IAA 2013
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Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013

Bericht: Die Neuheiten der IAA 2013

Premieren satt

13.09.2013

Bis zum 22. September 2013 ist großer Neuheitentrubel auf der die Frankfurter IAA. Die Autoshow der Superlative empfängt den Besucher wieder einmal mit einem übervollen Blumenstrauß an Premieren. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen die Höhepunkte der Messe. Zur besseren Orientierung haben wir die Hersteller in alphabetischer Reihenfolge geordnet.

Aston Martin

Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin bleibt seinen Formen und Themen treu, doch werden die Modelle der Briten fortwährend überarbeitet. Als jüngstes Update schickt die englische Traditionsmarke den Vanquish Volante zur IAA. Der 573 PS starke und 295 km/h schnelle Flitzer kostet fast 300.000 Euro.

Audi

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Nicht ganz so exklusiv, dafür aber variantenreicher präsentiert sich Audi mit seinen Neuheiten. Mit dem A3 Cabriolet komplettieren die Ingolstädter ihre Kompakt-Familie. Gegenüber dem Vorgänger legt der offene Viersitzer bei Länge und Radstand zu. Das neue Stufenheck differenziert ihn vom alten Modell genauso wie vom technisch nur noch entfernt verwandten Golf Cabrio. Unverändert bleibt es jedoch beim klassischen Stoffverdeck anstelle eines Stahldachs. Außerdem feiert der A3 ultra seine Messepremiere, ein Sparmodell mit 110-PS-Diesel, dass nur 3,2 Liter konsumieren soll. Der Preis liegt bei 25.200 Euro.

Flankiert wird das Messeprogramm der Marke von der gelifteten Oberklasselimousine A8, die eine modifizierte Optik, überarbeitete Motoren und besonders leistungsfähige LED-Scheinwerfer erhält. Im Mittelpunkt des Messestandes dürfte allerdings die Studie eines neuen Sport-Modells im Geiste des 80er-Jahre-Flitzers Sport Quattro stehen. Das gleichnamige Konzept verfügt über einen V8-Biturbo und einem rund 170 PS starken Elektromotor. Insgesamt das Antriebskongomerat 700 PS leisten und entsprechend irre Fahrleistungen bieten, während im rein elektrischen Modus auch emissionsfreie Fahrten möglich sind.Ob die Studie eine Neuauflage des Sport Quattro andeutet oder doch vielleicht Ausblick auf die A4/A5-Baureihe ist, muss sich noch zeigen.

Außerdem hat Audi noch eine zweite Studie mit nach Frankfurt gebracht, den von Giugiaro gestalteten Nanuk Quattro Concept. Highlight des 4,54 Meter langen 4x4-Zweisitzers ist ein V10-TDI mit doppelter Turboaufladung. So bringt es das Triebwerk auf satte 544 PS. Die sollen reichen um das 1,9 Tonnen schwere Konzeptauto in 3,8 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen; maximal läuft der Nanuk 305 km/h. Der Verbrauch soll dagegen magere 7,8 Liter betragen.

Bentley

Die britsche Nobelmarke des VW-Konzerns zeigt wieder einmal Muskeln. Dieses Mal trifft es den Continental, dessen V8-Einstiegsversion in einer leicht geschärften Sportversion zur IAA vorfährt. Die Leistung des GT V8 S wuchs dabei von eigentlich ausreichenden 507 auf immerhin 528 PS.

BMW

Der Elektro-Kleinwagen i3 könnte zum großen Star der Messe werden. Eine extrem leichte Kohlefaser-Karosserie, ein 170 PS starker E-Motor und eine ordentliche Reichweite von maximal 200 Kilometern sollen endlich auch die Deutschen vom Stromantrieb überzeugen. Mit 34.950 Euro ist das konsequent gestrickte Öko-Stadtmobil zwar kein Schnäppchen, aber auch nicht um Welten teurer als vergleichbare Modelle der Konkurrenz.

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Außerhalb jeder Konkurrenz steht der Öko-Sportwagen i8, der in Frankfurt ebenfalls erstmals in der fertigen Serienversion zu sehen ist. Der futuristisch-flache Zweisitzer fährt rund 30 Kilometer elektrisch, kann aber auch von einem Benzin-Hybridantrieb mit rund 345 PS bewegt werden. Der Preis: 126.000 Euro.

