Auch 2009 präsentierten sich auf der Frankfurter IAA die Autohersteller viele Sensationen. Das große Neuheiten-Feuerwerk entlockte den Besuchern auch in diesem Jahr viele Ohs und Ahs, trotz Wirtschaftkrise und Abstinenz einiger Marken. Vor allem die deutschen Hersteller sorgten auf ihrer Haus-und Hof-Messe für eine üppige Premieren-Flut. Neben den üblichen PS-Krachern lagen dieses Mal vor allem Spritsparer und Akku-Autos im Trend. Doch sehen Sie selbst.
Audi schreibt seine eindrucksvolle Erfolgs- und Expansionsgeschichte auf der IAA mit neuen Meilensteinen fort. Publikumspremiere feiert der A5 Sportback - ein viertüriger Mischling aus Coupé und Kombi, der bereits im September in den Verkauf startet. Neben den normalen Motorvarianten fährt der Sportback auch in der 333 PS starken S5-Versoin vor. Noch deutlich mehr Power hat der offene R8 alias Spyder. In Frankfurt steht der Stoffdach-Supersportler mit 525 PS starkem 5,2-Liter-V10-Motor. Ihm zur Seite stellt Audi außerdem die Studie e-tron-concept, ein rein elektrisch betriebener R8, der mit 313 PS und 4.500 Newtonmeter in knapp fünf Sekunden von null auf 100 km/h sprintet.
Aston Martin
Noch auf klassische Weise fackelt der V12-Motor im Aston Martin Rapide Benzin ab und sorgt so für ähnlich eindrucksvolle Fahrleistungen. Der lang ersehnte Konkurrent des Porsche Panamera premiert im endgültigen Serien-Finish in Frankfurt und transportiert ab Frühjahr 2010 mit 480 PS betuchte Fondgäste wie auch Selbstfahrer auf besonders sportliche Weise.
Bentley
Ebenfalls von edlem britischen Geblüt ist Bentleys Arnage-Nachfolger Mulsanne. Für das neue Achtzylinder-Top-Modell verspricht die noble VW-Tochter nicht weniger als ein Auto, das in allen Belangen neue Maßstäbe setzen soll. 5,50 Meter lang, 2,6 Tonnen schwer und 600 PS stark steht der exklusive Luxusliner in Frankfurt. Sein Preis dürfte jenseits von 350.000 Euro liegen.BMW
Wesentlich günstiger (ab unter 30.000 Euro) wird das neue SUV-Einstiegsmodell X1 von BMW sein, das bereits kurz nach der IAA-Premiere in den Handel geht. Ihm zur Seite stellen die Münchener in Frankfurt den ebenfalls völlig neuen 5er GT. Unter seiner coupéartigen Kombi-Blechhaut steckt viel vom neuen 7er, doch wird diese Technik beim 5er GT deutlich weniger Geld kosten. Apropos 7er: Ebenfalls auf der IAA sind drei neue Antriebsversionen des BMW-Flaggschiffs vorstellig: Neben der Effizienz-Version Hybrid stehen auch die ultimative Luxusmaschine 760Li mit V12-Motor sowie der Siebener mit Allradantrieb xDrive in Frankfurt.
Ebenfalls mit Hybridantrieb ausgestattet und damit sparsamer wird der neue X6 ActiveHybrid nach Frankfurt kommen. Schließlich zeigt BMW mit dem 320d EfficientDynamics Edition eine weitere Spritspar-Version, die sich trotz gehobener Fahrleistungen mit nur vier Litern auf 100 Kilometer bescheiden soll. Nochmals sparsamer soll die Studie Vision EfficientDynamics sein. Das Elektromobil fährt mit Strom, den es entweder aus Batterien oder von einem Dreizylinder-Dieselmotor bekommt. Der Diesel soll dabei weniger als vier Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Alles andere als sparsam sind hingegen die 555 PS starken M-Versionen von X5 und X6.
