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Galerie: Bericht VW Scirocco rennt schon vor Markteinführung

Bericht: VW Scirocco rennt schon vor Markteinführung

Scirocco auf Höllenfahrt

09.05.2008

Volkswagen tritt nie an, um nur mitzufahren. VW tritt an, um ganz vorne mitzumischen. Wo? Beim 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings. Womit? Mit dem für die Allgemeinheit noch nicht erhältlichen VW Scirocco im Renn-Dress. Gut 300 PS sollten für einen vorderen Platz reichen.

Schon 2007 startete Volkswagen beim 24-Stunden-Klassiker in der Grünen Hölle. Mit dem Golf GTI konnten die Wolfsburger damals Gesamtrang Acht ergattern. Für 2008 hat man sich mehr vorgenommen.

Der neue Scirocco

Galerie: Bericht VW Scirocco rennt schon vor MarkteinführungGute Voraussetzungen, um das Ergebnis des Vorjahres zu toppen, bietet der offiziell erst ab September 2008 erhältliche Dienstwagen der Wolfsburger-Renn-Crew. Am 24. und 25. Mai 2008 gibt sodann der neue VW Scirocco auf der Nordschleife sein Open-Air-Debüt vor einem Millionenpublikum.

Laut Aussage von Rennfahrer Dieter Depping, der einen der drei Scirocco pilotieren wird, sind „die Änderungen am Fahrzeug gering. Der Scirocco geht prima um die vielen Kurven, das Fahrverhalten ist gutmütig“. Dass die Änderungen jedoch tief greifender sind, als man zugeben will, davon verkündet schon der optische Auftritt des Sportcoupés. Die letzten Abstimmungsfahrten für das 24-Stunden-Spektakel erfolgten direkt auf dem Nürburgring.

Beflügelt

Galerie: Bericht VW Scirocco rennt schon vor MarkteinführungVorne ziert den Renner nun eine Frontschürze, die dem kommenden R-Modell entstammen könnte, darunter hängt ein Splitter, der den Anpressdruck erhöht. Auf der Motorhaube befinden sich Entlüftungsschlitze um die Abwärme des Turbobenziners ins Freie zu Blasen. Radhausentlüftungen vor den Türen geben der Bremsenhitze freies Geleit nach draußen. Am Heck befinden sich ein riesiger Heckflügel für mehr Fahrstabilität sowie ein ebenso gigantischer Diffusor.

Aber auch unter dem im typischen „R-Blau“ lackierten Blechkleid hat sich einiges getan. So wurden logischerweise Fahrwerk und Bremsen an die harten Bedingungen angepasst. Eine Rennbremsanlage mit Sechskolben-Festsätteln greift nun auf riesige Bremsscheiben zu und ersetzt die 314-Millimeter-Serienanlage des TFSI. Im Innenraum wurde aufgeräumt, ein spartanischer Digitaltacho ersetzt das sonst hochwertige Kombiinstrument, der Fahrer sitzt zur besseren Gewichtsverteilung weiter. Ein Überrollkäfig schützt im Ernstfall.

Galerie: Bericht VW Scirocco rennt schon vor MarkteinführungDie insgesamt drei Scirocco gehen jeweils mit mehr als 300 PS an den Start. Die Kraft überträgt ein Sechsgang-Direktschaltgetriebe auf die Vorderräder. Grundmotor ist der 2.0 TFSI, der schon im letzten Jahr zuverlässig im GTI im Einsatz war und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 142 km/h imponierte. Damit war der Golf nur einen km/h langsamer als der vor ihm platzierte Porsche. Da der Scirocco jedoch grundsätzlich bessere Voraussetzungen für die Hatz in der Grünen Hölle bietet als der GTI, könnten bei guten Wetterbedingungen die 101 gefahrenen Runden aus 2007 vermehrt werden. Dann sollte mit dem Scirocco auch wieder ein Platz unter den Top Ten drin sein.

Creme de la Creme

Zumal die elf-köpfige Fahrertruppe neben Dieter Depping Rennsportgrößen wie den zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz aus Spanien und Hans–Joachim Stuck – seit kurzem Motorsport-Repräsentant des Volkswagen-Konzerns – beinhaltet. (mb)

 

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