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Galerie: Bericht Mercedes-Nomenklatur

Bericht: Mercedes-Nomenklatur

Neue Ordnung in wachsender Modellvielfalt

12.11.2014

Rund 30 neue Modelle, elf davon ohne direkten Vorgänger, will Mercedes in den kommenden fünf Jahren auf den Markt bringen. Damit der Kunde da den Überblick behält, etablieren die Stuttgarter nun eine neue Benennungs-Logik. Noch mehr Ordnung in die Pkw-Palette sollen zwei Submarken bringen.

Der sportliche Ableger „Mercedes-AMG“ hat bereits mit dem jüngst vorgestellten Sportwagen GT sein Debüt gegeben. Im kommenden Jahr tritt mit „Mercedes-Maybach“ eine besonders edle Sub-Marke an seine Seite. Erstes Modell wird die von der Mercedes S-Klasse abgeleitete Luxuslimousine Mercedes-Maybach S600, die als ideeller Nachfolger des 2012 eingestellten Maybach 57/62 gegen Rolls-Royce und Bentley antritt. Von den Standard-Modellen der S-Klasse, die weiterhin unter der Hauptmarke „Mercedes“ angeboten werden, soll sie sich nicht nur durch eine deutlich gestreckte Karosserie, sondern auch durch besonders aufwendig-repräsentativ gestaltete Innenräume absetzen. Premiere feiert das neue Konzern-Flaggschiff parallel auf den Messen in Los Angeles (21. bis 30. November). und im chinesischen Guangzhou (20. bis 29. November).

Während die Etablierung der neuen Sub-Marke wohl nur die oberen Zehntausend betrifft, müssen sich künftig viele SUV- und Roadster-Kunden auf neue Modell- und Antriebsbezeichnungen einstellen. Die SUV tragen künftig drei Buchstaben auf der Heckklappe: Ein „G“, das die Abstammungslinie von der Geländewagenbaureihe G-Klasse zeigt, ein „L“ als Verbindungsbuchstabe, der den Namen einprägsamer und besser aussprechbar machen soll, sowie an letzter Stelle einen Buchstaben, der die Stellung in der Modellhierarchie angibt. Aus der ML-Klasse wird somit aufgrund der Verwandtschaft mit der E-Klasse der GLE, aus dem Luxusmodell GL der GLS und aus dem Mittelklasse-SUV GLK der GLC. Beim Kompakt-SUV GLA passt die Bezeichnung bereits seit der Markteinführung Anfang 2014. Unverändert bleibt einzig die G-Klasse, das Ur-Meter der Mercedes-Offroader.

Auch bei den Roadstern darf ein Klassiker seinen Namen behalten: der SL firmiert auch künftig unter „SL“. Bei den anderen Baureihen wird die Umbenennung analog zu den SUV vollzogen, statt mit einem „G“ beginnt die Kombination aber mit einem „S“. So wird aus dem SLK ein SLC. Keine Änderungen gibt es hingegen bei den viertürigen Coupés, die weiterhin die Bezeichnungen CLA und CLS tragen – auch wenn letzterer technisch weit enger mit der E- als mit der S-Klasse verwandt ist. Hier zählen dann Preis und Prestige, bei denen sich der CLS sich deutlich oberhalb der E-Klasse positioniert.

Wirksam werden die Namensänderungen jeweils mit dem nächsten Modellwechsel oder einer Modellpflege. Den Anfang machen daher die SUV-Modelle, allen voran der ML, der ab dem Sommer-Facelift GLE heißen wird. Der bereits angekündigte BMW-X6-Wettbewerber mit schnittigerer Formensprache und abfallender Dachlinie dürfte dann GLE Coupé heißen.

Parallel zu den Modellbezeichnungen ändern sich auch die Namen der Motorvarianten. Die Dieselmodelle tragen dann nicht mehr das Buchstabentrio „CDI“ am Heck, sondern schlicht und einfach ein „d“. „e“ steht künftig für den Elektro-Antrieb, „f“ für die Brennstoffzelle (Fuel Cell) und „h“ für Hybrid. Die Benziner bleiben wie bisher ohne Zusatz. Erhalten bleibt die Bezeichnung „4Matic“ für den Allradantrieb. (sp-x)

 
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