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Galerie: Erste Infos Honda Accord

Erste Infos: Honda Accord

Sicherheits-Fanatiker

20.02.2008

Beim neuen Accord macht Honda richtig Druck. Nach der IAA-Premiere der seriennahen Studie im vergangenen September folgt bereits im März die endgültige Serienversion. Auf dem Genfer Autosalon wird sie im Doppelpack als Tourer und Limousine erstmals vorgestellt. Im Sommer 2008 folgt dann der Marktstart des umfangreich verbesserten Mittelklässlers.

Die gelungene Optik der Accord-Studie findet sich im Serienmodell weitestgehend wieder. In der Seitenansicht sind die Proportionen identisch. Lediglich in Details wurde die Optik den Anforderungen der Serienproduktion angepasst. Nennenswerte Überraschungen gibt es dabei keine. Auch die Stufenheck-Variante ist keine Revolution. Vieles erinnert an den Vorgänger. Dennoch kommt die Neuauflage moderner, eleganter und dynamischer daher.

Innen deutlich aufgefrischt

Galerie: Erste Infos Honda AccordIm Innenraum sind die Neuerungen augenfälliger. Der abwechslungsreiche Materialmix mit unterschiedlichen, hochwertig wirkenden Oberflächen macht einen wohnlichen Eindruck. Geschwungene Linien lassen das Interieur zudem modern und ergonomisch wirken. In Kombination mit dem optionalen Highend-Navisystem ist die Mittelkonsole mit Schaltern und Knöpfen allerdings leicht überfrachtet.

Spannend ist natürlich die Frage nach der Kofferraumgröße des Kombis. Dank der geteilt umlegbaren Rückbank soll dieser einen großen und ebenen Stauraum bieten. Angaben zur Ladekapazität in Litern wird Honda allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

Auf Nummer sicher

Galerie: Erste Infos Honda AccordSehr viel umfangreicher ist die Informationslage beim Thema Sicherheit. Der neue Accord wurde massiv aufgerüstet. ADAS (Advanced Driver Assist Systems) nennt Honda sein optionales Maßnahmenpaket. Dazu gehört unter anderem eine Spurhaltefunktion, die mittels Kamera Abweichungen registriert und den Wagen selbsttätig wieder in die Spur lenkt. Trotz dieser Eingriffe: Die Hoheit über die Lenkkontrolle bleibt stets beim Fahrer.

Auch bei starken Seitenwinden kann die Fahrzeugelektronik dank EPS (Electric Power Steering) in die Lenkung eingreifen, um das Fahrzeug zu stabilisieren. Zur Fahrzeugsstabilität tragen außerdem noch die Assistenzsysteme VSA (Hondas Kürzel für ESP) und TSA (Anhänger-Stabilität) bei.

Vorausschauendes Radar

Galerie: Erste Infos Honda AccordDes Weiteren kann man den Accord mit einem Radarsystem ordern. Dieses misst den Abstand zum Vorderwagen. Verringert sich die Distanz über einen kritischen Punkt, wird zunächst der Fahrer optisch und akustisch gewarnt. Greift der Fahrzeuglenker nicht ein und droht eine Kollision, wird zusätzlich eine Notbremsung eingeleitet. Das Bord-Radar wird außerdem zur Abstandsmessung für den adaptiven Tempomat genutzt. Die Fahrzeugelektronik sorgt bei festgelegter Reisegeschwindigkeit für einen konstanten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen.

Fünf Sterne möglich

Darüber hinaus sind beim neuen Accord diverse passive Sicherheitssysteme an Bord. Diese umfassen eine klassenübliche Airbag-Armada, Rückhaltesysteme und aktive Kopfstützen. Außerdem versprechen die Japaner eine crashsichere Karosserie und einen erhöhten Fußgängerschutz. Wie bereits der größere Legend könnte auch der Accord beim EuroNCAP-Crashtest fünf Sterne einfahren. Der Test steht noch aus und Honda hält sich deshalb noch bedeckt mit einer Prognose.

Motoren verbessert

Galerie: Erste Infos Honda AccordAuch bei den Motoren hat sich einiges getan. Der preisgekrönte i-CDTi-Diesel wird durch eine neue Generation mit dem Kürzel i-DTEC ersetzt. Zu seinen Vorzügen sollen eine kompakte Bauweise, geringes Gewicht, hohe Laufruhe und Kultiviertheit gehören. Gegenüber dem Vorgänger ist die Leistung um zehn auf 150 PS gestiegen. Über Verbrauch und Fahrleistungen will Honda erst später Auskunft geben.

Wie bisher, werden weiterhin zwei Benziner mit 2,0 und 2,4 Liter Hubraum angeboten. Bei nahezu gleicher Leistung soll der kleinere Motor weniger Verbrauchen als im aktuellen Accord. Beim größeren Benzinaggregat wuchs die Leistung um zehn auf nunmehr 200 PS. Der somit stärkste Accord dürfte den 100-km/h-Sprint in unter acht Sekunden absolvieren und etwa 230 km/h schnell werden.

Schalter und Automatik

Galerie: Erste Infos Honda AccordKombiniert werden alle drei Motoren serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Für die beiden Benziner gibt es alternativ auch eine Fünfgang-Automatik mit sequenziellem Schaltmodus. Um dem Fahrer das Spritsparen zu erleichtern, verfügen die Selbstschalter-Varianten über eine Schaltzeitpunkt-Anzeige.

Bisher galt der Accord als ein besonders agiler Vertreter der Mittelklasse. Die dynamischen Talente wurden beim Nachfolger zusätzlich geschärft. Der Fahrzeugschwerpunkt ist tiefer, die Spur breiter, die Karosserie steifer und auch die Radaufhängung wurden überarbeitet. Laut Hersteller soll der Accord somit ein ansprechenderes Handling und reduzierte Wankbewegungen bieten.

Preisfrage

Stellt sich noch die Frage nach dem Preis. Hier wird Honda wohl noch eine Weile rechnen. Bis dahin kann man nur schätzen. Der AutoScout24-Tipp: Das Einstiegsmodell mit Zweiliter-Benziner dürfte rund 25.000 Euro kosten. (mh)

 
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