Schönes Wetter, offenes Dach - das Cabriofeeling in unserem Special.
Mit einer Flut von neuen Modellen wartet BMW für das kommende Modelljahr 2006 auf. In allen Klassen, vom 1er bis zum 7er, kommen neue beziehungsweise zusätzliche Aggregate zum Einsatz. M-Sportpakete sind nun auch für den 1er, den neuen 3er und den X3 erhältlich.
Das 1er-Topmodell 130i verspricht in jeder Hinsicht ein Überflieger zu werden. Ihn lediglich als GTI-Killer zu bezeichnen, wäre eine schändliche Untertreibung. Er soll zeigen, was das 1er-Konzept aus Frontmotor und Heckantrieb in der Kompaktklasse hergibt. So wurde der bekannte Reihensechszylinder mit 3,0 Liter Hubraum noch einmal leicht überarbeitet und leistet nun satte 265 PS. Damit und dank eines maximalen Drehmoments von 315 Newtonmeter hechtet der 130er in 6,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Schluss mit Vortrieb ist bei den üblichen, elektronisch begrenzten 250 km/h. Als Durchschnittsverbrauch gibt BMW 9,0 Liter pro 100 Kilometer an.
Äußerlich gibt sich der 32.500 Euro teure 130i wohltuend zurückhaltend, unterscheidet sich nur anhand speziell gestalteter 17-Zoll-Felgen, einer verchromten Doppel-Niere und glänzender Endrohren von den schwächeren Modellen. Die Leistungslücke zwischen dem 120i und dem 130i wird BMW jedoch auch mittelfristig nicht schließen. Zwar dürfte der Vierzylinder (150 PS) in absehbarer Zeit etwas mehr Leistung bekommen. Doch der kleinere Sechszylinder mit 2,5 Liter Hubraum bleibt dem Kompaktsegment vorenthalten.
Wer sich nicht scheut, die Potenz seines Untersatzes auch zu zeigen, kann auf das neue M Sportpaket zurückgreifen. Es ist ab September für alle 1er erhältlich, umfasst neu gestaltete Schürzen an Front und Heck, zusätzliche Seitenschweller und 17- bzw. 18-Zoll-Räder mit Mischbereifung. Ein Sportfahrwerk und ein verkürzter Schalthebel sollen den Fahrspaß noch einmal steigern, sportliche Details im Innenraum die Exklusivität erhöhen.
Drei neue Dreier
Ein
M Sportpaket ist auch für den neuen 3er erhältlich für die Limousine wie auch den Touring. Dazu kommen drei zusätzliche Motorvarianten, ein Benziner und
zwei Diesel. Neuer Basisbenziner ist der 318i (€25.750; nur Limousine), dessen 2,0-Liter-Vierzylinder
129 PS leistet. Damit soll der Sprint in 10,0 Sekunden gelingen und eine Höchstgeschwindigkeit von 208
km/h möglich sein bei einem Durchschnittsverbrauch von 7,3 Liter. Sparsamer noch geht der 318d (€28.350; nur Limousine)
mit dem Treibstoff um. Der 122 PS starke Selbstzünder soll sich im Schnitt mit 5,6 Litern Diesel begnügen.
Die Fahrleistungen können sich trotzdem sehen lassen: 10,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100, 206 km/h Spitze,
und satter Durchzug dank 280 Newtonmeter Drehmoment, die bereits bei 1.750 Touren bereit stehen.
Am
anderen Ende der Leistungsspanne rangiert der 3,0-Liter-Sechszylinder im 330d. Mit 231 PS und 500 Newtonmeter
macht er Limousine (€37.600) wie Kombi (€39.100) zu selbstzündenden Sportwagen. 6,7 Sekunden für den
Sprint, Tempo 250 Spitze und ein Durchschnittsverbrauch von 6,5 Liter Diesel sind jeweils Spitzenwerte.
Ab sofort sind alle 3er mit Sechszylindermotor auch mit dem xDrive genannten Allradantrieb zu haben
(ab €34.400 im 325xi Limousine).