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Neben den elektrischen Leuchtturmmodellen gibt es auch wieder klassisch-sportliche Kost aus München. Etwa in Form des 4er Coupés, das sich vom zweitürigen Dreier der Vorgängergeneration nicht nur durch den neuen Namen, sondern auch durch eine preisliche Höherpositionierung (ab 35.750 Euro) abgrenzt. Zur Seite steht dem 4er noch eine schärfere Variante mit dem vollen Programm des M Performance Pakets, der einen ersten Vorgeschmack auf den M4 gibt. Außerdem könnte in Frankfurt noch die Cabriolet-Version des 4er debütieren, die dann im Frühjahr 2014 auf den Markt kommen soll.

Auf den ersten Blick kaum als Neuheit zu erkennen ist der BMW X5, der sich angesichts eines echten Generationswechsels äußerlich nur leicht verändert hat. Unter der Haube gibt es allerdings erstmals einen Vierzylinderdiesel (218 PS), der – ebenfalls Premiere – auch mit Hinterrad- statt Allradantrieb angeboten wird. Dann soll das SUV mit 5,6 Litern Kraftstoff auskommen. Noch sparsamer ist die X5-Studie eDrive, die Ausblick auf einen künftigen Plug-in-Hybriden gibt, der dank seiner 30 Kilometer rein elektrischen Reichweite einen Normverbrauchswert von nur 3,8 LItern haben soll.

Mit dem 5er kommt noch ein Klassiker des BMW-Programms frisch geliftet zur IAA. Der Vertreter der oberen Mittelklasse wurde optisch geringfügig überarbeitet und technisch aufgewertet. Von den Maßnahmen profitieren Limousine, GT und Touring gleichermaßen.

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Schließlich gibt BMW noch einen Ausblick auf eine komplett neue Baureihe: Mit der Studie Concept Active Tourer Outdoor zeigen die Münchner bereits recht konkret, wie ein kompakter Van mit Frontantrieb aussehen könnte und wie diese rein optisch auch SUV-Freunde ansprechen könnte.

Bugatti

Die noble VW-Tochter hat das zweite Modell aus der sechsteiligen Serie "Les Légendes de Bugatti" vorgestellt. Alle sechs Sondermodelle des Grand Sport Vitesse sollen an berühmte Menschen erinnern, die ihren Teil zum Erfolg der Marke beigebracht haben. Vor wenigen Wochen wurde in Pebble Beach auf diese Weise Jean-Pierre Wimille geehrt, jetzt ist Jean Bugatti, der älteste Sohn des Firmengründers, an der Reihe. Er übernahm 1936 mit nur 27 Jahren die Leitung des Unternehmens, kam aber nur drei Jahre danach bei einem Autounfall ums Leben. Geehrt wird er mit einem Sondermodell dessen Karosserie aus schwarzem Sicht-Carbon mit Platinapplikationen gefertig ist

Caterham

Eigentlich sieht er aus wie seit über 50 Jahren, doch immerhin hat sich unter der langen Haube Entscheidendes getan: Auf der IAA zeigen die Briten ihr derzeit einziges Modell, den Seven, mit einem neuen Dreizylinder von Suzuki, der über lediglich 660 Kubikzentimeter Hubraum verfügt.

Changan

Auf die IAA hat sich wieder ein Chinese gewagt und gleich noch eine Weltpremiere im Gepäck: Der CS 75 ist ein Midsize-SUV, mit dem Changan auch neue Märkte außerhalb Chinas wie die Ukraine, Algerien oder Peru erobern will. Der gut 4,65 Meter lange Neuling wurde mit europäischer Hilfe designt. Unter der Haube steckt ein rund 160 PS starker 1,8-Liter-Turbobenziner, der den CS75 in 11,5 Sekunden auf 100 km/h und maximal auf 180 km/h beschleunigt.

