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Galerie: Erste Infos Ford Fiesta

Erste Infos: Ford Fiesta

Der Welt-Fiesta

21.02.2008

Auf dem Genfer Automobilsalon, der vom 6. bis 16. März seine Pforten geöffnet hat, steht neben dem Softroader Ford Kuga eine weitere Ford-Weltpremiere an. Die Kölner präsentieren in der Schweiz erstmals den komplett neu entwickelten Ford Fiesta.

Optisch ist der neue Fiesta eine Revolution. Nichts erinnert an den noch aktuellen Kleinwagen mit der etwas barocken Designsprache. Seine Plattform teilt sich der neue Fiesta mit dem Mazda 2. Mit gut 3,92 Metern Länge ist er im Vergleich zum Vorgänger zwar nicht gewachsen, dennoch sieht der neue Fiesta sehr imposant aus. Zudem konnte das Leergewicht gesenkt werden.

Nicht länger als der Vorgänger

Galerie: Erste Infos Ford FiestaVerantwortlich für das stattliche Auftreten des kleinen Kölners sind Details an der Außenhaut wie beispielsweise die ausgestellten Radhäuser. Sie gehören heute selbst im Kleinwagensegment zum guten Ton und lassen die Proportionen stimmiger und sportlicher wirken. Die scharf angeschnittenen Scheinwerfer und das weit aufgerissene, trapezartige Fischmaul verleihen dem Kleinen eine gewisse Aggressivität. Die modellierte Motorhaube mit den ansteigenden Flanken ist einmalig in dieser Fahrzeugklasse und besitzt höchsten Wiedererkennungswert.

Auch beim Fiesta verschwinden die seitlichen Blinker nun in den Außenspiegeln, die nicht mehr am Fensterdreieck der A-Säule platziert wurden, sondern frei auf der oberen Türkante stehen. Direkt darunter verläuft eine ausgeprägte, dicke Wölbung, die zum Heck hin in eine filigrane, scharfe Kante ausläuft und Dynamik vermitteln soll. Durch die nach hinten stark ansteigende Fensterlinie wird eine coupéhafte Seitenansicht propagiert. Vorbildlich schlank gerieten die A-Säulen. Dadurch könnte eine gute Übersicht nach vorne erzielt werden. Am Heck besitzt der Fiesta die Ford-typisch im Stoßfänger integrierten Nebelschlußleuchten. Die Heckschürze ist (je nach Ausstattung) durch einen unlackierten Mittelteil unterteilt und sugerriert so Sportlichkeit.

Hochwertige Anmutung

Galerie: Erste Infos Ford FiestaAnleihen an die Studie Verve, die einige Details des neuen Fiestas vorweg nahm, wurden nun in das Serienmodell übernommen. Im Innenraum sieht der Fiesta dann auch gar nicht mehr nach Kleinwagen aus. Das Platzangebot soll sich trotz gleicher Außenlänge spürbar verbessert haben. Traut man den veröffentlichten Fotos, wurde sehr viel Wert auf Qualität gelegt. Das mehrfarbige, geschwungene Cockpit verströmt durchaus ein gehobenes Ambiente.

Allerdings fällt auch eine Vielzahl von Bedienelementen auf, die die interne Navigation nicht unbedingt erleichtern. Sehr gut positioniert wurde das weit oben angebrachte Info-Display. Weitere Technik-Neuerungen sind ein USB-Port zum Anschluss diverser Audio-Geräte, das neue Zugangs- und Motorstartsystem sowie ein Knie-Airbag auf der Fahrerseite. ESP wird bei den kleineren Leistungsstufen extra kosten.

Gewicht gesenkt

Galerie: Erste Infos Ford FiestaOffensichtlich merken immer mehr Hersteller, dass Kraftstoffkonsum und Fahrzeuggewicht eng miteinander verwoben sind. Ford senkt das Leergewicht des neuen Fiesta im Vergleich zum Vorgänger. Eine richtige und wichtige Entscheidung. So werden die grundsätzlich bekannten Triebwerke, die zur Markteinführung im Spätsommer 2008 angeboten werden, weniger Sprit verbrauchen als im aktuellen Fiesta. Hilfreich ist dabei selbstverständlich auch die verbesserte Aerodynamik der Karosserie.

Fünf Motorvarianten

Fünf Motorvarianten wird es anfangs geben. Als Einstieg in die Fiesta-Welt fungiert nach wie vor der 1,25 Liter Benziner mit 60 PS. Mit gleichem Hubraum werden auch 80 PS erzeugt. Darüber rangiert der 1,4-Liter, er bringt es auf 90 PS. Vorläufiges Leistungsende markiert der 1.6 mit 115 PS. Zum Marktstart wird nur ein Diesel mit 1,6-Liter Hubraum und 90 PS im Angebot sein. Weitere Selbstzünder-Versionen sollen erst 2009 folgen. Ebenso die Sparversion namens Econetic, die wie der Polo Bluemotion weniger als 100 Gramm CO2 emittieren soll.

Galerie: Erste Infos Ford FiestaGekoppelt sind alle Aggregate serienmäßig an ein Fünfgang-Schaltgetriebe. Einen Viergang-Automat gibt es für den 1,4-Liter optional.

Der neue Fiesta ist ein so genanntes Weltauto. Er soll neben den europäischen Herzen auch die in Amerika, Asien, Australien und Südafrika erobern. Die Grundvoraussetzungen für diesen friedlichen Feldzug sehen zumindest sehr viel versprechend aus. Wie teuer er wird, ist derzeit noch nicht sicher.

 
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