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Bericht: Fahrzeugausstattung für Fahranfänger

Bericht: Fahrzeugausstattung für Fahranfänger

Was macht wirklich Sinn?

03.08.2015

Fahranfänger sind im Straßenverkehr besonders unfallgefährdet. Trotz kleinem Budget lohnt sich daher die Investition in die Sicherheitsausstattung des ersten eigenen Autos.

Nicht auf die gängigen Sicherheitsvorkehrungen verzichten

Prinzipiell gilt: Je neuer das Auto, desto besser ist es auch um die Sicherheit bestellt. Aber auch bei betagteren Gebrauchten sind einige Extras fast immer an Bord, etwa das Anti-Blockier-System ABS, das das Auto auch beim Bremsen lenkbar hält. Es ist auf Basis einer Selbstverpflichtung der europäischen Automobilindustrie seit dem 1. Juli 2004 bei allen Fahrzeugen mit weniger als 2,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht serienmäßig. Empfehlenswert ist auch ein Fahrer- und Beifahrerairbag. Gesetzlich vorgeschrieben ist er – genau wie ABS - nicht.

Eine Einbaupflicht gibt es für ESP, das elektronische Stabilitätsprogramm. Seit Ende 2014 müssen alle Neuwagen den Schleuderschutz an Bord haben. Bei älteren, gebrauchten Kleinwagen ist ESP eher selten zu finden. Dabei sollte man als Fahranfänger auf das System besser nicht verzichten, da es kritische Fahrsituationen sicher entschärfen kann – nicht nur, aber auch bei unerfahrenen Fahrern.

Je nach Budget sind weitere Ausstattungsmerkmale ratsam

Während ABS und ESP sowie zumindest zwei Airbags ein absolutes Muss für Fahranfänger sind, gibt es je nach Budget weitere sinnvolle Extras. Empfehlenswert etwa sind weitere Airbags, idealerweise je zwei Seiten- und Kopfairbags. Auch eine Klimaanlage ist eine gute Investition, da die Aufmerksamkeit bei stickiger Sommerhitze im Auto schnell sinkt. Die weitere Ausstattung hängt auch vom Einsatzzweck ab; wer etwa häufig nachts unterwegs ist, kann von einem guten Scheinwerfersystem profitieren. Neben besonders leuchtstarken Leuchten mit Xenon- oder LED-Technik sind vor allem in höheren Fahrzeugklassen auch intelligente Lichtsysteme zu finden, die die Ausleuchtung der Fahrsituation anpassen.

Der Allgemeinzustand zählt

Allerdings nutzt die beste Sicherheitsausstattung nichts, wenn das Fahrzeug selbst unsicher ist. Wer einen Gebrauchten kauft, sollte auf eine frische HU-Plakette achten – das minimiert zumindest das Risiko wirklich gefährlicher Mängel. Auch ein Gebrauchtwagen-Check bei einer der Prüforganisationen oder bei einem Automobilclub kann sich lohnen. In der Regel kostet er rund 100 Euro. Wer dann noch Geld übrig hat, könnte diese zusätzlich in ein Fahrsicherheitstraining investieren. (as/sp-x)

 

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