Citroën

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Mit ungewöhnlichem Styling wirbt der Citroën C4 Picasso bereits seit Juni 2013 um Individualisten. Auf der IAA feiert die Langversion Grand C4 Picasso Premiere, die bei ähnlicher Optik mehr Platz im Gepäckraum und optional sieben Sitze bietet. Wie beim Vorgänger sorgt eine Panorama-Glasscheibe auf Wunsch für angenehmes Lichtklima im Innenraum.

Ebenfalls den Beinamen C4 trägt die Studie C4 Cactus. Der Cactus ist nicht nur konkreter Vorbote für das künftige Design der C-Linie, er zeigt außerdem ein kompaktes und besonders leichtes Citroen-Modell, welches schon bald auf den Markt kommen wird. Uund im Cactus steckt der ebenfalls schon seriennahe Air-Hybridantrieb.

Dacia

Die Renault-Tochter mit rumänischen Wurzeln stellt die überarbeitete Version des Kompakt-SUV Duster vor. Neue Leuchten vorne und hinten und etwas Chromschick verleihen seinem Auftritt mehr Wertigkeit. Technisch wird sich hingegen nichts ändern, wie vermutlich auch nicht an dem sensationell niedrigen Preis von knapp über 10.000 Euro.

Ferrari

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Mit glatt drei Sekunden für den Standardsprint auf Tempo 100 soll der Ferrari 458 Speciale zur IAA vorfahren. Die leistungsoptimierte und leichtere Version des 458 Italia will vor allem Rennsportbegeisterte ansprechen, denen das große Geld einigermaßen locker in der Tasche sitzt.

Fiat

Die italienische Kleinwagenschmiede treibt den Ausbau der 500er-Familie voran. So wird vom 500 L die siebensitzige Version Living vorstellig. Ihr zur Seite gestellt wird außerdem noch der SUVartig angehauchte 500 L Trekking, der bereits 2012 auf der Sao Paulo Motorshow Weltpremiere feierte. In aufgefrischten Versionen werden die Italiener außerdem den normalen 500 und den Bravo bringen, die beide technische und optische Änderungen erfahren haben.

Ford

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Eine S-MAX-Studie und der Mondeo Vignale werden die Zugnummern auf dem Ford-Stand in Halle 9 sein. Alfredo Vignale war ein italienischer Automobildesigner und Karosseriebauer, dessen Firma darauf spezialisiert war, Großserienfahrzeuge in exklusive Modelle zu verwandeln. Diese Idee will Ford ab 2015 wiederbeleben. Auf den neuen S-MAX muss die Kundschaft hingegen nur noch ein Jahr warten. Er wird die jüngste Entwicklungsstufe der Ford-Design-Sprache repräsentieren und mit einem stark erweiterten Angebot an Fahrerassistenz-, Multimedia-, Car-to-Car- und anderen Kommunikationssystemen aufwarten. Gipfel der von Ford angedachten Vernetzungsmöglichkeiten: Ein EKG-Sitz, der die Pulsfrequenz des Fahrers überwacht und bei einem Notfall ärztliche Hilfe anfordert, und die Integration eines Systems, das Alarm schlägt, wenn der Blutzuckerspiegel eines Passagiers in extrem niedrige Bereiche abdriftet.  

Honda

Honda hat bereits einen IAA-Kracher verraten: Der bereits im Frühjahr als Studie gezeigte Civic-Kombi namens Tourer wird sich auf der Messe in seinem finalen Serien-Ornat vorstellen. Die hervorragende Raumökonomie der normalen Limousine wurde nochmals übertroffen. Honda gibt ein Fassungsvermögen von insgesamt 624 bis 1.668 Liter an, das ist mehr als beim 4,75 Meter langen Accord Tourer. Darüber hinaus bietet der geräumige Civic noch ein Höchstmaß an Variabilität. Markstart des Tourer: Anfang 2014.

Hyundai

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Die Koreaner zeigen die neue Generation des Kleinstwagens i10, der für den europäischen Markt künftig in der Türkei gebaut wird und deutlich höherwertig auftreten soll als sein Vorgänger. Darüber hinaus gibt es das Facelift des Kompakt-SUV ix35 und den ersten Messeauftritt des bereits in Genf präsentierten, siebensitzigen SUV Grand Santa Fe zu sehen. Mit 4,92 Metern Länge sprengt das Mittelklasse-SUV der Koreaner nun fast die Grenzen der SUV-Mittelklasse. Der Kofferraum wächst um 73 Liter auf 607 Liter bei eingeklappter dritter Sitzreihe.

