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Galerie: Erste Infos Dodge Challenger

Erste Infos: Dodge Challenger

Muskeln sind wieder

10.01.2006

Viele von uns sind mit Muscle Cars groß geworden - wenn auch nur im Fernsehen. Die "Dukes of Hazard" oder Steve "Bullit" McQueen haben uns gezeigt, was echte Kerle mit echten Autos anfangen können. Ob Mustang oder Corvette, GTO oder Challenger - Diese Autos gingen einfach nie kaputt und hatten derart viel Bumms unter der Haube, dass man als Halbwüchsiger feuchte Hände bekam. Jetzt stellt Dodge den Challenger im überzeugenden Retro-Design vor. Den Bumms unter der Haube hat er wie die großen Vorbilder.

Der Neue bekommt statt des 440er Big Blocks (7,2 Liter) des Originals einen aufgebohrten Hemi-V8 mit 6,1 Liter und 425 PS. Mit Hilfe des 6-Gang Schaltgetriebes und der hinteren 21-Zoll Gummis beschleunigt der Retro-Bolide in viereinhalb Sekunden auf 60 Meilen (knapp 100 km/h). Die Viertelmeile legt er in prächtigen 13 Sekunden zurück, seine Topspeed ist mit 174 mph (knapp 280 km/h) angegeben.

Amerikanische Moderne

Standesgemäß kommt das Muscle Car auf völlig unbescheidener Mischbereifung daher - vorne 20 Zoll 255/40er, hinten 21 Zoll 265/45er. Auch der Hinterachsantrieb ist selbstverständlich. Nicht an die 70er-Vorlage hält sich (glücklicherweise) das Fahrwerk: Einzelradaufhängung rundum sorgt für gute Reserven bei sportlichem Betrieb.

Galerie: Erste Infos Dodge ChallengerDas Design des neuen Challenger überträgt die Proportionen seines Vorbildes in die Moderne. Motorhaube und Kofferraumdeckel sitzen allerdings höher als beim Original von 1970, der Überhang vorne fällt länger aus. Spur und Radstand sind dabei etwas gewachsen, wodurch der Retro-Challenger stämmiger auf seinen Sohlen steht. Die Räder füllen die Radhäuser ordentlich aus, was dem Wagen trotz seiner hohen Seitenlinie eine lauernde Haltung verleiht.

Zeig was Du hast

Galerie: Erste Infos Dodge ChallengerDas Neon-Rücklicht geht über die gesamte Wagenbreite und aus optischen Gründen verzichtet die Studie gänzlich auf Stoßfänger, die können mit der heutigen Technologie direkt in die Karosserie integriert werden - was die Designer übrigens auch gerne schon beim Original gemacht hätten.

Die Insassen sitzen auf schwarzen, dicken Lederpolstern im 70er-Stil und sollen sogar hinten noch eine ordentliche Kopffreiheit vorfinden. Dennoch stehen die Scheiben im Vergleich zur Vorlage flacher, die Seitenscheiben (wieder ohne B-Säule) sind schmaler.

Galerie: Erste Infos Dodge ChallengerIm Innenraum zeigt Dodge ein ehrliches, modernes Design - nicht ganz das, was man von einem Konzeptauto erwartet. Vielmehr können wir ähnliche Lösungen wohl bald in der Serie erwarten. Das gilt vor allem für die runde Multifunktionsanzeige des Bordcomputers - hier werden auch ¼-Mile Beschleunigungsdaten und die Maximalgeschwindigkeiten der einzelnen Gänge angezeigt.

Fazit

Galerie: Erste Infos Dodge ChallengerEinmal mehr also ein überzeugendes amerikanisches Muscle Car aus Detroit. Nachdem die Marke Dodge in diesem Jahr den Fuß erstmals auf europäischen Boden setzen wird, können wir nur hoffen, dass sie der Mut nicht verlässt und die Serienversion des Challenger auch nach Deutschland kommt. Immerhin haben wir die Straßen, auf denen man Muscle Cars auch ausfahren darf...

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