisch war die technische Revolution, die der 1967 vorgestellte Fronte 360 LC 10 einleitete: Während nun auch Europa immer mehr auf die Kombination Frontmotor und Frontantrieb setzte, galten im Land der aufgehenden Sonne plötzlich Heckmotor und Heckantrieb als zeitgemäßes Kleinwagen-Layout. Dafür wartete der LC 10 jetzt mit einem stärkeren Drei-Zylinder-Aggregat auf, das nunmehr 25 PS leistete.

Überhaupt war 1967 ein Schlüsseljahr für Suzuki. In Iwata gingen neue Werksanlagen für die Automobilproduktion an den Start, neue Exportstrategien wurden entwickelt und der Einstieg ins Allradsegment beschlossen. Mit knapp 200.000 Automobilen, die 1968 vom Band rollten, avancierte Suzuki zum größten Zweitakter-Hersteller der Welt. Auf der Tokio Motor Show jenes Jahres überraschte Suzuki mit dem sportlichen Minicar Fronte 360 SS, das in Japan für ähnlich viel Furore sorgte wie Mini Cooper oder winzige Fiat Abarth in Europa. Der bei damals sensationell hohen 7.000 U/min immerhin 36 PS freisetzende Flitzer war hochdrehzahlfest wie sonst fast nur Honda-Sportwagen oder Formel-1-Rennwagen. Auf der Strada del Sole zwischen Rom und Neapel erzielte der legendäre Formel-1-Pilot Stirling Moss mit einem Fronte SS den Klassenrekord von 122,4 km/h. Jetzt war es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Fronte 500, mit dem Suzuki Auto im Januar 1970 sein Europadebüt feierte - weiterhin mit luftgekühltem Drei-Zylinder-Zweitakter.

Zunächst belächelt

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile Italienischen Designschick von Giorgetto Giugario gab es ab 1972 beim kleinen Coupé Fronte GX. Der Miniatur-Sportler änderte in Europa aber ebenso wenig am Status von Suzuki als belächelter, kurioser Exote auf Automobilsalons wie die 1976 präsentierten, deutlich größeren Fronte-Limousinen und Cervo-Coupés. Zur globalen Exportoffensive blies Suzuki erst 1979. Den Auftakt bildete jener Fronte, der damals auf dem Amsterdamer Salon Premiere feierte und von dem der erste Alto abgeleitet wurde, jetzt mit 0,8-Liter-Drei-Zylindermotor. Auf der Frankfurter IAA enthüllte Suzuki dann den Geländewagen Jimny LJ80 unter den Bezeichnungen Eljot und Jipsy - und setzte eine Initialzündung für die weltweite Popularisierung kleiner Offroader.

In den USA startete Suzuki Auto mit dem LJ80-Nachfolger Samurai nicht vor Mitte der 1980er-Jahre richtig durch, dafür verkauften die Japaner dort bereits in ihrem Autojahr so viele Fahrzeuge wie es keinem anderen Newcomer je zuvor gelungen war. Fortgesetzt wurde diese Erfolgsgeschichte durch das SUV-Modell Vitara. Das Sechs-Zylinder-Flaggschiff Vitara XL7 wurde von der amerikanischen Presse sogar als erster erschwinglicher siebensitziger SUV gewürdigt. Ursprünglich begonnen hatte das Amerika-Engagement bereits im Jahr 1963 mit dem Export von Motorrädern. Automobile standen dann im Focus einer Kooperation, die Suzuki 1981 mit General Motors (GM) abschloss und die nicht nur in Nordamerika Früchte trug. Der Vertrieb in den USA erfolgte gleich unter mehreren Marken: Unter Chevrolet, Pontiac, GMC und Asuna firmierte hier das Suzuki-Portefeuille.

Eroberung Europas

Ein wichtiger Imageträger der 1990er-Jahre wurde schließlich der winzige Roadster Suzuki Cappuccino, der in der Klasse unterhalb des Mazda MX-5 gleichsam die Nachfolge der Minisportler Honda S500 und S800 antrat. Obwohl eigentlich für das japanische Kei-Car-Segment bestimmt, entwickelte sich der Roadster auch in Amerika und Europa zum bezahlbaren Mini-Traumsportler. Auf beachtliche Stückzahlen kam auch das schicke Swift Cabrio, das es sogar bis ins offizielle deutsche Vertriebsprogramm schaffte.  