Infiniti

Nissans Nobel-Ableger Infiniti hat für seinen IAA-Antritt den Ausblick auf ein künftiges und für seine Expansionsbestrebungen besonders wichtiges Modell dabei: Das Q30 Concept soll zeigen, wohin der Weg in recht naher Zukunft in der Kompaktklasse gehen wird - ein Segment, welches Infiniti bislang vernachlässigt hat. Bereits 2011 zeigten die Japaner mit dem Ethera, wohin die Reise im Kompaktsegment gehen könnte, dieses Mal dürfte der Q30 eine bereits seriennahen Ausblick geben.

Jaguar

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Die Briten bringen ihre Antwort auf die AMGs und Ms mit nach Frankfurt: Die Limousinen XF und XJ kommen als extrascharfe Versionen XFR-S und XJR mit jeweils 550 PS vorgefahren. Zudem hat Jaguar die SUV-Studie C-X17 zur IAA mitgebracht, die einen bereits konkreten Ausblick auf ein kommendes Modell der Nobelmarke bieten soll. DIe 4,70 Meter lange Studie kommt dabei wie ein höhergelegter XF daher und trägt zahlreiche bekannte Details. Mit der Markteinführung darf man 2015 rechnen.

Kia

Die Konzernschwester von Hyundai hat ebenfalls einige Neuheiten im Gepäck. Neben dem Facelift des Optima soll außerdem noch die neue Generation des Soul in Frankfurt vorstellig werden. Seine eigenwillige Silhouette blieb dem Soul erhalten, doch wirkt er aggressiver und abenteuerlustiger.

Desweiteren testet Kia mit der Studie Niro auf der IAA die Kundenreaktionen auf ein mögliches künftiges Mini-SUV. Die ganz in Schwarz gehaltene Studie interpretiert das Offroad-Thema sportlich und nimmt so vor allem Konkurrenten wie den Nissan Juke ins Visier. Als Hingucker gibt es zwei vorne angeschlagene Flügeltüren, die es aber sicher nicht in ein Serienmodell schaffen werden. Details zum Antrieb wollen die Koreaner erst zur Messe veröffentlichen."

Lamborghini

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Kurz vor Produktionsende krönt Lamborghini seine Gallardo-Reihe mit der Sonderedition Squadra Corse. Die Leichtbauflunder mit V10-Benziner leistet 570 PS und wird bis zu 320 km/h schnell.

Land Rover

Gleich drei Neuheiten werden vom noblen Allradspezialisten aus England vorgestellt: So zeigen die Briten den Evoque, der zum Modelljahr 2014 leicht überarbeitet wurde und ihm künfitg unter anderem eine Neungang-Automatik beim Sprit sparen helfen soll. Noch deutlich umfassender sind die Neuerungen beim Discovery, der mit neuem Kühlergrill und neuer LED-Tagfahrlicht-Grafik auch optisch einen Modernisierungsschub andeutet, der unter der Haube beim V6-Diesel eine Start-Stopp-Automatik beschert und bei dem der V8-Benziner gegen einen aufgeladenen V6 getauscht wurde. Einen V6 mit V8-Performance bietet schließlich der neue Range Rover SDV6 Hybrid, der mit zusätzlichem E-Motor trotz seiner 340 PS nur 6,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer brauchen soll.

Lexus

Mit der Studie LF-NX gönnt Toyotas Edel-Ableger Lexus dem Publikum einen Ausblick auf ein künftiges SUV-Modell. Ob dieses allerdings ganz so dramatisch ausfallen wird wie beim LF-NX angedeutet, bleibt abzuwarten. Eigentlich würde diese gewagte Tarnkappenbomber-Optik einem SUV-Modell von Lamborghini gut zu Gesicht stehen.