Citroën
Ein wesentlich bescheidenerer Premierenstar ist Citroëns neuer C3. Die zweite Generation des Kleinwagens teilt sich die Technik mit dem Konzernbruder Peugeot 207. Ebenfalls auf dieser Technik basiert das C3-Nobel-Derivat DS3. Der lifestylige Zweitürer soll mit expressivem Design und starken Motoren dem Mini Konkurrenz machen. Schon kurz nach der IAA wird der schicke Zwerg bestellbar sein. Noch deutlich weiter von einer Markteinführung entfernt ist die Studie Revolte. Der unkonventionell designte Kleinwagen weckt bewusst Erinnerungen an den Kult-Citroën Ente. Mit Plug-in-Hybrid-Antrieb ist das coole Ausstellungsstück zudem umwelfreundlich unterwegs.Dodge
Wesentlich bescheidener sind die Neuheiten bei Dodge. So bekommt der Kompaktwagen Caliber ein Facelift, das allerdings äusserlich als solches nicht zu erkennen ist. Vielmehr gibt es einen neuen und stärkeren Dieselmotor von Mercedes und eine Aufwertung des Innenraums.
E-Wolf
Ein völlig neuer Name auf dem IAA-Parkett ist die Firma E-Wolf. Die Sauerländer zeigen mit dem e-1 einen Elektro-Extremsportwagen, der in unter fünf Sekunden von null auf Tempo 100 sprinten soll und bis zu 230 km/h schnell wird. Der kompromisslose Einsitzer soll Fahrdynamik pru vermitteln und für etwa 140.000 Euro zu haben sein.
Ferrari
Noch schneller ist der Ferrari 458 Italia, Nachfolger des F430. Die Mittelmotorflunder mit 4,5-Liter-V8-Benzindirekteinspritzer soll 570 PS leisten und in Kombination mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe in nur etwas über drei Sekunden von null auf 100 km/h sprinten. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ferrari mit 325 km/h an, der Verbrauch soll bei gut 14 Litern liegen. Einen Preis gibt es nocht nicht, doch dürfte dieser etwa 200.000 Euro betragen.Fiat
Ferraris Konzernmutter Fiat schlägt ebenfalls mit einigen Neuheiten in Frankfurt auf. Als Tribut an die noble Sportwagen-Tochter zeigt Fiat eine 180 PS starke Version des 500 mit dem salbungsvollen Namen Abarth 695 Tributo Ferrari. Daneben steht der Grande Punto mit überarbeitetem Design. Der Kleinwagen wurde optisch und technisch sehr gründlich modernisiert und gleich noch in Punto Evo umgetauft. Ebenfalls ein Design-Update haben die Italiener ihrem Sedici verpasst. Das geliftete Kleinwagen-SUV hat zudem einen neuen Zwei-Liter-Diesel mit 135 PS bekommen. Ebenfalls SUVig ist der Qubo in der Version Trekking nach Frankfurt gekraxelt.
Ford
Im März 2009 präsentierte Ford mit dem Iosis Max den Nachfolger des Kompaktvans C-Max noch als Studie. Für die IAA haben die Kölner das Raumwunder als Serienversion dabei. Der vielseitige Fünfsitzer wird mit völlig neuem Design und neuen Motoren nach Frankfurt kommen. Zusätzlich präsentiert Ford den Grand C-Max. Die siebensitzige Langversion des Kompaktvans bietet als praktische Besonderheit Schiebetüren für den Fond.
