Auto Salon Genf 2014
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Bericht: Opel bringt Internet ins Auto

Bericht: Opel bringt Internet ins Auto

Online mit Onstar

04.03.2014

Die durch die EU angekündigte Notrufsystem-Pflicht forciert die Vernetzung des Autos mit dem Internet. Opel bringt seine Technik schon im kommenden Jahr flächendeckend auf den Markt – und garniert sie gleich noch mit ein paar Zusatzdiensten.

Ab 2015 rüstet Opel alle Modelle mit Ausnahme einiger Basisversionen serienmäßig mit LTE-Onlinezugang, Wifi-Hotspot und automatischem Notrufsystem aus. Das bereits von GM in Amerika und China unter dem Namen Onstar eingeführte System soll dann auch in Europa das Auto mit dem Internet verbinden.

Neben kabellosem Internet im Auto und dem automatischen Absetzen von Notrufen soll das System dem Kunden auch die Fernabfrage von Fahrzeugdaten ermöglichen. Per Handy lassen sich dann unter anderem Ölstand und Reifenluftdruck überprüfen. Zudem gibt es einen Lokalisierungsdienst, mit dem das Auto sich im Falle eines Diebstahls finden lässt.

Automatische Crashmeldung wird Pflicht

Weltweit sind laut Opel bereits 6,5 Millionen General-Motors-Kunden bei Onstar registriert. Über die Notruffunktion werden monatlich 4.000 automatische Crashmeldungen abgesetzt. Beginnend mit dem Jahr 2015 sollen derartige e-Call-Systeme nach Willen der EU-Kommission auch in der EU zur Pflicht werden. Ziel ist es, Verletzte schneller am Unfallort versorgen zu können. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hatte das EU-Parlament im Februar 2014 gebilligt.

Onstar soll Opel außerdem künftig über weitere Dienstleistungen zusätzliche Geschäftsfelder eröffnen, wie der Vorstandsvorsitzende Karl Thomas Neumann auf dem Genfer Salon erläuterte. So könnten beispielsweise Kunden günstigere Versicherungsleistungen erhalten, wenn sie sich bei diesem Dienst anmelden.

Seit 1996 in den USA

Erstmals angeboten wurde Onstar bereits 1996 für amerikanische Cadillac-Modelle. Generell sind derartige Dienste in den USA schon weit verbreitet. Teilweise vergleichbare Technik bieten dort Ford unter dem Namen „My Touch“ und Lexus als „Link“ an. Auch die deutschen Hersteller entdecken zunehmend die Vernetzung für sich, Mercedes etwa führt künftig ein ähnliches Angebot unter dem Dach der neuen Marke „Mercedes Me“ ein. (mg/sp-x)

 
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