Maserati

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Nach der Einführung des neuen Quattroporte wird der italienische Luxuswagen-Hersteller noch den völlig neuen Ghibli vorstellen, der sich mit kompakteren Abmessungen und deutlich volksnäheren Preisen als direkter Konkurrent zu BMW 5er und Mercedes E-Klasse positionieren will.

Mazda

Die Japaner setzen nun auch in der Kompaktklasse auf elegantes Design. Der Mazda 3 übernimmt die schicke Linie des jüngst eingeführten  Mittelklassemodells Mazda 6 und bedient sich auch bei den Motoren teilweise beim großen Bruder. Der kleine Hersteller gönnt sich dabei einen Sonderweg: Statt Hybridisierung und Downsizing sollen besonders effektive Diesel und Saugbenziner für geringen Durst sorgen. So gibt es etwa einen 120-PS-Benziner, der mit 5,1 Litern auskommen soll.

Mercedes-Benz

Daimler fährt in Frankfurt groß auf und zeigt die neuesten Derivate seiner gerade erst vorgestellten S-Klasse. Sportliche Speerspitze ist der S 63 AMG  mit 585 PS Leistung aus acht doppelt beatmeten Zylindern. Erstmals kann nicht nur der sportliche Hinterradantrieb, sondern auch Allradtechnik geordert werden. Zu allem Überfluss zeigt außerdem der Tuner Brabus, was er aus der neuen S-Klasse noch herauskitzeln kann. Höhepunkt ist der Brabus B63S, der mit 730 PS und 325 km/h Topspeed wuchert. Noch als Studie getarnt ist ein zweiter Flitzer, der CLA 45AMG Racing Series. Der 360-PS-Benz ist für den Kundensport gedacht.

Mit nur einer angetriebenen Achse hingegen kommt das neue Öko-Modell S 500 Plug-in-Hybrid aus, welches die Antriebskräfte eines V6-Benziners mit denen zweier Elektromotoren kombiniert. Der Verbrauch soll rund drei Liter auf 100 Kilometern betragen – allerdings nur mit vollgeladenen Batterien. Dann fließt die ersten rund 30 Kilometer überhaupt kein Super aus dem Tank. Ebenfalls ziemlich fortschrittlich ist der S 500 Intelligent Drive. Mit dem Prototypen hat Mercedes bewiesen, dass autonomes Fahren schon heute möglich ist; hat die S-Klasse doch die 100 Kilometer lange Bertha-Benz-Route von Mannheim nach Pforzheim ganz alleine zurückgelegt.

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Als weiteres S-Klasse-Derivat feiert der Coupé-Ableger auf der IAA Premiere, zwar noch als Studie, doch schon sehr seriennah. Anders als bei vielen Modellen in der Vergangenheit haben sich die Designer dabei sehr zurückgehalten und betonen die klaren Linien. Marktstart ist im Frühjahr 2014 - dann wieder unter dem Namen S-Klasse Coupé und nicht mehr als CL.

Während die S-Klasse im automobilen Oberhaus längst etabliert ist, muss der GLA dies einige Segment-Ebenen tiefer erst noch schaffen. Das Kompakt-SUV auf Basis der A-Klasse ist das erste Modell der Stuttgarter, das gegen VW Tiguan, BMW X1 und Audi Q3 antritt.

Nissan

Eigentlich wurde die zweite Generation des Qashqais in Frankfurt erwartet, stattdessen zeigt Nissan allerdings die Neuauflage des X-Trails. Aus dem kernigen Geländewagen wird jetzt ein klassisches Kompakt-SUV, dass sich schon optisch deutlich mehr der Straße zuwendet. Elektronische Dämpfer, Internet und LED-Scheinwerfer zählen zu den technischen Highlights. Über die Motoren gibt Nissan dagegen noch keine Auskunft; an den Start geht der X-Trail im Sommer 2014.

Opel

Ebenfalls fast schon um eine Neuauflage handelt es sich beim gelifteten Opel Insignia. Neben einer neuen Front und LED-Leuchten am Heck präsentiert sich das Mittelklassemodell vor allem im Innenraum komplett entkernt. Statt des Tastenwirrwarrs des aktuellen Modells soll nun ein Touchpad für leichte Bedienbarkeit sorgen. Zudem halten moderne Motoren unter der Haube Einzug, etwa ein 2,0-Liter-Diesel mit 140 PS, der sich mit 3,7 Litern Kraftstoff zufrieden geben soll.

