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Galerie: Bericht Mercedes SLR eingestellt

Bericht: Mercedes SLR eingestellt

Supernova erlischt

04.12.2009

Mercedes-Benz baut in diesen Tagen die letzten Exemplare des SLR Stirling Moss. Damit endet zugleich die Ära der Supersportwagen-Kooperation von Mercedes-Benz und McLaren. Mit einem Flügeltüren-Coupé hatten beide Unternehmen vor fünf Jahren gemeinsam den Mythos der legendären SLR-Rennsportwagen aus den 1950er Jahren aufgegriffen. Fünf Modelle umfasste die neue SLR-Familie. Insgesamt wurden rund 2.000 Fahrzeuge produziert.

SLR steht für die drei Begriffe „sportlich“, „leicht“ und „Rennsport“. Den Schlussstrich zieht nach je zwei Coupé-  und Roadstermodellen der SLR Stirling Moss, der auf 75 Exemplare limitiert ist und an den 300 SLR erinnern soll. Der 5,5-Liter-V8-Kompressormotor leistet in dieser finalen Edition 650 PS und beschleunigt den Supersportwagen in rund 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h. Es handelt sich damit um das zweitschnellste offene Serienauto der Welt. Mit fast 900.000 Euro war es zudem das zweitteuerste Modell auf dem deutschen Automarkt. Die normalen SLR-Varianten Coupé und Roadster waren mit 450.000 bis 490.000 Euro vergleichsweise günstig.

Der SLR-Mythos entstand 1955, als Rudolf Uhlenhaut, der damalige Pkw-Versuchschef und Leiter der Rennwagen-Entwicklung von Mercedes-Benz, sich aus dem seit 1954 produzierten „Flügeltürer“ 300 SL und dem Rennsportwagen 300 SLR ein eigenes Fahrzeug – bekannt als „Uhlenhaut-Coupé“ – zusammenbaute. Der 300 SLR gehörte zu den erfolgreichsten Straßenrennsportwagen Mit ihm stellten Stirling Moss und Beifahrer Dennis Jenkinson 1955 den heute noch gültigen Streckenrekord der Mille Miglia auf. Auch die Targa Florio jenes Jahres gewann Moss.

SLS AMG und MP4-C12 folgen

Das neuzeitliche SLR-Projekt war von Beginn an zeitlich begrenzt und als limitierte Auflage konzipiert. Gebaut wurden die Fahrzeuge in den Formel-1-Hallen von McLaren in Woking.
Zwar endet bei McLaren damit der Auftrag für den Bau des SLR, doch haben die Briten vorausgeplant und nutzen ihre Supersportler-Kompetenz zum Bau eines eigenen Modells. Anfang 2011 soll diese MP4-C12 genannte Superflunder an den Start gehen. Mercedes selbst bringt mit dem SLS AMG einen neuen Extremsportler Anfang 2010 auf den Markt. Obwohl der Kaufpreis für den SLS bei etwa einem Drittel des SLR liegt, soll der neue Flügeltürer insgesamt bessere Fahreigenschaften bieten.(mh/ampnet/jri)

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