Hyundai
Ebenfalls noch in Genf hat Hyundai den Tucson-Nachfolger als Studie ix-onic vorgestellt. Das Serienmodell heißt ix35 und tritt wesentlich dynamischer auf als der bereits betagte Tucson. Für mehr Dynamik dürften auch zwei neue Dieselmotoren sorgen, die den ix35 mit 136 oder 184 PS antreiben und um die sechs Liter konsumieren. Noch wesentlich sparsamer ist die Studie ix-Metro. Der Kleinwagen mit Hybridantrieb und Einliter-Dreizylinder-Turboaggregat soll nur 80 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. Null Emissionen sind beim i10 Electric angesagt, der bereits 2010 in Kleinserie produziert werden soll. Kia
Ebenfalls Ausblick auf ein neues Serienmodell hat Kia in Genf mit der Minivan-Studie No.3 gegeben. In Frankfurt wurde die Serienversion namens Venga enthüllt. Nur wenige Monate nach dem IAA-Auftritt wird der knapp über vier Meter lange Minivan auf den Markt kommen und dann gegen Opel Meriva und Nissan Note antreten. Wesentlich größer als der Venga wird der neue Kia Sorento, der ebenfalls kurz nach dem IAA-Auftritt in den Handel kommt. Der große Allradler ist nicht mehr so kantig und kauzig. Sein neuer 2,2-Liter-Diesel soll gut 200 PS stark sein und sich beim Spritkonsum dennoch bescheiden geben. Noch bescheidener soll der Sorento beim Spritkosnum in einer Hybridversion sein, die auf der IAA allerdings noch als Studie gezeigt wird. Darüber hinaus wird Kia den Kleinwagen Picanto in einer optisch aufgefrischten Version zeigen. Mit dem Cee'd stellen die Koreaner außerdem ihr erfolgreiches Kompaktmodell in einer optisch überarbeiteten Variante vor.Jaguar
Wohl etwas durstiger dürfte der neue Jaguar XJ werden, der optisch einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit vollzieht. Das Design der britischen Nobelkarosse orientiert sich stark am XF, nur das elegant gestreckte Heck gibt sich unvergleichlich. Vom XF kommen auch die Motoren, zwei V8-Benziner mit 385 und 510 PS, sowie ein V6-Diesel in den Leistungsstufen 240 und 275 PS. Mit dem V6-Diesel ist das künftige Top-Modell von Jaguar ab 76.900 Euro zu haben.Lamborghini
Zwei spannende Neuheiten stellt Lamborghini vor. Mit dem limitierten Sondermodell LP 550-2 Valentino Balboni bringen die Italiener den ersten Gallardo mit reinem Heckantrieb. Wilde Drifts werden sich mit diesem Kraftpaket wesentlich einfacher einleiten lassen. Außerdem zeigen die Italiener den Reventon Roadster. Vom 670 PS starken Hardcore-Lambo wird es nur 15 Exemplare zum Stückpreis von 1,1 Millionen Euro ohne landesübliche Steuern geben.Land Rover
Bei Land Rover wurden gleich mehrere Modelle aufgefrischt: So stehen die Baureihen Discovery, Range Rover und Range Rover Sport in optisch überarbeiten Versionen auf der IAA. Außerdem gibt es für die drei Allradler neue Benzin- und Dieselmotoren, die trotz höherer Leistung weniger verbrauchen sollen. Darüber hinaus feiern die beiden Defender-Sondermodelle Fire und Ice IAA-Premieren.
Lexus
Lexus gibt mit der Studie LF-Ch Ausblick auf ein künftiges Kompaktmodell der Marke. Das recht ungewöhnlich gestylte Concept-Fahrzeug verfügt zudem über einen Hybridantrieb, der auch rein elektrische und damit emissionsfreie Fahrten erlaubt. Ebenfalls mit Hybridantrieb ist der LS 600h ausgestattet, der sich zur Messe erstmalig in einer leicht gelifteten Version präsentiert.
