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Bericht: Technikkooperation von BMW und Toyota

Bericht: Technikkooperation von BMW und Toyota

Gemeinsam in die Zukunft

28.01.2013

BMW und Toyota wollen künftig bei der Entwicklung von Technik und neuen Modellen enger zusammenarbeiten. Ein nun unterzeichneter Vertrag sieht eine langfristige Kooperation beim Brennstoffzellenantrieb sowie der Entwicklung eines Sportwagens vor. Zudem will man auch beim Thema Leichtbau und Batterietechnik gemeinsame Sache machen.

Die Kooperation bei der Brennstoffzelle soll bis 2020 zu einem serienreifen System führen. Entsprechende Modelle beider Marken könnten zu diesem Zeitpunkt auf den Markt kommen. Toyota hat bereits umfangreiche Erfahrungen mit der Wasserstofftechnologie für Elektroautos gemacht, zuletzt präsentierten die Japaner auf der Tokyo Motor Show 2011 die Studie einer Brennstoffzellen-Limousine. Zudem sind zahlreiche Forschungsfahrzeuge der Marke bereits im Test.

BMW setzte Wasserstoff bislang als Treibstoff in Ottomotoren ein, der so angetriebene Hydrogen 7 wurde allerdings nur in einer Kleinserie von 100 Fahrzeugen aufgelegt. Die Fahrzeuge für diesen groß angelegten Praxisversuch wurden von BMW allerdings wieder zurückgenommen und die weitere Erforschung von mit Wasserstoff genährten Verbrennungsmotoren eingestellt.

Machbarkeitsstudie für Sportwagenmodell

Die Kooperation von BMW und Toyota für die gemeinsame Entwicklung eines Sportwagens zielt auf eine Plattform für ein mittelgroßes Modell, zu dem nun eine Machbarkeitsstudie erstellt werden soll. Sollte das zu positiven Ergebnissen führen, könnten die Münchner den Nachfolger ihres kommenden Öko-Sportwagens i8 gemeinsam mit den Japanern bauen. Ein wichtiger Baustein für ein entsprechendes Fahrzeug wäre Leichtbautechnik – auch auf diesem Feld wollen beide Partner künftig enger zusammenarbeiten. BMW hat in dieser Hinsicht vor allem bei der industriellen Produktion von Karbon Expertise vorzuweisen.

Nicht zuletzt soll auch an Batterien für Elektro- und Hybridautos geforscht werden. Mittelfristig will man die Lithium-Luft-Technik weiter entwickeln, langfristig soll auch eine Post-Lithium-Technologie gefunden werden.

Mit Toyota hat BMW nach gescheiterten Kooperationsversuchen mit Daimler und PSA nun offenbar einen geeigneten Partner gefunden. Die Münchner stehen wirtschaftlich zwar gut dar, sind aber auf Dauer wohl zu klein, um die enormen Entwicklungskosten für Modelle mit neuen Technologien stemmen zu können und sich auf dem Weltmarkt zu behaupten. Toyota profitiert im Gegenzug vom Knowhow des Premiumherstellers, vor allem bei Sportwagen und Leichtbau. (mh/sp-x)

 
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