Anfang März öffnet der Auto-Salon seine Pforten. Wir verraten Ihnen bereits vorab viele der großen Premieren-Stars der Messe.
Vor gerade einmal fünf Jahren brachte Kia die zweite Sportage-Generation auf den Markt, die technisch wie optisch einen radikalen Bruch mit dem Vorgänger markierte. Im Frühjahr 2010 debütiert auf dem Genfer Auto Salon bereits die dritte Generation. Und wieder hat die Neuauflage bis auf die Namensgebung wenig mit dem Vorgänger gemein.
Genaue Details zum Sportage will Kia derzeit noch nicht verraten. Der Pressetext verspricht einen Längenzuwachs bei Karosserie und Radstand sowie mehr Platz innen. Doch ist der Sportage technisch eng mit dem Hyundai ix35 verwandt, der bei rund 4,40 Meter Länge einen Radstand von 2,64 Metern bietet. Sofern der Sportage identische Abmessungen bietet, fällt sein Wachstum allerdings bescheidenen aus.
Ebenfalls dürfte sich der Sportage mit dem ix35 die Motoren teilen. Das Hyundai-Pendant startet im April 2010 mit einem 163 PS starken Zwei-Liter-Benziner und einem Zwei-Liter-Diesel in den Leistungsstufen 136 und 184 PS, jeweils kombinierbar mit sechsstufigem Automatik- oder Handschalt-Getriebe.
Kleinere Motoren wahrscheinlich
Ende 2010 sollen zwei kleinere Motoren das ix35-Portfolio nach unten hin abrunden. Ein 140 PS starker 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und Start-Stopp-Automatik sowie ein Selbstzünder mit 1,7 Liter Hubraum und 116 PS wurden bereits angekündigt. Den Sportage wird es analog wohl auch mit diesen Aggregaten sowie wahlweise mit Frontantrieb und Allradsystem geben. Die 4WD-Version wird zudem über eine Bergan- und Bergabfahrhilfe verfügen.
Optisch bietet der Sportage auf den ersten Blick mit dem ix35 hingegen wenig Gemeinsamkeiten. Während der Hyundai durch gerundete Kanten und fließende Linien auffällt, wirkt die Kia-Interpretation mit großen und glatten Flächen deutlich kantiger und monolithischer. Auffällig sind die bullige Front mit aktuellem Kia-Kühlergrill sowie dreidimensional geformte, große Leuchtelemente vorne und hinten. Die Frontscheinwerfer verfügen sogar über ein LED-Tagfahrlicht.
Fast schon Kombi-artig
Für robuste Optik sorgt beim Sportage zudem eine Kunststoff-Rundum-Beplankung des unteren Karosserie-Bereichs. Zusammen mit mächtigen 18-Zoll-Räder wirkt der Viertürer zwar hochbeinig und massiv, doch sieht der Sportage in der Seitenansicht mit seinem nur leicht nach hinten eingezogenen Dach auch fast schon wie ein hochgelegter Kombi aus. Auffällig sind die sehr ausgeprägten D-Säulen, die für eine wohl mäßige Sicht beim Schulterblick sorgen dürften.
In der zweiten Jahreshälfte 2010 will Kia den Sportage in Deutschland auf den Markt bringen. Mit welchen Antriebsvarianten und zu welchen Preisen, wird Kia erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten. Doch sehr wahrscheinlich wird der Einstiegspreis für den 140 PS starken Benziner mit Frontantrieb bei rund 20.000 Euro liegen. Bei der Preisgestaltung dürfte sich Kia sehr wahrscheinlich traditionsbewusst geben.(mh)
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