Maserati
Die italienische Edelflunder Maserati GranTurismo wird nach Frankfurt oben ohne anreisen. Das zweitürige Offen-Derivat namens GranCabrio verfügt über ein vollelektrisches Stoffdach und kann bis zu vier Insassen das Dolce Vita mit viel Sonne versüßen. Ein 440 PS starker V8 sorgt zudem für ein gehobenes sportliches Fahrvergnügen und außerordentlichen Klanggenuß.Mazda
Noch offener gibt sich der Roadster MX-5 in der puristischen Studie Superlight. Der Zweisitzer verzichtet komplett auf ein Dach und sogar auf eine Windschutzscheibe. Diese Bonsai-Ausgabe des SLR Stirling Moss soll dank konsequentem Leichtbau den Fahrspaß in ganz besonderer Weise fördern. Ebenfalls dem Fahrspaß verpflichtet ist der bekannte Mazda RX-8. Der Sportwagen mit Wankelmotor präsentiert sich auf der IAA mit aufgefrischter Optik. Künftig soll nur noch die 231 PS starke Version angeboten werden, die in 6,4 Sekunden auf Tempo 100 stürmt und 234 km/h schnell wird. Auf 100 Kilometer verbraucht der Mazda im Durchschnitt allerdings 11,5 Liter Superbenzin. Endlich sparsamer kommt hingegen der CX-7 mit völlig neuem Dieselmotor. Der 173-PS-Selbstzünder soll zusammen mit einigen optischen Retuschen die Verkaufszahlen des SUV-Modells hierzulande endlich ankurbeln.
Melkus
Erstmalig der Öffentlichkeit wird auf der IAA die Wiederbelebung einer sportlichen DDR-Legende vorgestellt. Der Melkus RS 2000 transportiert den Ossi-Mythos in die Neuzeit. Flügeltüren und Targadach sind die besonderen Zutaten der rassigen Flunder mit 270 PS. Technisch basiert die Neuheit auf einer Lotus Elise. Insofern sind dynamische Fahrfreuden auf hohem Niveau garantiert.
Mercedes
Aus der Doppelpremiere von E-Klasse Cabriolet und E-Klasse T-Modell wird doch nichts. Im September wird allein die Kombiversion T-Modell das Premierenpublikum mit seinen lasterhaften Reizen betören. Darüber hinaus bringen die Stuttgarter noch den sensationell neuen Flügeltürer SLS AMG. Der 570 PS starke Superflitzer ist das erste vollständig selbstentwickelte Modell von Mercedes-Tochter AMG. Weniger dem Fahrspaß als der Umweltfreundlichkeit hat sich Mercedes mit der Studie BlueZero E-Cell Plus verschrieben. Das Elektrofahrzeug kann mit vollen Akkus gut 100 Kilometer weit fahren. Will man längere Strecken abspulen, versorgt ein 68 PS starker Verbrennungsmotor den Elektroantrieb mit Energie für weitere 500 Kilometer. Ein anderes echtes Sparmodell soll der Mercedes Vision S 500 Plug-in Hybrid sein. Anders als die Modellbezeichnung erwarten lässt, steckt in dem S500 "nur" ein V6-Motor. Das entspricht jedoch dem derzeitigen Abrüstungsgedanken in der Automobilindustrie. Trotz Zylinder-Verlust soll der Mercedes Vision S 500 Plug-in Hybrid in 5,5 Sekunden auf Tempo 100 spurten und erst bei 250 km/h innehalten. Der Verbrauch: Angeblich bloß 3,2 Liter Super auf 100 Kilometern. Zum Einsatz wird dieses Spar-Flaggschiff jedoch frühestens 2012 oder 2013 kommen.
Mini
Mini zeigt ein spannendes Studien-Dopplpack. Bei de beiden Lifestyle-Derivaten des Münchner Kleinwagens handelt es sich um ein zweisitziges Coupé und um einen knackigen Roadster. Die offiziell als Studien vorgestellten Sportwagen werden keine Studie bleiben und wohl schon recht zeitnah im endgültigem Serien-Ornat vorgestellt.
Trabant
Auf der IAA 2007 sorgte der Modellfahrzeughersteller Herpa mit einem spannenden Entwurf für einen Retro-Trabi für viel Aufsehen. Bei dem nur als Modellfahrzeug vorgestellten New Trabi ist es nicht geblieben. Auf der IAA 2009 steht mit der Bezeichnung Trabant nT eine lebensgroße Studie mit Elektroantrieb, die Ausblick auf ein künftiges Serienmodell geben soll.
