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Bericht: Fehler beim Autokauf

Bericht: Fehler beim Autokauf

Vorsicht vor Fehlern

09.03.2010

Mit beginnendem Frühjahr belebt sich meist auch die Autokonjunktur. März, April und Mai zählen zu den absatzstärksten Monaten überhaupt, sowohl im Neu- wie auch im Gebrauchtwagenhandel. Doch Vorsicht: Frühlingsgefühle verleiten Autokäufer häufig zu Nachlässigkeiten oder falschem Vertrauen. Und das kann teuer werden, zumindest aber viel Ärger verursachen. Wir haben die fünf häufigsten Fehler beim Autokauf zusammengestellt.

1. Vorab Geld zahlen

Hier gibt es eine einfache Regel: Nie und in keinem Fall sollte man dem Verkäufer vorab Geld in die Hand drücken oder überweisen. Ganz gleich ob es sich um einen privaten Verkäufer, einen Gebrauchtwagenhändler mit Wohnwagen als Büro oder einen großen Markenhändler mit Glaspalast handelt. Denn macht der nach der Anzahlung pleite, ist das Geld meist verloren.

2. Spontan im Internet kaufen

Immer einmal drüber schlafen: Dieser gute alte Grundsatz gilt beim Autokauf ganz besonders. In Zeiten des Internets können Schnäppchen per Mausklick in Sekunden schnelle gekauft werden, den Ärger hat man vielleicht viele Jahr lang. Denn im Internet kann auch eine Rostlaube noch wie top gepflegt aussehen. Auch in unseren schnellen Zeiten gilt daher immer noch: Kein Kauf ohne Besichtigung und Probefahrt.

3. Erst kaufen, dann finanzieren

Der schnelle Kauf kann noch einen weiteren Nachteil haben. Hat man sich zum Beispiel bei einem Händler vom Fahrzeug überzeugen lassen und ist der Kaufvertrag erstmal unterschrieben, kann es teuer werden. Nämlich dann, wenn man keine Finanzierung vorbereitet hat. Dann muss man schnell nehmen, was die Banken bieten, zu jedem Zinssatz, der aufgerufen wird. Und wenn man die Finanzierung gar nicht auf die Beine bekommt, werden im schlimmsten Fall 15 Prozent der Kaufsumme als Entschädigung fällig.

4. Anzeige ist gleich Vertrag

Mit oder ohne böse Absicht: Was in Anzeigen steht, muss nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen. Der Vertrag ist bindend und den muss man sich vor Unterschrift genauestens ansehen. Sind alle Aussagen aus der Anzeige übernommen? Stimmen aufgeführte Laufleistung, der Jahrgang und eventuelle Sonderausstattungen mit den Versprechungen überein? Wenn nicht: Finger weg.

5. Übernehmen und losfahren

Das neue Auto steht glänzend poliert auf dem Hof des Händlers. Was liegt da näher, als das sehnlichst erwartete Stück sofort zu nehmen und zu einer Spritztour aufzubrechen? Doch Vorsicht! Auch ein neues Auto sollte vorab gründlich auf Mängel oder Schäden untersucht werden. Denn wie will man einige Tage später noch beweisen, dass der Steinschlag auf der Motorhaube schon bei Abholung vorhanden war?

Fazit

Die (Vor-)Freude am neuen Auto lässt uns häufig unvorsichtig werden. Und dies kann schnell ins Geld gehen. Unvorsichtigkeit kann teuer werden, manchmal sind dann gleich mehrere Monatsgehälter futsch. Emotionen sind beim Autokauf fehl am Platz, mit kühlem Kopf fährt man auch hier besser. (SP-X)

 

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