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Galerie: Erlkönig VW Golf R32-Nachfolger

Erlkönig: VW Golf R32-Nachfolger

R-wischt

06.04.2009

Zwar ist die sechste Golf-Generation eine sensationsarme Neuauflage, dafür drücken die Wolfsburger bei den Stark-Derivaten ihres Megasellers mächtig auf die Tube. Der GTI ist just gestartet, sein Diesel-Pendant GTD steht ebenfalls in den Startlöchern und nun bereitet sich die R-Version auf einen heißen Vollgas-Sommer vor. Am Nürburgring ist uns ein Versuchsträger auf letzten Abstimmungsfahrten vor die Linse gekommen.

Bereits Ende Mai 2009 soll der bislang sportlichste Serien-Golf vorstellig werden. Als Premieren-Ort würde sich eigentlich das GTI-Treffen am Wörthersee anbieten, doch hat man sich bei VW wohl für das zeitgleich stattfindende 24-Stunden-Rennen am Nürburgring entscheiden. Himmelfahrt ….ein vortrefflich gewählter Tag für dieses Ereignis.

Besonders spannend bleibt die Frage nach der genauen Modell-Bezeichnung der künftigen Top-Version. Bisher hieß dieser R32, wobei die Zahl 32 Auskunft über die 3,2 Liter Hubraum des Motors gab. Doch der momentane Downsizing-Trend wird auch vor dem Königs-Golf nicht Halt machen. Gleich mehrere Indizien verweisen auf eine Zweiliter-Maschine. So verfügt das Testexemplar auf unseren Erlkönig-Bildern über die Bremsen vom Audi S3, was den Schluss nahelegt, dass der R-Golf dessen Antriebsstrang bekommen wird. Außerdem wurde bereits im Dezember 2008 mit der Studie Scirocco R diese Lösung angedeutet. Der heiße Zweitürer hatte den Zweiliter-TFSI-Motor aus dem S3, allerdings mit 270 statt 265 PS.

R20, R oder R-GTI?

Galerie: Erlkönig VW Golf R32-NachfolgerZiemlich sicher wird der Golf also mit diesen Antrieb und mindestens 270 PS kommen. Ob die R-Version angesichts der zwei Liter Hubraum allerdings dann R20 heißen wird, ist eher fraglich. Offiziell macht VW hierzu noch keine Aussagen. Doch scheint die Bezeichnung R20 insofern unwahrscheinlich, da sie im Vergleich zum R32 einen Abstieg suggerieren könnte –  was die Neuauflage ganz sicher nicht sein wird. Deshalb könnte man vermuten, dass VW künftig auf den Nummerncode in der Bezeichnung verzichtet und das Modell nur Golf R oder vielleicht auch R-GTI nennen könnte.

Trotz weniger Hubraum wird der R-Golf dank seiner mindestens 270 PS hinsichtlich der Fahrleistungen ein Aufsteiger sein. Der R32 hatte bisher nur 250 PS und benötigte damit für den 100-km/h-Sprint über sechs Sekunden. Sein Nachfolger wird in Kombination mit Sechs-Gang-DSG diese Disziplin wohl in 5,5 Sekunden abwickeln, die Höchstgeschwindigkeit wird selbstverständlich auf 250 km/h beschränkt. Trotz dieser gesteigerten Fahrleistungen dürfte der Verbrauch gegenüber dem R32 um rund zwei Liter sinken. In Kombination mit dem DSG wird der Spritkonsum also bei etwa acht Litern liegen.

Allrad- oder Fronttriebler?

Galerie: Erlkönig VW Golf R32-NachfolgerSpannend ist noch die Frage, ob der R-Golf mit Allradantrieb kommen wird. Zwar wurde die Studie Scirocco R als Fronttriebler gezeigt, allerdings baut dieser auf der Eos-Plattform auf, für die grundsätzlich kein Allrad verfügbar ist. Für den Golf im Allgemeinen und für den Audi S3 im Speziellen wird diese Technik hingegen angeboten und erscheint deshalb ein Allradantrieb auch für den R-Golf als wahrscheinlich. Zumal es bisher keinen R-VW ohne Allrad gab und man sich in Wolfsburg ja durchaus traditionsbewusst gibt.

Über die optischen Details der R-Version verraten unsere Erlkönig-Bilder wenig. Einzig die großen Auspuffendrohre geben Auskunft auf sein besonderes Leistungspotenzial. Dieses wird der R-Golf vermutlich noch mit weit aufgerissenen Öffnungen (ohne Nebelscheinwerfer) in der Frontschürze, martialischem Spoilerwerk, 18-Zoll-Felgen und einem Heck in Diffusoroptik unterstreichen. Gut möglich, dass außerdem noch spezielle Sicken in der Motorhaube und LED-Tagfahrlichter den R-Auftritt optisch abrunden.

Teuer ist sicher

Auch der Innenraum wird klare Sportakzente setzen. Ein unten abgeflachtes Sportlenkrad, diverse Alu-Applikationen und optionale Schalensitze werden für ein entsprechend dynamisches Flair sorgen. Zudem wird der R-Golf eine umfangreiche Komfortausstattung bieten. Zusammen mit den besonders guten Fahrleistungen wird sich der stärkste Golf den es je gab auch preislich auf gehobenem Niveau bewegen. Bei knapp unter 35.000 Euro dürfte sich der Preis einpendeln. (mh)

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