Opel
Ebenfalls großes Interesse dürfte die nächste Astra-Generation in Frankfurt wecken. Der um fast 20 Zentimeter gewachsene Kompakte orientiert sich optisch stark am größeren Insignia. Mit der noch aktuellen Astra-Generation finden sich hingegen keine Gemeinsamkeiten mehr. Vom Astra wird auf der IAA auch die Diesel-Spar-Version 1.3 CDTi Ecoflex mit 95 PS vorgestellt, die nur 4,2 Liter verbrauchen soll.
Peugeot
Mit dem RCZ bringt Peugeot auf Basis des 308 einen mit Spannung erwarteten Konkurrenten für den Audi TT. Der 2+2-Sitzer verspricht mit bis zu 200 PS gehobene Fahrfreuden. Außerdem wird Peugeot den RCZ als Diesel-Hybrid-Studie mit weniger als vier Liter Verbrauch vorstellen. Ebenfalls als Hybrid-Studie präsentiert sich der 3008. Wiederum als Serienmodell zeigt Peugeot den neuen Kompaktvan 5008. Der Siebensitzer will vor allem Familien mit hohem Platzbedarf ansprechen. Ebenfalls ein besonders vernunftorientiertes Mobil wird der rein elektrisch betriebene Batterie-Zwerg Ion. Das Null-Emissions-Vehikel wurde allerdings von Mitsubishi entwickelt und wird wie bereits der 4007 lediglich ein Peugeot-Logo tragen. Einen möglichen Smart-Konkurrent zeigt Peugeot mit dem BB1, einem auf gut 2,50 Meter zusammengeschrumpften Viersitzer, der sich als Studie der Öffentlichkeit zeigt.
Porsche
Porsche bringt zur IAA zwei Extrem-Varianten des 911er in ihrer jüngsten Ausbaustufe nach Frankfurt. Mit dem 911 Turbo knackt das Kultmobil erstmalig die 500-PS-Marke und schafft so den 100-km/h-Sprint in 3,4 Sekunden. Für Fans viel wichtiger: Mit dem neuen Turbo will Porsche wieder die schnellste Rundenzeit auf der Nordschleife fahren, die derzeit der Nissant GT-R hält. Nicht ganz so endschnell und doch grundsätzlich sportlicher abgestimmt ist der neue 911 GT3 RS, der ab 2010 mit nunmehr 450 PS Rennsport-Affine begeistern dürfte. Noch radikaler ist der 911 GT3 RS Cup unterwegs, der allerdings ohne Straßenzulassung nach Frankfurt kommt.
Renault
Geht es um die elektrische Mobilitäts-Zukunft, nimmt Renault auf der IAA eine eindrucksvolle Vorreiterrolle ein. Gleich vier Studien von mehr oder weniger seriennahen Elektromobilen präsentieren die Franzosen. Der Twizy Z.E. Concept ist ein futuristischer Zweisitzer mit den Fahrleistungen eines 125er-Scooters. Eine Serienversion könnte schon 2011 kommen. Wesentlich erwachsener ist der Zoe, der Ausblick auf einen wohl 2012 serienreifen Elektro-Kleinwagen gibt. Mit besonders viel Nutzlast könnte 2011 der Kangoo be bop Z.E. in Serie gehen. Ebenfalls auf einem bereits bestehenden Modell und für 2011 geplant ist eine Serienversion der rein elektrisch betriebenen Familien-Limousine Fluence Z.E. Concept. Apropos Fluence: Die eigenständige Stufenheck-Version des neuen Mégane steht ebenfalls auf der IAA.Rolls Royce
Wie einige andere Hersteller, so zeigt auch Rolls-Royce einen Genf-Ausblick auf der IAA im endgültigen Serien-Finish. Das Ghost genannte Einstiegsmodell der Briten orientiert sich optisch stark am Phantom. Technisch wird die 5,40 Meter lange Limousine viel vom BMW 7er erben, unter anderem auch den auf 570 PS erstarkten V12-Motor-Bi-Turbo-Motor.