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile In Europa stieg derweil Ungarn zum Suzuki-Land auf. 1993 wurde Magyar-Suzuki gegründet und wenig später lief in einem neuen Werk die Produktion des Swift an. Die kleinen Suzuki entwickelten sich schnell zu ungarischen Volksautos und wurden in fast alle europäischen Länder exportiert. Dies sogar im Zeichen des Opel-Blitzes, denn der Suzuki Wagon R+ mutierte dank einer weiteren Kooperation mit GM zum ersten Opel Agila, und aus dem Suzuki Splash entstand 2008 die zweite Agila-Kooperation. Ab 2004 ging es unaufhörlich aufwärts. Internationale Markterfolge mit immer attraktiveren Modellen wie dem neuen Swift (ab 2005), dem Grand Vitara (2005), dem SX4 (ab 2006) und dem neuen Alto (ab 2009), weitere gezielte Kooperationen (u.a. mit Fiat, Nissan und Subaru), die Eroberung immer neuer Märkte, Erfolge im Motorsport und ein Feuerwerk aufregender Concept Cars ließen einzelne, irrlichternde Suzuki-Flops wie Vitara X90, Liana und Ignis rasch im Meer des Vergessens untergehen.

1909 - Michio Suzuki gründet in Hamamatsu die Suzuki Loom Works zur Herstellung von Webstühlen

1920 - Als Suzuki Loom Manufacturing Co. erfolgt der Gang an die Börse

1935 - Michio Suzuki lässt sich durch den in Japan populären Austin Seven zum Bau eines Kleinwagen-Prototyps inspirieren. 1936 wird ein Fahrzeugmuster des Austin gekauft und ein Jahr später der erste eigene Prototyp vorgestellt

1952 - Suzuki präsentiert das erste „Motorrad“, den Typ Power Free

1954 - Neue Firmierung als Suzuki Motor Co. Ltd

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile 1955 - Der erste serienreife Kleinwagen namens Suzulight wird präsentiert

1962 - Vorstellung des Suzuki Fronte

1963 - In Los Angeles/USA geht eine Suzuki Vertriebsgesellschaft an den Start  

1967 - Mit dem neuen Fronte 360 LC10 erfolgt die Umstellung von Front- auf Heckantrieb. Erstes Werk außerhalb Japans wird die Thai Suzuki Motor Co. Ltd (Thailand)

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile 1968 - Suzuki beginnt mit der Entwicklung und Produktion eines kompakten 4x4-Geländewagens. Der sportliche Fronte 360 SS geht auf Rekordfahrt. Einführung des Vans Carry full-cab

1970 - Der Suzuki LJ 10 geht als Suzuki Jimny in Japan an den Verkaufsstart. Der winzige Offroader wiegt nur 600 Kilogramm und wird angetrieben von einem 25 PS starken, luftgekühlten 360-ccm-Zwei-Zylinder-Motor. Auf dem Brüsseler Salon feiert der Fronte 500 Europapremiere

1972 - Der etwas größere LJ 20 tritt die Nachfolge des Suzuki LJ 10 an

1974 - Der Suzuki LJ 50 wird mit 550-ccm-Drei-Zylinder-Zweitakt-Motor nach Australien exportiert

1976 - In München wird die Suzuki Motor Handels GmbH gegründet, die sich zunächst auf den Vertrieb von Motorrädern und Marineprodukten konzentriert

1977 - Der LJ 50 wird unter der Bezeichnung Jimny auf den Kanarischen Inseln als Mietwagen eingesetzt. Im Dezember Vorstellung des Suzuki LJ 80 mit 800-ccm-Motor in Japan

1979 - Export des Suzuki LJ 55 Jipsy nach Europa. Auf der IAA in Frankfurt am Main feiert Suzuki Automobile mit dem LJ 80 seine Deutschland-Premiere. Weltpremiere für den ersten Alto

1981 - Start der Kooperationen mit General Motors (GM) und Isuzu Motors Ltd

1982 - Mit der indischen Maruti Udyog Ltd wird ein Produktions- und Vertriebsabkommen unterzeichnet

