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Galerie: Bericht Volkswagen-Neuheiten bis 2012

Bericht: Volkswagen-Neuheiten bis 2012

Up in die Zukunft

15.04.2009

Krise – sogar VW hat derzeit mit ihr zu kämpfen. Doch trotz allgemeiner wirtschaftlicher Malaise befindet sich Volkswagen weiter auf Expansionskurs. Um künftig in möglichst vielen Marktsegmenten präsent zu sein, soll die ohnehin schon breite Modellpalette noch deutlich wachsen. Parallel werden viele bestehende Baureihen erneuert. Wir verraten Ihnen die Höhepunkte der kommenden Jahre.

Dienstältester im großen VW-Reigen ist der Sharan. Seit 1995 ist der in Kooperation mit Ford gebaute Van im Programm. 14 Jahre - selbst für Volkswagen ein biblisches Alter. Ford ersetzte den Sharan-Bruder Galaxy bereits 2006 und beendete damit die  Van-Kooperation mit VW. Eigentlich hätte man seither jederzeit mit der zweiten Generation des Sharan rechnen wollen. Doch VW lässt sich mit der zweiten Generation weiterhin Zeit. Erst 2010 wird der große Siebensitzer vorstellig – dann schärfer gezeichnet, mit mehr Präsenz  und erstmalig mit Schiebetüren für den Fond. Letztere erleichtern den Einstieg in den besonders flexibel und variabel nutzbaren Innenraum.

Volkswagen PoloEin anderer Dauerbrenner im gehobenen Dienstalter ist der Polo. Die neue Generation feierte Anfang März 2009 ihre Weltpremiere in Genf, Marktstart ist Ende Juni. Die Neuauflage vom Kleinwagen-Klassiker ist optisch näher am Golf VI und kommt mit seinem markanteren Blechkleid ziemlich erwachsen daher. Technisch hält der neue Polo allerdings keine größeren Überraschungen parat. Immerhin wird die für 2010 vorgesehene Spritspar-Variante Bluemotion mit einem Normverbrauch von rund drei Litern von sich reden machen.

Heiße Polo-Derivate

Volkswagen Polo CabrioletWesentlich durstiger wird die technisch eng mit dem Ibiza Cupra verwandte GTI-Version des Polo werden. Dieser wird den 1,4-Liter-TSI-Motor bekommen, der im GTI-Polo vermutlich zwischen 160 und 180 PS leisten dürfte. In Kombination mit dem Siebengang-DSG beeindruckt der kleine Flitzer ebenfalls ab 2010 mit tollen Fahrleistungen: Sieben Sekunden für den Standardsprint und 220 km/h Spitze dürfte der Polo GTI laufen.

Offen ist hingegen die Frage nach einer Cabrioversion des Polo. In 2007 zeigte der nunmehr insolvente Cabrio-Spezialist Karman auf Basis des alten Polo noch eine sehenswerte Stoffdach-Variante. Seither ist es still um einen Frischluft-Polo geworden. Doch Peugeot 207CC und das Mini Cabrio beweisen, dass Kleinwagen-Cabrios sehr erfolgreich sein können. Hier sollte sich VW künftig einen Teil vom Kuchen abschneiden. Doch vermutlich wird ein Polo Cabrio wohl erst 2012 kommen. Gut ein Jahr früher schließt VW die Mini-Van Lücke. Auf Polo-Basis wird dieses variable Raumwunder dann gegen Opel Meriva und Renault Grand Modus antreten.

Volkswagen Polo CabrioletViele neue Golf-Versionen

Bereits 2010 dürfte die Cabrio-Version des Golf kommen. Dieser wird unterhalb vom Eos positioniert und für etwa 22.000 Euro zu haben sein. Vorgemacht hat Audi bereits mit dem A3 Cabriolet, wie man ein Kompakt-Modell zum attraktiven Aufschneider macht. Der Golf-Verwandte hat ganz sicher Vorbild-Funktion für die offene Version des VW-Megasellers. Der künftige Oben-Ohne-Golf dürfte also ebenfalls mit vollautomatischem Stoffdach und ohne hässlichen B-Säulen-Überrollbügel kommen. Und dann dürfte auch der wenig schmeichelhafte Kosename Erdbeerkörbchen der alten Golf-Cabrios Geschichte sein.

VolkswagenBei der Golf-Familie stehen aber noch weitere Neuerungen an. Wohl schon im Sommer 2009 kommt die R-Variante, diesmal mit Zweiliter-Turbomotor und 270 PS. Mit gleichem Antrieb wird VW übrigens zeitgleich auch den Scirocco in einer R-Version ins Rennen schicken. Ebenfalls noch 2009 dürften sowohl der Kompakt-Van Touran als auch der Golf Variant jeweils ein Facelift erhalten. Wie bereits der Golf Plus, so werden sich auch Variant und Touran optisch stärker am neuen Golf VI orientieren und damit ihre aktuelle Familienzugehörigkeit unterstreichen.

Up in die Zukunft

Volkswagen UpApropos Familie: Mit den Studien Up und Space Up stellte VW Ende 2007 eine zukünftige Kleinwagen-Familie vor, die auch als New Small Family bezeichnet wird. Up ist lediglich ein Arbeitstitel mit jedoch eindeutigem Verweis auf den zukünftigen Namen der Baureihe. Wie einst die Studie Iroc namentlich den Mittelteil von Scirocco transportierte, ist Up das Konzentrat von Lupo.

Und mit jenem Lupo wird VW Ende 2010 einen schicken und pfiffigen Kleinstwagen in den Markt bringen. Zunächst wird dieser als etwa 3,50 Meter langer Dreitürer mit einem gut 60 PS starken Ein-Liter-Benziner antreten. Mit rund vier Litern Verbrauch und einem Preis deutlich unter 10.000 Euro soll der künftige VW-Mini vor allem sparsame Naturen ansprechen. Eine Dieselversion könnte sogar weniger als drei Liter verbrauchen. Als weitere Antriebsvarianten werden zu einem späteren Zeitpunkt außerdem noch Hybrid- und reine Elektroversionen kommen.

Volkswagen LupoViele kleine Lupos

Stärker auf Raumökonomie setzt die fünftürige Micro-Van-Variante des Lupo, der bei gut 3,70 Meter Länge einen variabel nutzbaren Fond mit bis zu 1.000 Liter Stauraum bieten wird. Auch dieser große Lupo wird zunächst mit konventionellen und später auch mit besonders umweltfreundlichen Antrieben angeboten.

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Die Gerüchteküche bezüglich weiterer Mitglieder der New Small Family brodelt kräftig. Als mögliche aber noch nicht sichere Lupo-Varianten gelten ein zweisitziges Stadtwägelchen à la Smart Fortwo, ein Cabrio, eine Cross-Variante mit Offroad-Charakter sowie ein Stufenheck-Lupo und ein Coupé. Weder dem Spekulationsdurst von Journalisten noch dem Expansionsbestrebungen von VW scheinen hier Grenzen gesetzt.

Spaß-Roadster

Ebenfalls viel spekuliert wird derzeit über einen kleinen Spaß-Roadster von Volkswagen. Anfang 2009 stellten die Wolfsburger mit dem BlueSport ein solches Modell noch als Studie vor. Der Zweisitzer mit Stoffdach soll ein sportlich-puristisches Fahrvergnügen bietet und dennoch bezahlbar sein. Ein Serienbau ist zumindest nach offizieller Verlautbarung noch nicht endgültig beschlossen, gilt aber als sehr wahrscheinlich. Vor 2012 ist mit einem derartigen Spaß-VW aber kaum zu rechnen.

 
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