Daneben ist als Alternative zum richtigen SUV erstmals eine Insignia-Variante im Offroad-Stil zu haben. Der Country Tourer fährt mit Allrad-Antrieb und drei durchzugsstarken Turbomotoren vor, darunter einem Biturbo-Diesel mit 195 PS.

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Hingucker auf dem Stand der Rüsselsheimer wird jedoch die Studie Monza Concept sein. Zwar trägt der futuristische Flügeltürer den Namen eines historischen Opel-Modells, doch optisch gibt es keine größeren Gemeinsamkeiten zwischen dem Ur- und dem Neuzeit-Monza. Lediglich die coupéhafte Form und vier Sitze weisen Parallelen auf. Insofern ist das Konzeptauto kein Ausblick auf eine konkrete Neuauflage als vielmehr eine Vision, wie das künftige Design der Marke aussehen könnte.

Für Überrraschung hat Opel außerdem mit einer Ankündigung gesorgt: Der Preis für den Stromer Ampera wird gesenkt. Und zwar deutlich. Ab 38.300 Euro gibt es den Strom-Opel zukünftig, dass sind 7.600 Euro weniger als bisher. Damit versucht Opel den Anschluss an den BMW i3 und VW E-Golf zu halten, die beide zu Preisen von rund 35.000 Euro auf der IAA debütieren.

Peugeot

Mit elegantem Design und sparsamen Motoren nimmt der neue Peugeot 308 den VW Golf ins Visier. Statt des weit aufgerissenen Kühlergrill-Schlunds gibt es nun einen schmaleren, verchromten Lufteinlass an der Front. Im Innenraum soll die schon aus dem Kleinwagen 208 bekannte, ungewöhnliche Cockpit-Architektur mit dem sehr kleinen und tief angebrachten Lenkrad Akzente setzen. Bei den Motoren kommt erstmals ein neuer Dreizylinder-Benziner zum Einsatz. Dieser leistet 82 PS und soll mit 5,0 Litern Kraftstoff auskommen. Die Preise für den 308 starten bei 16.450 Euro.

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Noch auf dem alten 308 basierend kommt das Sportcoupé RCZ in der scharfen Variante R, die über üppige 270 PS verfügen wird und damit in 5,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten kann. Marktstart ist Anfang 2014.

Doch dessen nicht genug: Darüber hinaus runden noch die 308-Derivate 3008 und 5008 in deutlich aufgefrischter Form sowie die Studie 208 FE den Neuheiten-Reigen der Franzosen ab. Letztere wartet mit Hybridtechnik aus dem Rennsport auf und soll nur 2,1 Liter Benzin je 100 Kilometer verbrennen.

Porsche

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Mit dem 918 will sich Porsche wieder auf den Supersportwagen-Thron schwingen. Der Spyder soll aber nicht nur extrem schnell, sondern auch besonders sparsam sein. Dafür sorgt eine Kombination aus V8-Benziner und zwei Elektromotoren, die jeweils mehr als 100 PS leisten. Die beiden Strom-Triebwerke werden von einem an der Steckdose aufladbaren Akku mit Energie versorgt und sollen eine rein elektrische Fahrt bis Tempo 150 ermöglichen und durch ihre Zuarbeit den Verbrauch des 795 PS starken Gesamtsystems auf rund drei Liter auf den ersten 100 Kilometern drücken. Der Preis beträgt mindestens 768.026 Euro.

Vergleichsweise günstig mutet da die ab 162.055 Euro erhältliche neue Generation des 911 Turbo an. Diese setzt weiterhin auf konventionellen Antrieb, diesmal in Form eines aufgeladenen 3,8-Liter-Boxermotors mit 520 PS. Die Kraftübertragung besorgt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit Start-Stopp-System, das den Motor schon beim Ausrollen und Segeln deaktiviert. So ist ein Normverbrauch von 9,7 Litern möglich.

