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Galerie: Bericht Land Rover Defender als Kunstwerk

Bericht: Land Rover Defender als Kunstwerk

Das ist Kunst

11.12.2013

Sein Auto mit Anbauteilen aufzuwerten ist an sich keine große Sache. Was allerdings zwei Künstler des holländisch-belgischen Designbüros Studio Job aus einem Land Rover Defender gemacht haben, fällt dann doch etwas mehr als üblich aus dem Rahmen. Seiner nunmehr 65 Jahre andauernden Laufbahn zur Ehre wurde ein besonders expressives und sogar fahrbares Einzelstück aufgebaut.

Umgestaltet hat das Künstlerpaar ein in Weiß lackierten Defender 90, auf dessen Außenhaut ein zunächst sehr willkürlich anmutendes Sammelsurium von Gegenständen aus Bronze, Holz, Keramik, Glas und anderem Materialien angebracht wurde. Der Hang des Künstlerduos zur extremen Verzierung ist nun wirklich nicht zu übersehen: Auf der Haube thront ein goldener Weihnachtsbaum neben einem glitzernden Globus, aus den Türen ragen überdimensionale, mit Swarovski-Steinen besetzte Rücklichter, aus dem Auspuff lodert Feuer und der Motor streckt seinem Betrachter eine rote Zunge entgegen. Für „feierliche Stimmung“ sorgen neben der dreistöckigen Torte auf dem vorderen Rad auch bunte Ballons an den Scheinwerfern.

Darstellung von Vielfalt

„Der Defender ist ein emotionales Symbol“, erklärt Designer Job Smeets. „Auf der einen Seite ist es ein Auto, das in Afrika als Krankenwagen und Taxi oder auch weltweit in der Landwirtschaft verwendet wird. Und auf der anderen Seite dient es Damen als Gefährt zum Abholen ihrer Kinder vom Eishockeyclub. Diese Vielfalt wollten wir festhalten und ein Fahrzeug schaffen, das im wahrsten Sinne des Wortes die Zunge rausstreckt.“

Auf der Geburtstagversion befinden sich zahlreiche geographische Verweise. Beispielsweise erkennt man auf den Felgen das amerikanische Kapitol und das Kolosseum in Rom. Eines der Räder wurde hingegen durch ein Wagenrad aus Holz ersetzt. Auch afrikanische Einflüsse finden sich in dieser sehr speziellen Version des Defender wieder. An der Front wehen die Flaggen von Zimbabwe und dem Kongo und auf der Haube sitzt ein kleiner Elefant.

Vielleicht noch ein Nachbau

Bei der Umgestaltung gewährte Land Rover den Designern freie Hand, nur fahrbar sollte der Defender bleiben. Bewegt wird die Geburtstagsversion vermutlich trotzdem nur von einem Museum ins andere. Und: Es könnte laut Studio Jobs noch eine Version aus Pappmache folgen. (mh/sp-x)

 
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