Zwei V8 für den 5er
Die
Kombination aus dem neuen 3,0-Liter-Diesel und Allradantrieb ist nun auch für den 5er erhältlich (530xd
ab €44.750; 530d ab €43.050). Die Fahrleistungen entsprechen denen des 3ers. Hinzu kommt ein neues Diesel-Basismodell.
Im 520d (beide Karosserievarianten; ab €35.900) arbeitet der bekannte 2,0-Liter-Vierzylinder mit 163
PS und 340 Newtonmeter Drehmoment.
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 223 km/h, die
Beschleunigung auf 100 km/h dauert nur 8,6 Sekunden und der Verbrauch liegt bei 5,9 Litern pro 100 Kilometer.
Ebenfalls neu in der bayerischen Business-Class sind der 540i (nur Limousine) und der 550i (auch als Touring). Der 540er ist mit dem aus dem 7er bekannten 4,0-Liter-V8 (306 PS; 390 Nm) bestückt, womit es mit Handschaltgetriebe in 6,2 Sekunden auf Tempo 100 geht (Spitze 250 km/h; 11,0 Liter). Neues Topmodell unter den zivilen 5ern - als Limousine und Kombi - ist der 550i mit 4,8-Liter-V8, 367 PS und 490 Nm. Sogar dieses Kraftpaket ist noch mit manuellem Sechsganggetriebe erhältlich, womit die 100 km/h-Marke nach sehr sportlichen 5,5 Sekunden erreicht ist. Der Verbrauch liegt auf dem Niveau des kleinen V8.
Auch als 650i
Der
4,8-Liter-V8 ersetzt auch im 6er das bisherige Topmodell 645i. Die 34 PS mehr Leistung und zusätzlichen
40 Newtonmeter Drehmoment machen den 650i (Coupé: €74.000; Cabrio: €82.000) noch spritziger. So gelingt
der Spurt in 5,4 Sekunden (Cabrio 5,7s). Die elektronische Vmax-Beschränkung bei Tempo 250 bleibt bestehen,
und optisch nahezu alles beim Alten. Neue 19-Zoll-Felgen und eine um acht Millimeter breitere hintere
Spur machen den Unterschied.
„Stärkster Diesel“
Ab September bietet BMW den 7er mit dem 3,0-Liter-Sechszylinder-Diesel auch in der um 14 Zentimeter gestreckten Langversion als 730Ld an (€69.100). Das Selbstzünder-Spitzenmodell 745d (ab €80.500) erhält nochmals mehr Leistung, kann sich nach den jüngsten Attacken von Audi und Mercedes dann seinerseits wieder „stärkster Diesel in der Luxusklasse“ schimpfen: 330 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment bereits ab 1.900 Touren bedeuten einen Zuwachs von 30 PS beziehungsweise 50 Newtonmeter.
2x X3
Last but not least erfährt auch die X3-Reihe
einige Novitäten. Einerseits hält der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner Einzug in das SUV (150 PS; 11,5s;
198 km/h; €32.650). Andererseits erhält der 3,0-Liter-Sechszylinder-Diesel eine mit zusätzlichen 14
PS gefüllte Leistungsspritze, kommt nun auf 218 PS und 500 Newtonmeter (plus 90 Nm). In 7,4 Sekunden
geht’s auf Tempo 100, Schluss ist allerdings aufgrund der All-Season-Bereifung bereits bei 210 km/h
(mit Hochgeschwindigkeitsabstimmung 220 km/h). Trotz mehr Leistung gibt BMW einen um einen halben Liter
niedrigeren Durchschnittsverbrauch an: 7,9 Liter Diesel.
Gesunken sind auch die Emissionswerte. Alle BMW Diesel-Aggregate erfüllen Euro4, und bis auf den 1er, für den Partikelfilter optional angeboten werden, haben künftig alle selbstzündenden BMW serienmäßig die Feinstaubbremse an Bord. Ebenfalls ab Herbst sollen Nachrüstsätze verfügbar sein, auch für frühere Baureihen wie der letzten 3er-Reihe. (bs)
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Erste Ausfahrt mit dem Diesel-Hybrid: Volvo V60 Plug-In. 50 Km rein elektrisch, 215 Diesel-PS, 70 Elektro-PS. #hybrid http://t.co/KnoIZtVi
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