Schönes Wetter, offenes Dach - das Cabriofeeling in unserem Special.
Der Cadillac BLS basiert auf Opel Vectra und Saab 9-3 und war der erste Kombi in Firmengeschichte von Cadillac. Da diese Karosserievariante vor allem in Europa viele Freunde hat, bringen die US-Amerikaner bald auch die Business-Class CTS als transportfreundlichen Sport Wagon.
Die Kombiversion des BLS, heißt einfach nur Wagon. Beim CTS war das Cadillac offensichtlich nicht dramatisch genug, daher packten sie noch das Sport hinzu. Denn Sport ist immer angesagt und verscheucht das profan-praktische Kombi-Image. Sport Wagon, das klingt nach Kraft und Jugendlichkeit.
Spießig ist anders
Eigentlich ganz passend. Denn spießig oder bieder sieht der CTS Sport Wagon nicht aus. Wie schon im Erstkontakt der CTS Limousine beschrieben, sticht der US-Amerikaner aus der Masse hervor. Hier ist zumindest außen nichts wie bei anderen Fahrzeugen. Es gibt Ecken und Kanten, wo das Auge hinblickt.
Vor allem das neue Kombi-Heck polarisiert. Bereits im Dach fangen die LED-Lichtleisten an. Messerscharf ziehen sie sich, abgesetzt von der Linie der Kofferraumklappe, an den Flanken nach unten durch. Die Heckscheibe ist schmal und flach und lässt die Vermutung aufkommen, dass von innen nicht viel Platz zum Rausgucken bleibt. Einer guten Übersichtlichkeit dürfte auch die breite D-Säule im Weg stehen. Das aber stört CTS-Käufer genauso wenig wie der extrem flache Türausschnitt hinten, der ein komfortables Entern des Fonds erschwert. Cadillac-Kunden sind anders, und das im positiven Sinne.
Wie viel geht rein?
Die Frage der Fragen – zumindest für Käufer eines Audi A6 Avant oder einer E-Klasse T-Modell – ist die nach der Größe des Kofferraums. Cadillac gibt 729 Liter an. Damit ist allerdings die dachhohe Beladung des Gepäckabteils gemeint. Was unter den Sichtschutz, also fensterhoch hinein passt, wird bislang nicht verraten. In die Limousine passen spärliche 373 Liter, daher kann man davon ausgehen, dass auch der Sport Wagon kein Lademeister sein wird. Dafür ist dieser Kombi aber auch nicht gemacht. Er soll lediglich mehr Optionen bieten als die Limousine. Der Rest des Innenraums entspricht dem der Limousine, eine ordentliche Verarbeitung ist also auch gesichert.
Anfangs nur ein Motor
Wie gemacht für schnelles und komfortables Gleiten erscheint das 3,6-Liter-V6-Aggregat. Der Direkteinspritzer mobilisiert 311 PS und ist zum Marktstart im Sommer 2009 der einzig verfügbare Motor für den Sport Wagon. Erst für 2010 ist ein 2,9-Liter-V6-Diesel mit 250 PS geplant. Gekoppelt ist der Sechszylinder-Benziner an ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Die meisten Kunden werden jedoch für 2.000 Euro mehr die Sechsgang-Wandlerautomatik bevorzugen. Auf Wunsch kann aus dem Hecktriebler ein Allradler gemacht werden. Kostenpunkt: Nochmals rund 2.500 Euro.
Für das Gebotene günstig
Die Kosten sind eines der Pro-Argumente für den Cadillac. Bei knapp 50.000 Euro startet er in der Sport-Luxury Ausstattung. Viel Geld, aber der Gegenwert stimmt. So ist eigentlich alles drin, was man braucht. Von der elektrischen Heckklappe über ein Beladungsmanagement-System bis hin zur Rückfahrkamera und der 40-Gigabyte-Festplatte bleiben kaum Wünsche unerfüllt. Ein optional erhältliches Panoramadach und neue 19-Zoll-Räder runden das Gesamtkunstwerk optisch ab. Zum Vergleich: Ein Mercedes E 350 CGI Kombi mit Automatik startet erst bei 56.000 Euro. Premiere feiert der CTS Sport Wagon übrigens auf dem Pariser Automobilsalon, der am 04.10.2008 startet. (mb)
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16.05.2012
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16.05.2012
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