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Bericht: Fahrverbote in italienischen Innenstädten

Bericht: Fahrverbote in italienischen Innenstädten

Nicht einfach ins Zentrum fahren

06.08.2014

Wer als Italienurlauber ein Schild mit der Aufschrift „Zona a traffico limitato“, abgekürzt ZTL, entdeckt, sollte auf keinen Fall weiter fahren. Zahlreiche italienische Innenstädte, wie Florenz oder Lucca, sind inzwischen mit diesen Schildern für Nichtanlieger gesperrt. Die oftmals videoüberwachten Fahrverbotszonen sollen die historischen Stadtzentren von Verkehr freihalten.

Fährt man trotzdem weiter, droht ein relativ hohes Bußgeld: Mindestens 80 Euro Strafe kostet die Durchfahrt, warnt der ADAC. Der Betrag verdoppelt sich, sofern man nicht innerhalb von 60 Tagen zahlt. Auf der Suche nach einer Sehenswürdigkeit oder einem Parkplatz kann es außerdem leicht passieren, dass man versehentlich mehrmals hintereinander in eine ZTL einfährt und von einer Videokamera erfasst wird. Dann wird jedes Mal erneut ein Bußgeld fällig. Und es kann noch teurer werden: Autovermietungen geben die Mieterdaten weiter und berechnen darüber hinaus noch eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 50 Euro.

Italienurlauber können sich aber um eine Ausnahmegenehmigung kümmern: Liegt das eigene Hotel in der ZTL, können Touristen das Kennzeichen vorab oder bei der Ankunft registrieren lassen und so problemlos die Zone passieren. Auch behinderte Verkehrsteilnehmer erhalten laut ADAC in vielen Städten eine Zufahrtsberechtigung, wenn sie einen Nachweis bei der entsprechenden italienischen Kommune vorlegen. Wichtig ist eine schriftliche Bestätigung von Hotel oder Kommune, damit man gegen etwaige Bußgeldbescheide Einspruch einlegen kann. (mg/sp-x)

 
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