Trotz Insolvenz zeigt die ehemalige GM-Tochter Saab auf der IAA ungewöhnlich vitale Lebenszeichen von sich. Mit dem 9-5 werden die Schweden die völlig neue Generation ihrer großen Limousine vorstellen. Der optisch weitgehend eigenständig wirkende Saab basiert technisch übrigens auf dem Opel Insignia.
Suzuki
Mit neuer Optik und neuen Motoren bringt Suzuki seinen SUVartig angehauchten Kleinwagen SX4 nach Frankfurt. Die Diesel- und Benzinaggregate sollen trotz mehr Leistung deutlich weniger verbrauchen.
Toyota
Die Japaner stellen auf der IAA den Auris mit Hybrid-Antrieb vor. Zwar handelt es sich noch um eine Studie, jedoch soll bereits Mitte 2010 die Serienproduktion des Auris HSD in Groß-Britannien anlaufen. Technik-Transfer macht es möglich, denn der Auris besitzt den Motor und die Nebenaggregate des Toyota Prius und könnte so gerüstet mit etwa vier Litern Superbenzin 100 Kilometer weit kommen. Auf der anderen Seite des Verbrauchs steht der erneuerte Toyota Land Cruiser, der ebenfalls auf der IAA Premiere feiert.
Volkswagen
Die VW-Tochter Seat hat vom Ibiza noch eine Kombiversion im Köcher. Auf der IAA zeigen die Spanier diese schicke Variante noch als Studie IBZ. Bereits in wenigen Monaten wird jedoch die endgültige Serienversion folgen, die ebenso wie der Exeo-Kombi das Kürzel ST im Modellnamen tragen wird. Außerdem haben die Spanier noch einen heißblütigen Leon im Gepäck: Mit dem Motor aus dem Audi S3 ist der Cupra R prickelnde 265 PS stark und bietet so gehobene sportliche Fahrleistungen.
Eine weitere VW-Tochter mit neuer Kombiversion auf der IAA wird Skoda sein. Die Tschechen zeigen die besonders geräumige Nutzlast-Variante des Superb.VW wird eine Reihe von Neuheiten mit zur IAA bringen. Beim Polo gibt es gleich einen doppelten Nachschlag: Neben der dreitürigen Version zeigen die Wolfsburger außerdem noch die Spritsparvariante Polo Bluemotion im Serien-Outfit. Dem Effizienzgedanken nicht ganz so verschrieben sind die R-Varianten von Scirocco und Golf. Letzterer steht mit 270 PS in Frankfurt. Schließlich hat VW noch die gelifteten Versionen von Touran und Golf Variant dabei. Auch der VW-Bus T5 präsentiert sich mit neuer Optik und neuen Motoren in Frankfurt. Als besondere Highlight präsentiert Volkswagen den e-up!, eine Elektro-Studie des Kleinstwagens up! und den Ein-Liter-VW L1. Wohingegen der e-up! gänzlich ohne Benzin oder Öl fahren wird, rollt der L1 voraussichtlich 2013 mit einem 0,8-Liter-Zwei-Zylinder an den Start. VW hat hier den neuen 1.6 TDI halbiert und lässt so den Verbrauch auf rund 1,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer sinken. Dennoch soll der L1 rund 160 km/h schnell werden.Über einen Preis gibt es derzeit noch keinerlei Angaben.Volvo
Ebenfalls optisch aufgefrischt stellt Volvo sein Blechdach-Cabrio C70 als Messepremiere vor. Das neue Gesicht des schicken Schweden hat einige Designelemente der Studie S60 Concept übernommen, die Anfang 2009 erstmalig vorgestellt wurde. Ebenfalls mit modifizierter Optik und aufgewertetem Innenraum bringt Volvo das Kompaktmodell C30 mit nach Frankfurt.









