Anfang März öffnet der Auto-Salon seine Pforten. Wir verraten Ihnen bereits vorab viele der großen Premieren-Stars der Messe.
Lange Jahre dümpelte der englische Sportwagen-Spezialist Lotus mit einem recht überschaubaren Portfolio vor sich hin. Doch die vor einigen Jahren beschlossene Produktoffensive trägt zunehmend mehr Früchte. Für den Pariser Autosalon haben die Briten gar ein Neuheiten-Feuerwerk angekündigt. Zwei Evora-Derivate wurden bereits vor ihrer Paris-Premiere verraten: Die Starkversion S und die Automatik-Version IPL.
Bisher kann man den viersitzigen Evora ausschließlich in Kombination mit einem 280 PS starken V6-Motor mit Sechs-Gang-Handschaltgetriebe bekommen, der bereits für gute Fahrleistungen sorgt. Doch Lotus legt nach und wird mit der Starkversion S besonders leistungshungrige Kunden locken.
Dank einer höheren Kompressoraufladung soll der S aus dem 3,5-Liter-Motor 350 PS mobilisieren und damit in Kombination mit dem manuellen Sechs-Gang-Getriebe den Standardsprint in 4,8 Sekunden abhaken. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 276 km/h angegeben. Zum Vergleich: Der normale Evora braucht 5,1 Sekunden und wird 261 km/h schnell. Der Durchschnittsverbrauch steigt ebenfalls und zwar um 0,4 auf 10,2 Liter pro 100 Kilometer. Im Vergleich zum Wettbewerb ist dies übrigens ein recht niedriger Wert. So braucht das eigentlich schon recht effiziente Porsche 911 Coupé mit 345 PS sogar einen Zehntel Liter mehr.
Dezente Optik
Äußerlich sind die Merkmale des Evora S recht dezent ausgefallen. Am Vorderwagen unterscheidet er sich lediglich durch schwarz lackierte Außenspiegelgehäuse. Am Heck sind die Unterschiede hingegen deutlicher. Neben dem Schriftzug Evora S künden ein noch dramatischer gezeichneter Diffusor und ein mittig montiertes, ovales Auspuffrohr von Extra-Power. Der normale Evora hat hier ein zweiflutiges Auspuffrohr.
Mehr den Komfort als gehobener Längsdynamik hat sich der Evora IPS verschrieben. Bei dieser Antriebsvariante wird der konventionelle 280-PS-Motor nämlich mit einer Sechs-Gang-Automatik kombiniert. Das Getriebe stammt wie der V6 auch von Toyota. Der IPS sprintet in 5,5 Sekunden auf Tempo 100 und ist bis zu 250 km/h schnell.
Mehr Paris-Neuheiten angekündigt
Relativ kurz nach ihrer Publikumspremiere in Paris, die übrigens noch einige besonders spektakuläre Neuheiten bieten soll, werden Evora S und IPS in den Handel kommen. Über die Preise gibt es noch keine konkreten Angaben, doch dürften beide deutlich über dem Basispreis von 60.000 Euro liegen.
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10.02.2012
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