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Galerie: Bericht Mercedes-AMG GT Motor

Bericht: Mercedes-AMG GT Motor

Neue Referenz

13.06.2014

Weitere Details des kommenden Mercedes AMG GT gelangen ans Licht, diesmal die des Motors. Der V8-Biturbo (Codename M 178) vollzieht den Abschied vom 6,2 Liter großen Saugmotor.

Nach dem Namen und ersten Innenraumaufnahmen veröffentlicht die Affalterbacher Sportwagenschmiede von Mercedes-Benz nun technische Details des Motors für den SLS-Nachfolger. Der 4-Liter-Doppelturbo hat - wegen der tiefen Einbaulage hinter der Vorderachse - eine Trockensumpfschmierung, die einen Verzicht auf eine voluminöse Ölwanne ermöglicht. Zwei parallele Turbolader im V des Motors realisieren eine Leistung von 510 PS bei 6.250 Umdrehungen pro Minute, maximal dreht das Aggregat bis 7.200 Touren. Das maximale Drehmoment von 650 Newtonmeter liegt bereits ab 1.750 und bis 4.750 Touren an.

Galerie: Bericht Mercedes-AMG GT MotorSportwagenfans, die den fantastischen Saugmotoren eine Träne nachweinen könnten sei jedoch gesagt, dass man bei AMG um die Bedeutung des Ansprechverhaltens weiß, denn sie haben Abhilfe vorgesehen: Schubumluftventile sollen die Turboschaufeln auf Touren halten, wenn der Pilot den Fuß vom Gas nimmt, der Motor soll dadurch bei nachfolgender Beschleunigung wieder spontan Druck aufbauen können. Die Konkurrenten von BMW haben ein vergleichbares Prinzip bei M3 und M4 bereits überzeugend umgesetzt.

Ebenso wichtig wie das spontane Ansprechverhalten ist jedoch die bereits erwähnte tiefe Platzierung der Maschine im Vorderwagen in Verbindung mit dem Transaxle-Layout mit dem Doppelkupplungsgetriebe an der angetriebenen Hinterachse. Wie im SLS wird es auch im GT eine steife Verbindung des gesamten Antriebsstrangs (Motor-Kardantunnel-Hinterachse) geben, die der Kurvenpräzision entgegen kommen wird. Um gleichzeitig auch einen spürbaren Komfort zu ermöglichen, wird der GT jedoch auch über aktive Motorlager verfügen, die eine weichere Anbindung der Maschine bei geruhsamer Fahrt sicherstellen. Unterstützt wird diese Komfortmaßnahme durch ein Zweimassenschwungrad mit Fliehkraftpendel, das für eine verbesserte Laufruhe des V8 sorgen soll.

 
Fazit
 

Thomas Weiss

Mercedes-AMG baut mit dem GT zwar keinen Nachfolger des schon legendären SLS. Doch wird der Zweisitzer das Segment der Sportwagen nachhaltig durcheinanderwürfeln. Mit einer Leistung von 510 PS platziert er sich neben Porsche 911 Turbo (520 PS, gut 165.000 Euro) und Jaguar F-Type R (550 PS, knapp 104.000 Euro). Preislich dürfte der neueste AMG dazwischen liegen.

Zwar heißt es bei AMG, den neuen High-Performance Motor M 178 gäbe es exklusiv für den Mercedes-AMG GT, doch kann man darauf wetten, dass dieser sukzessive auch in weiteren Baureihen zum Einsatz kommen wird. Zum Beispiel in der kommenden C-Klasse von AMG.

Führt man sich die spezifische Leistung des Zwei-Liter-Aggregats im A45 AMG von 180 PS pro Liter vor Augen, so hat auch der 4-Liter-V8 noch Luft nach oben: Aktuell liegt seine Literleistung bei gerade mal 128 PS.
 
 

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