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Galerie: Bericht Seat Leon Supercopa Norisring

Bericht: Seat Leon Supercopa Norisring

Schwarzes Wochenende

06.07.2010

Im Motorsport läuft nicht immer alles wie geplant – im Seat Leon Supercopa daher logischerweise auch nicht. Bei den Läufen sechs und sieben auf dem Norisring in Nürnberg musste Gesamtwertungsführender Damian Sawicki (Pilot des AutoScout24-Leon) herbe Niederlagen einstecken.

Die äußeren Bedingungen waren eigentlich gut für Damian Sawicki. 36 Grad Celsius und pralle Sonne. So mag er das. Nicht umsonst trainiert der drahtige Mann mit dem Fahrrad auf einer Rolle in der Sauna. Schwitzen gehört eben zum Job.

Löschattacke

Jedoch kam Damian Sawicki am vergangenen Rennwochenende mehr ins Schwitzen, als ihm lieb sein konnte. Am Freitag nach dem freien Training stand sein Leon in der Box, wo aus bislang ungeklärter Ursache die Löschanlage im Fahrzeug auslöste und den Seat im Innen- und Motorraum binnen Sekunden in eine klebrige Schaumhülle packte. Die Mechaniker hatten mit dem Auswischen der Masse alle Hände voll zu tun – einfach mit Wasser ausspritzen war nicht möglich, da die empfindlich Elektronik Schaden nehmen könnte. Das war wohl der ausschlaggebende Punkt für das rabenschwarze Wochenende von Sawicki.

In der Qualifikation am Samstagmorgen konnte der perfekt Deutsch sprechende Pole nur in die siebte Startreihe fahren. Das Auto wollte nicht. So konnte er sich in Rennen eins, das pünktlich nach dem Fußball-WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien ausgefahren wurde, auch nicht verbessern und landete enttäuscht auf dem 13. Platz. Das Rennen gewann der Schwede Andreas Simonsen vor Alexander Rambow und Christian Bebion, alle heiße Anwärter auf den Gesamtsieg.

Unfall im zweiten Rennen

Galerie: Bericht Seat Leon Supercopa NorisringNoch schlechter lief es in Rennen zwei am Sonntagmorgen, bei dem Andreas Pfister für die Überraschung sorgte. Nach einem kurzen Platzregen entschied sich der Franke für Regenreifen auf seinem Leon – lediglich Frommenwiler zog auch Nass-Pneus auf. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Denn trotz schnell abtrocknender Strecke hatte Pfister vor allem beim Herausbeschleunigen aus den noch feuchten Kehren Vorteile gegenüber der Slick-bereiften Konkurrenz und konnte seinen gleich zu Anfang gewonnenen Vorsprung ins Ziel retten. Zweiter im zweiten Rennen wurde der Südafrikaner Shane Williams vor Max Sandritter. Damian Sawicki schied nach einer Kollision mit dem Österreicher Mario Dablander aus und behält den Norisring sicherlich nicht positiv in Erinnerung.

AutoScout24 auf Gesamtrang zwei

In der Gesamtwertung führt nach der Hälfte aller Rennen der Schwede Andreas Simonsen mit 94 Punkten. Damian Sawicki liegt mit 86 Zählern auf Platz zwei, dicht gefolgt von Christian Bebion (84 Punkten) und Shane Williams (77 Punkten).

Immerhin konnte Damian Sawicki einen Punkt für die schnellste Runde einheimsen, was ihm Mut für das kommende Rennen am 7. und 8. August 2010 auf dem Nürburgring machen sollte. Dann wird der AutoScout24-Leon wieder perfekt laufen – Damian Sawicki sowieso. (mb)

 

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