Drittes neues Modell aus Zuffenhausen ist die Plug-in-Hybridversion der Oberklasselimousine Panamera. Dank Steckdosen-Anschluss ermöglichen die Batterien eine lokal emissionsfreie Fahrt über 18 bis 36 Kilometer, der Normverbrauch auf den ersten hunderttausend Metern ist mit 3,1 Litern entsprechend gering. Gleichzeitig sportliche Fahrleistungen garantieren sollen die 416 PS Leistung von Elektro- und V6-Motor. Die Preise starten bei 110.000 Euro.

Renault

Die Franzosen haben die Studie Initiale mit an den Main gebracht. Bereits 1995 gab es auf der IAA ein Konzeptauto von Peugeot mit gleichem Namen, damals handelte es sich aber um einen Ausblick auf eine Oberklasselimousine. Heute zeigt die Studie, wie sich der Hersteller die nächste Generation des Espace vorstellt. Auf 4,85 Metern Länge gibt es reichlich Platz für die Passagiere, die ien einem luftigen Innenraum sitzen. Mit verschiedenen Details wie Leuchstreifen am Boden will Renault Erinnerungen an einen Jet wecken. Unter der Haube arbeitet ein relativ konventioneller 130-PS-Diesel - das Aggregat hat wohl die größten Chancen, bald in Serie zu gehen.

Rolls-Royce

Neben dem ersten Wraith aus dem hauseigenen Individualisierungsprogramm "Bespoke", der mit lilafarbener Lackierung auf sich aufmerksam macht, dominiert der Clestial Phantom den Stand der britischen Nobelmarke. Er soll das zehnjährige Jubiläum der Marke unter BMW-Regie feiern. Extra dafür wurde der künstliche Sternenhimmel im Fond angepasst - die LEDs erstrahlen in dieser Sonderausgabe genau so, wie der echte Sternenhimmel über Goodwood am 01. Januar 2003. Außerdem gibt es eigens angefertigte Gläser und Nymphenburg-Porzellan - ebenfalls mit Sternenhimmel-Dekor - in einem Picknick-Korb dazu.

Seat

Mit dem neuen Leon ist Seat ein kleiner Befreiungsschlag gelungen. Die am wenigsten erfolgreiche VW-Konzernmarke will den Trend stärken und bietet ihren Kompakten erstmals auch als Kombi an. Der Leon ST setzt sich mit dynamischerem Design von seinem Technikspender Golf Variant ab, zahlt das aber mit einem geringfügig kleineren Platzangebot. Bei den Motoren herrscht jedoch Gleichstand – die sparsamste Version ist der 150-PS-Diesel mit einem Normverbrauch von 4,1 Liter. Preise stehen noch nicht fest.

Skoda

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Mit dem Rapid Spaceback tritt Skoda erstmals direkt gegen den VW Golf an. Der fünftürige Kompakte ist eine Ableitung der Stufenhecklimousine Rapid, tauscht den hierzulande unbeliebten Kofferkasten gegen ein klassisches Schrägheck mit Klappe. Diese ist auf Wunsch großflächig verglast und soll in Verbindung mit dem Panoramaglasdach ein Design-Statement sein. Trotzdem bleibt es bei relativ günstigen Preisen, voraussichtlich ab 14.000 Euro.

Mehr als doppelt so viel wird man für die zweite Neuheit der Tschechen zahlen müssen: Der Octavia RS, der mit nunmehr 220 PS in 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten kann.

Desweiteren zeigen die Tschechen das erfolgreiche SUV-Modell Yeti in einer gelifteten Version. Seine etwas eigenwillige Form bleibt erhalten, allerdings wurde die Front deutlich modernisiert und wurden die runden Tagfahrlichter durch eckige ersetzt und in die untere Frontschürze integriert. Außerdem neu: Der Kunde hat künftig die Wahl zwischen einer zivileren City-Version und eine offroadigeren Variante.

Smart

Die Kleinstwagenschmiede von Mercedes steht vor einem Umbruch: 2014 sollen der Zweisitzer Fortwo und der Viersitzer Forfour neu aufgelegt werden. Entwickelt wurden die Autozwerge in enger Zusammenarbeit mit Renault. Um die Zeit auf das Warten zu verkürzen, zeigt die Kleinwagenschmiede auf der IAA die Studie Fourjoy, die einen Ausblick auf den künftigen Viersitzer geben soll.

