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Galerie: Erlkönig Mercedes-Benz C-Klasse

Erlkönig: Mercedes-Benz C-Klasse

Die kleine S-Klasse

20.09.2013

Bei Mercedes geht es Schlag auf Schlag: Nach der gelifteten E-Klasse, der Neuauflage der S-Klasse und dem GLA kündigt sich bereits die nächste Generation der C-Klasse an. Jetzt wurde ein nur noch leicht getarntes Exemplar für die bereits 2014 anstehende Neuauflage gesichtet und gleich noch ein aussagekräftiges Bild vom Innenraum geschossen.

Optisch lassen sich die Proportionen der C-Klasse bereits gut ausmachen. Eine Überraschung bieten sie allerdings nicht, denn Mercedes setzt hier auf eine behutsame Weiterentwicklung: Es bleibt beim klassischen Stufenheck-Limousinen-Layout mit einer weit aufragenden und damit für Passagiere gut geschnittenen Fahrgastzelle. Anders als beim coupéhaft akzentuierten CLA dürfte das traditionelle Modell der Stuttgarter selbst den Fondgästen damit eine vorzügliche Kopffreiheit bieten. Im Vergleich zur aktuellen C-Klasse wird zudem die Beinfreiheit im Fond zulegen und gleichzeitig auch der Kofferraum auf gut 500 Liter wachsen.

S-Klasse in Klein

In ihren feineren Designdetails wird die neue C-Klasse eindeutige Parallelen zur neuen S-Klasse aufweisen. Ein stark abgerundetes, recht kurzes und leicht angeschrägte Heck oder die Lichtkanten in den Flanken und auf der Motorhaube dürften die Verwandtschaft zum großen Luxusliner klar andeuten.

Galerie: Erlkönig Mercedes-Benz C-KlasseBei den Scheinwerfern wird die C-Klasse in der Standardversion über ein eher schmuckloses LED-Tagfahrlicht verfügen, welches aus mehreren Einzeldioden am unteren Rand der Scheinwerfereinheiten verläuft. Alternativ wird Mercedes aber auch ein schwungvolleres, charakteristisches und homogener leuchtendes LED-Tagfahrlicht anbieten.

Das weniger kantige Design wird der kommenden C-Klasse einen besonders geringen Luftwiderstandsbeiwert bescheren. Neben einer Verringerung der Windgeräusche bringt dieser Aerodynamik-Feinschliff eine zusätzliche Verbrauchsminderung mit sich. Beim Sparen werden außerdem Leichtbaumaßnahmen hilfreich sein, die das Gewicht der Limousine um das Normgewicht eines Fahrers (75 kg) reduzieren dürfte.

Es wird sparsamer und elektrischer

Vor allem aber antriebsseitig wird die neue C-Klasse auf Sparflamme gesetzt. Die spannende Frage dabei ist, ob weiterhin V6-Diesel zum Einsatz kommen werden, oder ob Mercedes auf den bewährten 2,2-Liter-Diesel in verschiedenen Leistungsstufen und in Kombination mit der neuen Neunstufen-Automatik von ZF setzt. Denkbar wäre alternativ auch der von A- und B-Klasse her bekannte 1,8-Liter-Diesel, der sich für Längseinbau und damit für den Einsatz in die weiterhin mit Heckantrieb gesegnete C-Klasse eignen würde. Zusätzlich wären damit auch der Allradantrieb 4Matic und das Doppelkupplungsgetriebe DCT denkbar und Verbrauchswerte um vier Liter.

Galerie: Erlkönig Mercedes-Benz C-KlasseBei den Benzinern wird es sich ebenfalls beim Gros der Motoren um aufgeladene Vierzylinder-Benziner handeln, V6- und V8-Aggregate wird es aber ebenfalls geben. Die Leistungsspanne dürfte hier von über 150 bis weit über 450 PS reichen. Ein sehr wahrscheinlicher Kandidat ist der V6 aus dem E 400, der mit 333 PS hohes Dynamik-Niveau mit vergleichsweise niedrigem Verbrauch verbindet. Und auch eine AMG-Version wird es trotz der immer strenger werdenden CO2-Bestimmungen weiterhin geben.

Parallel wird aber auch eine Elektrofizierung des Antriebsstrangs für besonders verbrauchsarme Varianten sorgen. Ein Plug-in-Hybrid mit möglicherweise 50 Kilometer rein elektrischer Reichweite könnte mit einem Normverbrauch von rund zwei Litern umweltorientiertere Kunden ansprechen.

Viele neue Sicherheitstechniken

Darüber hinaus sollen sich auch Kunden für die C-Klasse begeistern können, die ein hohes Sicherheitsniveau wünschen. Hier werden einige der neuerdings in E- und S-Klasse eingesetzten Systeme zum Einsatz kommen, die da wären:

  • Abstandstempomat Distronic Plus, der bei der Spurhaltung entlasten soll und eine teilautonome Staufolge-Funktion bietet.
  • Brems-Assistent BAS Plus, der in Kombination mit dem Kreuzungs-Assistenten Querverkehr und Fußgänger erkennen und die Bremsung des Fahrers verstärken kann.
  • Pre-Safe erkennt sogar Fußgänger und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h eine Kollision mit selbigen verhindern.
  • Pre-Safe-Plus kann außerdem drohende Heckkollisionen erkennen und entsprechende Sicherungs-Maßnahmen ergreifen.
  • Ein adaptiver Fernlicht-Assistent, der blendfreies Dauerfernlicht emöglicht.
  • Der aktive Park-Assistent, der teilautomatisches Einparken in Längs- und Querlücken ermöglicht.
  • Der Verkehrszeichen-Assistent, der auch Überhol- und Einfahrverbote erkennt.
  • Die 360-Grad-Kamera, die eine virtuelle Vorgelperspektive beim Einparken bietet.

Neues und Bekanntes

Galerie: Erlkönig Mercedes-Benz C-KlasseAuch wenn die C-Klasse äußerlich wie ein kleiner Ableger der S-Klasse daherkommen wird, ist der Innenraum keine verkleinerte Kopie vom großen Bruder. Vielmehr finden sich hier Elemente aus A- und B-Klasse wieder, wie zum Beispiel der freischwebende und edel gerahmte Bildschirm oben auf der Mittelkonsole. Im Kombiinstrument wird es nur noch zwei analoge Rundinstrumente geben, die über Geschwindigkeit und Drehzahl Auskunft geben. Dazwischen befindet sich wie bei A- und B-Klasse ein zusätzliches rechteckiges Farbdisplay.

Erstmalig in der Mercedes-Welt wird in der C-Klasse eine neue Anordnung der Bedieneinheiten in der Mittelkonsole zu sehen sein. Unterhalb der nun drei runden Belüftungsdüsen befinden sich nämlich zwei schmale Bedienstreifen, die Schalter für Assistenzsysteme, Klima- und Audioanlage beherbergen. Nach unten hin ab rundet die Mittelkonsole eine kleine, feine Analoguhr ab.

Sommer 2014 geht es los

Wohl im März 2014 dürfte die C-Klasse auf dem Genfer Autosalon debütieren, um dann im Sommer 2014 in den Markt zu kommen. Vergleichsweise rasch werden weitere Modellvarianten folgen, etwa das T-Modell Anfang 2015 oder später noch das Coupé und den Gerüchten nach auch ein Cabriolet. Der Preis wird im Vergleich zum aktuellen Modell vermutlich leicht steigen und somit die Basisversion bei 34.000 bis 35.000 Euro liegen. (mh)

 
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