Pariser Autosalon 2010
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Galerie: Erlkönig Mercedes CLS

Erlkönig: Mercedes CLS

E-legant-Klasse

06.04.2010

Mit nunmehr sechs Lenzen ist der Mercedes CLS schon etwas in die Jahre gekommen. Doch die Ablösung des eleganten E-Klasse-Ablegers steht bereits in den Startlöchern, wie der Erlkönig, der unserem Leser vor die Linse fuhr, bezeugt. Voraussichtlich auf dem Pariser Auto Salon im Oktober 2010 wird sich der schnittige Viertürer seiner Tarnung entledigen, ab Frühjahr 2011 wäre er dann verfügbar.

Einen ersten Ausblick auf die zukünftige CLS-Generation hat Mercedes zu Beginn des Jahres mit der Studie F800 gegeben. Wenngleich sich dort freilich viele Spielereien wiederfinden, die in der Endversion nicht Einzug halten werden, so scheinen etwa die flache Seiten-Fenstergrafik und die elegant gestreckte Silhouette durchaus seriennah.

Selbst mit Panzer, wie auf unseren Fotos, kann der CLS seine elegante Erscheinung nicht verbergen. Gegenüber der aktuellen, 4,91 Meter langen Generation dürfte der Neue um ein paar Zentimeter wachsen, wird aber noch knapp unter der Fünf-Meter-Marke bleiben. Dennoch dürfen sich die Fondpassagiere schon jetzt über mehr Beinfreiheit freuen.

Fließende Form bleibt

Galerie: Erlkönig Mercedes CLSGewahrt haben die Designer die elegante, fließende Coupéform, mit der sich der CLS von seiner technischen Basis, der E-Klasse-Limousine, absetzt. Von der hat er die eckigen Scheinwerfer und ausgestellte Radläufe geerbt, die der Neuauflage zu einem markanteren Auftritt verhelfen als bisher. Die Rückleuchten werden oval ausfallen, schon jetzt sind aber die beiden typischen LED-Streifen der E-Klasse in der Leuchtengrafik zu erkennen.

Technisch wird der CLS ebenso von den Errungenschaften der E-Klasse  profitieren, das heißt die ganzen Helferlein wie Müdigkeitswarner oder Verkehrszeichenerkennung werden sich auch hier auf der Optionenliste wiederfinden. Und auch unter der Haube wird es keine Überraschungen geben, wohl werden sich dort der Sechs-Zylinder 350 CGI mit 292 PS und im CLS 500 der 387 PS starke Acht-Zylinder wiederfinden.

Kleiner Diesel, starker AMG

Ob zukünftig auch im CLS als Einstiegsmotor der 204-PS-Vier-Zylinder-Benziner aus dem E 250 CGI zum Einsatz kommt, ist allerdings fraglich. Relativ sicher ist dagegen der kleine Selbstzünder 250 CDI mit ebenfalls 204 PS, der unter dem 231 PS starken CLS 350 CDI rangieren wird.   

Und natürlich wird es auch wieder eine AMG-Variante geben, die voraussichtlich von dem neuen, 5,5 Liter großen Biturbo-V8 befeuert wird, der es auf rund 550 PS bringen dürfte. Eine Vier-Rohr-Auspuff-Anlage, ein modifiziertes Fahrwerk und bullige Schürzen rundum gehören dann wieder zum Standard.

Neue Konkurrenz

War der CLS bei seiner Markteinführung im Jahr 2004 noch allein auf weiter Flur und musste er sich später nur gegen Konkurrenz „von unten“ in Form des VW Passat CC durchsetzen, so sind mittlerweile mehrere Wettbewerber auf den Coupé-Limousinen-Zug aufgesprungen. Im direkten Umfeld positionierten sich der Audi A5 Sportback und der Jaguar XF, zu den höherpreisigen Mitstreitern zählen der Porsche Panamera  oder ein Aston Martin Rapide.

Die beiden letztgenannten unterbietet der neue CLS preislich sicher deutlich, zum Schnäppchen wird er aber trotzdem nicht auch künftig nicht zu haben sein. Momentan werden gut 57.000 Euro für den schicken Benz fällig und mit, zumindest leichten, Aufschlägen ist bei der Neuauflage zu rechnen. Gegenüber der E-Klasse muss demnach ein Eleganz-Aufpreis von zehn- bis fünfzehntausend Euro kalkuliert werden.

 
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