Subaru

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Mit dem Kompakt-Sportler WRX macht Subaru auf große Show. Die für Frankfurt avisierte Studie des Power-Allraders auf Basis des Impreza setzt auf bullige Optik sowie zahlreichen Lufteinlässen und Hutzen. Dass der Heckflügel des aktuellen Modells fehlt, fällt da gar nicht mehr ins Gewicht. Leistungsdaten nennt Subaru nicht, die Markteinführung des Serienmodells könnte 2014 erfolgen.

Suzuki

Als kleine Modellergänzung zeigen die Japaner die viertürige Version des Swift Sport. Wesentlich spannender dürfte jedoch die Weltpremiere der Studie iV-4 sein, die ein schon recht konkreter Ausblick auf die nächste Generation des Gran Vitara sein dürfte. Ihm zur Seite steht der neue SX-4, der kurze Zeit nach seinem IAA-Auftritt in den Verkauf startet.

Toyota

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Der größte Autohersteller der Welt setzt weiter konsequent auf den Hybridantrieb. Eine nächste Stufe zünden die Japaner mit ihrer Studie Hybrid-R. Dieses sportliche Konzeptauto soll über eine Hybridtechnik verfügen, die der des Wettbewerbsfahrzeugs TS030 Hybrid ähnelt, welches in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft 2013 zum Einsatz gekommen ist. In dem Hybrid-R soll das System rund 400 PS mobilisieren und gleichermaßen den Einsatz im Straßenverkehr als auch auf Rennstrecken ermöglichen.

Volvo

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Endlich traut sich Volvo wieder etwas mehr beim Design. Statt der meist braven Linie der Vergangenheit wagen die Schweden mit der Studie C Coupé einen überraschenden Vorstoß in eine spannendere Design-Zukunft. Die Studie dürfte Hoffnungen auf emotionale Modelle wie einst den legendären Schneewittchensarg wecken.

VW

Wenn einem Auto zugetraut wird, für den lange erwarteten Elektro-Boom zu sorgen, ist es der VW E-Golf, der auf der IAA debütiert und wohl Anfang 2014 zu kaufen sein wird. Mit Preisen ab 35.000 Euro und dem Bestseller-Image will der Kompakte den Stromantrieb in die Mitte der Gesellschaft tragen. Der 115 PS starke E-Motor soll über rund 150 Kilometer mit Strom aus den bordeigenen Lithium-Ionen-Akkus versorgt werden können. Flankiert wird der Fünftürer vom ebenfalls elektrisch angetriebenen Kleinstwagen E-Up, der kurz nach der Messe für rund 26.900 Euro an den Start geht. Noch als Studie deklariert ist dagegen der E-Load Up, eine Transporterversion des Kleinwagens. Der Verzicht auf die Rückbank beschert einen Platzzuwachs auf immerhin 1.400 LIter.

Am anderen Ende der Effizienz-Skala rangiert der VW Golf R. Das Top-Modell der Baureihe wird von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit 300 PS angetrieben und soll die Kraft dank Allradantriebs sicher umsetzen. Die Preise dürften jenseits von 36.000 Euro starten.

Galerie: Bericht Die Neuheiten der IAA 2013Ein weiterer Ableger der bereits breit aufgestellten Golf-Familie wird die Neuauflage des Golf Plus sein. Dieses besonders geräumige und hoch bauende Derivat wird allerdings nicht mehr wie ein Hochdach-Golf daherkommen, sondern eine deutlich eigenständigere Optik mit Hingucker-Potenzial bieten.

Webasto

Der auf Dachsysteme spezialisierte Zulieferer Webasto hat als Messepremiere ein Show-Car dabei, welches sich durch ein außergewöhnlich großes Panoramadach mit schaltbarer Verglasung und atmosphärischer Ambientebeleuchtung auszeichnet. Zusätzlich zeigt das Exponat auch speziell abgestimmte Heizsysteme für verschiedene Antriebsarten, wie etwa eine reichweitenoptimierte Heizung für E-Fahrzeuge. (mh/sp-x)

 
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