Winter-Special
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Bericht: Autos richtig einmotten

Bericht: Autos richtig einmotten

Sicher durch den Winter

12.10.2010

Gut 1,7 Millionen Fahrzeuge sind in Deutschland jedes Jahr mit Saisonkennzeichen unterwegs. Meist dürfen sie nur bis Ende Oktober bewegt werden. Dann kommt die Zeit des Einmottens. Dabei sind einige Tipps zu beherzigen.

Erster Schritt ist eine gründliche Wäsche. Auch eine Reinigung des Unterbodens und des Motors gehört dazu. Wer selbst zum Hochdruckreiniger greift, sollte aber mindestens einen halben Meter Abstand halten, um elektrische Komponenten nicht zu beschädigen. Auch Reifen und Gummidichtungen sind empfindlich.

Anschließend wird der Innenraum gründlich gesaugt und gereinigt, denn Schmutz zieht Feuchtigkeit an, so dass Rost entstehen kann. Eventuelle vorhandene Lederpolster werden mit Pflegemittel behandelt. Wer einen Pollenfilter hat, wechselt ihn, um Schimmel zu verhindern. Eine gute Belüftung des Innenraums dient dem gleichen Zweck. Dazu werden alle Seitenscheiben ein Stück geöffnet.

Seifenwasser reicht

Bei Cabrios braucht das Verdeck keine spezielle Pflege; die Reinigung mit Seifenwasser reicht, spezielle Reiniger und Konservierungsmittel sind in der Regel nicht nötig. Bei Oldtimern ist Talkum die beste Wahl für die Pflege der Gummiteile des Verdecks, moderne Autos kommen ganz ohne spezielle Substanzen aus. Zur Schonung von Stoff und Gelenken lässt man das Stoffdach während des Winters am besten leicht geöffnet. Keinesfalls aber sollte man es dauerhaft ganz aufklappen, da sonst bleibende Falten drohen. Dem Motor hilft frisches Öl über den Winter. Auch wenn das Wechselintervall noch nicht erreicht ist, lohnt sich die Erneuerung, da sich im alten Schmierstoff Säuren bilden können, die die Dichtungen angreifen. Anschließend wird noch der Ölstand im Schalt- und im eventuell vorhandenen Hinterachsdifferential kontrolliert. Außerdem empfiehlt sich das Volltanken. Ist viel Luft im Tank, kann sich Kondenswasser bilden, was zu Korrosion führt. Nicht zu vergessen sind Scheibenwischanlage und Kühlwasser; Frostschutz verhindert das Einfrieren. Die Scheibenwischer werden abgeklappt, damit sich die Lippen nicht platt drücken.

Batterie regelmäßig laden

Die Batterie wird nur in Oldtimern abgeklemmt. Bei modernen Autos mit viel Elektronik sollte der Stromspeicher hingegen angeschlossen bleiben und regelmäßig geladen werden. Dabei helfen intelligente Ladegeräte, die die Batterie automatisch überwachen. Für die Reifen empfiehlt sich während der Standzeit ein leicht erhöhter Druck, 2,5 bis drei bar mehr als sonst. Das verbessert die Haltbarkeit. Kompletter Stillstand ist auch beim Winterschlaf nicht gut für das Auto. Wer den Wagen alle paar Wochen einige Zentimeter vor- und zurückrollt, verhindert einen Standplatten und verteilt Öl und Fett in Getrieben und Wellen. Bei modernen Autos lohnt sich auch das kurze Anschalten der Klimaanlage bei laufendem Motor, um den Kompressor zu schmieren.

Trockene Garage

Idealer Ort für das Auto ist während des Winters eine trockene und gut belüftete Garage. Alternativ kann auch im Freien ein Überzug aus reißfestem Material das Fahrzeug schützen. Auf öffentlichen Straßen darf nur ein angemeldetes Auto geparkt werden. Das Nummernschild muss dabei immer sichtbar sein. (SP-X)

 
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