1983 - Auf der Tokyo Motor Show feiert der Suzuki Swift unter der anfänglichen Modellbezeichnung SA 310 Weltpremiere. Europa-Produktionsbeginn des Suzuki SJ 410 bei Land Rover Santana Motors in Spanien. In Pakistan wird die Pakistani Suzuki Motor Co Ltd für Produktion und Vertrieb gegründet

1986 - Präsentation von Suzuki SJ 413 und Swift GTi

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile 1988 - Nach einem Facelift läuft der Suzuki SJ 413 unter der Bezeichnung Samurai. Markteinführung des Suzuki Vitara Dreitürers. Suzuki Alto mit Schiebetür auf Fahrerseite lieferbar

1989 - Weltpremiere für die zweite Swift-Generation auf der Birmingham Motorshow

1990 - Neue Firmierung als Suzuki Motor Corporation

1991 - Das Swift Cabriolet wird in Deutschland eingeführt. Weltpremiere für den kleinen Roadster Cappucino

1993 - Produktionsbeginn in Esztergom/Ungarn und in Ägypten

1995 - Neue 2,0-Liter-V6-Motorisierung für den Vitara, der weltweit kleinste V6 in einem Offroader

1996 - Premiere für den Suzuki Vitara X-90, das erste Lifestyle-Funcar im SUV-Segment. Gesamtsieg für die Rennversion des Vitara, den Escudo Pikes Peak beim Pikes Peak International Hill Climb, USA

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile 1997 - Deutschlands meistgekaufter Offroader ist der Suzuki Vitara. In Nordamerika wird der Vitara als Chevrolet Tracker vermarktet. Einführung des Modells Wagon R+, das in Europa auch als Schwestermodell Opel Agila vermarktet wird.

1998 - Debüt des Suzuki Grand Vitara auf dem Genfer Automobilsalon. Premiere des Suzuki Jimny. Produktionsgenehmigung durch die chinesische Staatsführung für die Jiangxi Changhe Suzuki Automobile Co. Ltd

2003 - Die Suzuki International Europe GmbH wird gegründet, ab Oktober erfolgt der Deutschlandvertrieb vom hessischen Bensheim aus

2004 - Auf dem Pariser Salon feiert die dritte Swift-Generation Weltpremiere. Auftakt für die Lancierung neuer Weltmodelle wie SX4, Grand Vitara, Splash und Alto

2005 - Auf der Frankfurter IAA wird die Neuauflage des Suzuki Grand Vitara vorgestellt

2006 - Der Swift Super 1600 startet in der Junior Rallye Championship

2007 - Sieg des Suzuki Grand Vitara XL-7 Hill Climb Special beim Pikes-Peak-Bergrennen in den USA

Galerie: Bericht 75 Jahre Suzuki Automobile 2008 - Klassensieg des Suzuki Grand Vitara DDiS bei der Transsyberia-Langstrecken-Rallye

2010 - Mit dem Kizashi startet Suzuki in der Mittelklasse. Weltpremiere für die vierte Swift-Generation. Insgesamt wurden in Japan bisher über 20 Millionen Suzuki verkauft. Der fünfmillionste Wagon R rollt vom Band

Suzulight, 0,36-Liter-Zwei-Zylinder-Zweitaktmotor, 21 PS, Produktionszeit 1955-1957

Suzuki Fronte 360 TL, 0,36-Liter-Zwei-Zylinder-Zweitaktmotor, 21 PS, Produktionszeit 1962-1966

Suzuki Fronte 800, 0,8-Liter-Drei-Zylinder-Zweitakt-Motor, 29 PS, Produktionszeit 1963-1970

Suzuki Fronte 360, 0,36-Liter-Drei-Zylinder-Zweitaktmotor, 25 PS, Produktionszeit 1966-1970

Suzuki Fronte 360 SS, 0,36-Liter-Drei-Zylinder-Zweitaktmotor, 36 PS, Produktionszeit 1968-1970

Suzuki Fronte 500, 0,5-Liter-Drei-Zylinder-Zweitakt-Motor, 29 PS, Produktionszeit 1969-1971

