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Galerie: Erlkönig Neuer VW Passat

Erlkönig: Neuer VW Passat

Alles neu

21.11.2013

2014 wird für Volkswagen das Passat-Jahr. Nach der erfolgreichen Einführung des Golfs und seiner zahlreichen Ableger konzentriert sich der Wolfsburger Autobauer nun auf die Neuauflage des Mittelklasse-Klassikers. Das wird auch Zeit: Zwar ist die aktuelle Generation gerade mal drei Jahre im Amt, doch handelt es sich dabei um ein großes Facelift des 2005er Passats. Der Nachfolger wird nun von Grund auf neu gebaut.

Nachdem VWs neues Lego-Prinzip, der Modulare Querbaukasten, in der Kompaktklasse erfolgreich eingeführt wurde, folgt mit der neuen Passat-Generation der nächste Streich. Auch der Mittelklässler wird Großteils aus bereits vorhanden Elementen zusammengesetzt. Das bringt für alle Vorteile: Die Kunden sollen von einer besseren Raumökonomie profitieren, außerdem soll der Passat so bis zu 100 Kilogramm leichter und damit sparsamer und dynamischer werden. Und VW profitiert von deutlich sinkenden Entwicklungs- und Fertigungskosten. Dass dieser Preisvorteil allerdings an die Kunden weitergegeben wird, scheint ausgeschlossen; günstiger als der Aktuelle (mindestens 25.000 Euro) wird auch der Neue nicht werden.

Galerie: Erlkönig Neuer VW PassatBis wir den neuen Passat endlich zu sehen bekommen, wird noch ein knappes Jahr vergehen. Die Premiere wird aller Voraussicht nach auf dem Pariser Autosalon im Herbst 2014 erfolgen. Doch schon jetzt haben Erlkönigjäger sowohl Limousine als auch Kombi entdeckt – und abgelichtet. Zwar sind beide Varianten noch stark getarnt und in ein unkleidsames Zebragewand gehüllt, doch zumindest die Heckleuchtengrafik und die schräg stehenden Scheinwerfer sind schon gut auszumachen. Dass die Erlkönige mit Halogenlicht unterwegs sind, spricht dafür, dass Xenon- und/oder LED-Scheinwerfer auch in der neuen Generation aufpreispflichtig bleiben werden.

Mehr Platz

Galerie: Erlkönig Neuer VW PassatTrotz Maskerade ist der bei beiden Versionen äußerst kurze, vordere Überhang zu erkennen, hinten dagegen sind sowohl Kombi als auch Limousine ziemlich ausladend. Während beim Stufenheck das Dach coupéhaft-flach nach hinten abfällt, bleibt der Kombi bei der klassischen, raumoptimierten Kastenform. Ein circa zehn Zentimeter längerer Radstand verspricht in dem vermutlich kaum wachsenden Passat (rund 4,75 Meter) mehr Beinfreiheit für die Fondgäste.

Zur Antriebstechnik ist derzeit noch nicht viel bekannt. Mit Sicherheit werden die aktuellen, turbogeladenen Vierzylinder-Benzin- und Dieselmotoren zum Einsatz kommen, die den analog zum MQB ebenfalls neu aufgebauten Motorenbaukästen (MBB und MDB) entstammen. An den Leistungsstufen wird sich nicht viel ändern, die Bandbreite dürfte weiterhin von einer sparsamen 100-PS-Bluemotion-Version – die wohl unter vier Liter Diesel konsumiert - bis knapp über 200 PS reichen. Ob es wieder einen Sechszylinder mit 300 Pferdestärken geben wird, ist hingegen fraglich. Wahrscheinlicher sind ein 250-PS-Vierzylinder und eine Plug-in-Hybrid- oder sogar Elektrovariante; und auch auf Erdgas wird VW weiterhin setzen. Neben manuellen Sechsgang-Getrieben wird VW außerdem am Doppelkupplungsgetriebe festhalten; auch Allradantrieb (Haldex) wird es wieder geben.

Schon getestet

Schon ausprobieren konnten wir die neuen Sicherheitstechniken, die mit dem Passat auf den Markt kommen werden. Darunter finden sich Helferlein wie ein verbesserter Einparkassistent mit optimierter Rund-um-Sicht dank 3D-Kamera, ein Notfall-Assistent, der erkennt, wenn der Lenker fahruntüchtig ist und den Wagen automatisch abbremst und eine Heckkollisionserkennung. Der Passat kriegt dann mit, wenn ein Aufprall des Hintermanns droht und schützt vorsorglich die Passagiere, unter anderem durch das Straffen der Gurte.

Auf den Markt wird der intern B8 genannte Passat noch Ende 2014 kommen, zunächst als Limousine und kurz darauf als Kombi Variant. Nicht lange wird es allerdings dauern, bis VW auch den CC neuauflegt, möglicher Premierenort für das schicke Passat-Derivat könnte der Genfer Autosalon im März 2015 sein. Doch damit nicht genug. In der Planung ist angeblich auch ein richtiges zweitüriges Coupé und auch ein Cabriolet – analog zum Audi A5 . Damit könnte VW den leidlich erfolgreichen Eos ersetzen und den Abstand zum offenen Golf wieder herstellen. Eine XL-Version, die sich zwischen dem normalen Passat und dem Phaeton einreiht, hat dagegen wohl nur in China Erfolgsaussichten.  

 
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