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Galerie: Erste Infos Ford Ka

Erste Infos: Ford Ka

Alles anders

07.08.2008

Frisch, frech und funky sei der neuen Ka, tituliert Ford in einer Pressemitteilung. Frisch und frech ist verständlich, aber funky? Befragt man das Internet nach einer Übersetzung, spuckt es zuerst Adjektive wie bange, irre, verängstigt und übel riechend aus. Alles keine Attribute, die man einem Auto gerne nachsagt. Des Rätsels Lösung versteckt sich in der letzten Zeile. Unkonventionell heißt es da und genau das soll der neue Kleinwagen sein.

Glaubt man der Pressemeldung, zeigt Ford mit dem neuen Ka einen Olympia-Athleten auf dem Pariser Autosalon. Jedenfalls geizten die Autoren in ihrer Beschreibung nicht mit sportlichen Adjektiven: Als jugendlich, dynamisch, frisch und fröhlich - kurzum Turnvater Jahns neuen Liebling – wird der Kleinwagen charakterisiert. Die Kölner legten Wert auf eine konsequente Durchsetzung des markentypischen Kinetic-Design. Eine Optik, die vor Energie strotzen soll.

Muskulöse Proportionen, eine markante Front mit scharf gezeichneten Leuchten und die steil ansteigende Schulterlinie erfüllen die Vorgabe. So sieht der Ka zwar schick aus, kommt aber nicht an die Praktikabilität seines Vorgängers ran: Nach hinten werden die Scheiben kleiner, den Fondpassagieren bleiben nur noch winzige Dreiecksfensterchen zum rausschauen. Die Heckscheibe ist zum einen flach, zum anderen hoch positioniert und lässt wenig Hoffnung auf gute Übersicht. Und ob sich der Kofferraum durch die schmale Heckklappe gut beladen lässt, muss sich erst noch zeigen.

Kein Retro-Look

Galerie: Erste Infos Ford KaMit dem Kinetic-Design verzicht Ford auf den Klassiker-Bonus des alten Ka mit seiner unverwechselbare Kugelform. Und auch der Retro-Look im Stil des Fiat 500, mit dem sich der Ka die Plattform teilt, kam für die Kölner nicht in Frage. Doch der anhaltende Trend zum Kleinwagen dürfte dem Ka auch ohne den Charme des Vergangenen zu guten Absätzen verhelfen.

Was der Ka äußerlich verspricht, hält er auch im Innenraum. Das Cockpit mit V-förmiger Mittelkonsole, originellen Lüftungsdüsen und einem sportlichen Dreispeichenlenkrad wirkt durchgestylt und unkonventionell – eben funky.  Der mehrfarbige Innenraum bietet außerdem viele Möglichkeiten zur Individualisierung. Ein Aspekt, der auch wesentlich zum Erfolg des Fiat 500 beigetragen hat.

Dynamischer Flitzer

Galerie: Erste Infos Ford KaWelche Motoren den Ka antreiben sollen, wollte Ford noch nicht verraten. Wahrscheinlich kommen die Benziner aus dem Fiat 500 zum Einsatz, also ein 1.2er mit 69 PS und ein 1,4-Liter-Aggregat mit 100 PS. Der Diesel allerdings soll von Ford stammen, dort hat man einen 68 PS starken Selbstzünder im Regal. Die versprochenen „dynamischen Fahreigenschaften“ lassen zudem auf ein straff abgestimmtes Fahrwerk sowie eine direkte Lenkung hoffen.

Preislich dürfte der ab Februar 2009 erhältliche Ford Ka knapp unter dem Fiat 500 positioniert werden. Der Italiener ist derzeit ab 10.900 Euro erhältlich, für das alte Modell des Ka, das noch als Lagerfahrzeug vertrieben wird, verlangt Ford 9.000 Euro. Irgendwo dazwischen wird sich der Neue einpendeln. Bestellbar ist er bereits ab Oktober dieses Jahres. (mg)

 
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