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Galerie: Bericht Car2Go-Start in Hamburg

Bericht: Car2Go-Start in Hamburg

Auf zu neuen Ufern

07.04.2011

Vor zwei Jahren startete Daimler das Pilotprojekt Car2Go in Ulm, vergangenes Jahr folgte ein weiterer Testlauf in Austin, Texas – mit großem Erfolg. Jetzt geht das innovative Car-Sharing-Konzept erstmals in Serie, und zwar in Hamburg.

300 Car2Go-Smarts stehen in Hamburg bereit, und können von jedem, der sich zuvor registriert hat, jederzeit angemietet werden. Anders als bei den meisten Car-Sharing-Konzepten haben die Smarts keinen festen Standort, sondern sind wild über das Geschäftsgebiet verteilt; das umfasst in Hamburg rund 65 Quadratkilometer und ist ziemlich genau der Bereich innerhalb des Ring 2; ausgenommen ist der Flughafen. Das wäre zuviel Konkurrenz für die Taxifahrer.

Innerhalb des Geschäftsgebietes kann man sich jeden freien Smart schnappen, eine iPhone-App informiert über die Standorte der  Autos. Ein Chip auf dem Führerschein schaltet den Wagen frei, der Schlüssel steckt in der Mittelkonsole. Wo man damit hinfährt ist egal, nur abgestellt werden muss er wieder innerhalb des Ring 2, außerhalb ist das Beenden der Miete nicht möglich und die Uhr läuft weiter.

Abrechnung nach Zeit

Galerie: Bericht Car2Go-Start in HamburgDenn abgerechnet wird minutengenau, 29 Cent werden für 60 Sekunden fahren fällig. Zusätzlich gibt es einen Stundenpreis von 14,90 Euro, eine Tagespauschale gibt es nicht. Damit hatte man in Ulm schlechte Erfahrungen gemacht; manch einer hat früh ein Auto gemietet, ist nach Berlin gefahren und erst Abends wieder heimgekommen. Doch dafür sind die City-Flitzer nicht gedacht.   

In Hamburg arbeitet Car2Go mit Deutschlands größtem Autovermieter Europcar zusammen, der sich weitestgehend um den Betrieb der Smarts kümmert. Schließlich müssen die Kleinen immer wieder gereinigt und ab und an auch betankt werden. Wobei letzeres auch die Kunden übernehmen können: Im Wagen liegt eine Tankkarte und wer sich die Mühe macht, bekommt 20 Minuten auf seinem Zeitkontingent gut geschrieben.

Kostenlos parken

Galerie: Bericht Car2Go-Start in HamburgEin Pluspunkt: Wer mit einem Car2Go-Smart unterwegs ist, kann im Stadtgebiet kostenfrei parken, die Gebühren übernimmt der Betreiber. Zusätzlich gibt es in Parkhäusern und an ausgewählten Tankstellen eigne, Car2Go-exklusive Parkplätze.

Hamburg ist nur die erste von drei Städten, in denen Car2Go noch 2011 starten soll. Als nächstes steht Amsterdam an, dort soll eine Flotte von Elektrosmarts zum Einsatz kommen; die dritte Destination will Mercedes im Augenblick noch nicht verraten. Dass das Konzept bei den Bürgern ankommt, haben die beiden Testprojekte gezeigt. In Ulm und Austin wurden die Smarts zusammen 650.000 Mal angemietet, mehr als zehn Prozent aller Ulmer sind für Car2Go registriert. Und in einer Großstadt wie Hamburg dürfte die Quote noch höher liegen.

 
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