Suzuki Fronte 71/72, 0,36-Liter-Drei-Zylinder-Zweitakt-Motor, 25-34 PS, Produktionszeit 1971-1973

Suzuki Fronte SSS, 0,36-Liter-Drei-Zylinder-Zweitakt-Motor, 36 PS, Produktionszeit 1971-1972

Suzuki Cervo, 0,6-Liter-Zwei-Zylinder-Motor, 28 PS, Produktionszeit 1977-1979

Suzuki Fronte/Alto, 0,6-0,8-Liter-Drei-Zylinder-Motor, 31-40 PS, Produktionszeit 1979/80

Suzuki Alto, 0,8-Liter-Drei-Zylinder-Motor, 40 PS, Produktionszeit 1980-1992

Suzuki SA 310/Swift, 1,0- bis 1,3-Liter-Drei- bzw. Vier-Zylinder-Motor, 50-101 PS, Produktionszeit 1983-1996

Suzuki LJ 80, 0,8-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 39-40 PS, Produktionszeit 1979-1983

Suzuki SJ 410/413, 1,0 bis 1,3-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 45-64 PS, Produktionszeit 1982-1988

Suzuki Samurai, 1,3-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 60 PS, Produktionszeit 1987-1990

Suzuki Vitara, 1,6-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 80 PS, Produktionszeit 1988-1991

Suzuki Grand Vitara, 1,6 bis 2,7-Liter-Vier- bzw. Sechs-Zylinder-Motor, 94 PS bis 127 kW/173 PS, Produktionszeit 1998-2005

Suzuki Alto, 1,1-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 63 PS, Produktionszeit 2002-2009

Suzuki Wagon R+, 1,3-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 94 PS, Produktionszeit 2000-2006 (zweite Generation)

Suzuki Ignis, 1,3 bis 1,5-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 70 PS bis 99 PS, Produktionszeit 2000-2008

Suzuki Liana, 1,3 bis 1,6-Liter-Vier-Zylinder-Motor, 90 PS bis 106 PS, Produktionszeit 2001-2007

Suzuki Swift, 1,3 bis 1,6-Liter-Vierzylinder-Motor, 75 PS bis 125 PS,

Produktionszeit 2004-2010

Suzuki Splash, 1,0 bis 1,3-Liter-Drei- bzw. VierZylinder-Motor, 65 PS bis 86 PS,

Produktionszeit seit 2008

20 Mio Suzuki Pkw in Japan (1955-2010)

8 Mio Suzuki-Maruti in Indien (Produktion 1982-2010)

5 Mio Suzuki Wagon R (1997-2010)

4,2 Mio Suzuki Swift (1983-2009)

2,6 Mio Suzuki Pkw weltweit (2008)

193.000 Suzuki im Jahr 1968

2.565 Suzuki im Jahr 1962

43 Suzulight im Startjahr 1955

Sehr erfolgreich in Indien

Einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in die Top Ten der weltweit erfolgreichsten Automobilhersteller setzten die Japaner 1982 mit einem Kooperationsvertrag mit der indischen Maruti Udyog Ltd. über die lokale Produktion und den Vertrieb von Suzuki-Modellen in Indien. Die Modelle Cultus/Swift und später der Alto beflügelten die indische Volksmotorisierung und errangen rasch über 50 Prozent Marktanteil. Nicht einmal der Tata Nano konnte bislang den kleinen Maruti-Suzuki vom Thron stürzen. Jetzt planen Suzuki und Volkswagen gemeinsam einen Alto-Nachfolger, um sich in Indien die Marktherrschaft zu sichern.

Ein  Erfolgsgeheimnis eint dabei Suzuki und Tata: Beide Unternehmen werden von Patriarchen gelenkt, die langfristige Strategien verfolgen und durch persönliche Begeisterung überdurchschnittliche Loyalität und Engagement der Mitarbeiter erreichen. So ist es vielleicht nur konsequent, dass Osamu Suzuki für sein Unternehmen einen Mega-Partner wie Volkswagen gesucht hat, der vor allem von Familien gelenkt wird und im langfristigen automobilen Konzentrationsprozess gut aufgestellt scheint. Spätestens durch diese Kooperation hat sich Suzuki vom japanischen David zum globalen Goliath entwickelt. (sp-x)

 
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