Cabrio-Special 2011
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Galerie: Bericht Karmann wird VWs Cabrio-Schmiede

Bericht: Karmann wird VWs Cabrio-Schmiede

Offene Pläne

27.11.2009

VWs Einkaufstour will kein Ende nehmen. Der jüngste Coup ist Karmann aus Osnabrück. Seit vielen Jahrzehnten bauen die Niedersachsen für andere Hersteller Autos in Kleinserien und liefern Cabriodächer. Doch eine lange Auftragsflaute trieb Karmann in den Ruin. Eine vollständige Abwicklung des Standortes hat VW nun verhindert und verfolgt damit eigene Interessen: Produktionskapazitäten für den Bau neuer Offen-Versionen zu sichern.

Nach Aussage von VW soll die ohnehin schon stark geschrumpfte Belegschaft von Karmann zunächst weiter reduziert werden, denn zumindest kurzfristig wird auch unter VW-Regie die Auftragslage mau bleiben. Erst 2011 will VW bei Karmann wieder eine Produktion aufbauen. Bis zum Jahr 2014 sollen dann wieder 1.000 Arbeitsplätze in Osnabrück entstehen.

Offiziell hat VW angekündigt, dass am Standort Karmann neue VW-Modelle vom Band laufen sollen. Um welche es sich dabei handelt, verraten die Wolfsburger Strategen allerdings noch nicht. Als sicherster Kandidat gilt das Golf Cabriolet. Dieses könnte aller Voraussicht nach in einer Stoffdach-Variante, ähnlich dem Audi A3 Cabriolet, wohl bereits 2011 an den Start gehen. Und das ganz sicher ohne den von älteren Golf-Cabrios bekannten Dachbügel.

Kleiner Roadster als 914-Revival

Galerie: Bericht Karmann wird VWs Cabrio-Schmiede Ein weiterer heißer Open-Air-Kandidat ist ein kleiner Roadster im Stile des Mazda MX-5. Von einem solchen puristischen Zweisitzer haben die Wolfsburger Anfang 2009 bereits eine beeindruckende Studie namens Bluesport präsentiert. Er würde sich zudem als Plattform für entsprechende Roadster-Modelle anderer VW-Marken anbieten. Möglich, dass auch Audi, Seat und Porsche kleine und günstige Zweisitzer-Cabriolets ins Programm nehmen werden.

So wäre für Porsche ein solcher Roadster eine gute Möglichkeit, die hochpreisige Modellpalette nach unten hin zu ergänzen. Zudem würde sich mit einem kleinen Porsche-Roadster ein Kreis schließen: Karmann produzierte von 1969 bis 1976 den VW-Porsche 914 – das erste in Großserie hergestellte Mittelmotor-Fahrzeug. Doch gibt es noch keine offizielle Bestätigung für den Bau eines solchen Spaß-Roadsters.

Einen ebenfalls überzeugenden Vorschlag für ein Cabriolet-Modell von VW machte im September 2007 Karmann selbst. Damals präsentierten die Osnabrücker auf der IAA ein Stoffdach-Derivat der mittlerweile abgelösten Polo-Generation. Prinzipiell dürfte es aber kein Problem sein, diesen Ansatz auch auf den neuen Polo zu übertragen. Gut möglich, dass ein solches Modell bereits 2012 auf den Markt kommt. Der technisch auf dem aktuellen Polo basierende Audi-Kleinwagen A1 gilt auch als Kandidat für eine Cabrioversion, die zusammen mit einem offenen Polo dann bei Karmann vom Band laufen könnte.

Galerie: Bericht Karmann wird VWs Cabrio-Schmiede Offener Panamera

Wohl schon etwas früher dürfte außerdem noch eine Oben-Ohne-Version des Porsche Panamera antreten. Diese gilt bei Porsche bereits als beschlossene Sache. Denkbar, dass der Sportwagenbauer als künftige VW-Marke den offenen Panamera dann am Standort Osnabrück fertigen lässt. Ebenso spekulieren kann man in diesem Zusammenhang über die nächste Boxster-Generation, deren Neuauflage 2012 starten wird. Zugegeben: Für die Boxster-Produktion hat offiziell der österreichische Zulieferer Magna den Zuschlag erhalten. Doch hat man bei Magna ja bereits einschlägige Erfahrungen machen müssen, dass Autobosse einmal getroffene Entscheidungen auch wieder revidieren können.

 

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