Detroit Auto Show 2013
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Galerie: Erste Infos Maserati Quattroporte

Erste Infos: Maserati Quattroporte

Voll auf Wachstumskurs

06.11.2012

Zwar ist der noch aktuelle Quattroporte eine eigentlich zeitlos schöne Erscheinung und erlebt man das mittlerweile neun Jahre alte Flaggschiff von Maserati keineswegs als altbacken. Dennoch muss auch die italienische Wohlgestalt mit der Zeit gehen und erfährt deshalb 2013 einen deutlichen Modernisierungsschub. Über zwei Monate vor seiner Weltpremiere auf der Detroit Motor Show hat Maserati nun erste Bilder der nächsten Generation veröffentlicht.

Galerie: Erste Infos Maserati QuattroporteMit Fakten halten sich die Italiener allerdings noch bedeckt. Es dürfte jedoch ziemlich sicher sein, dass die Karosserie wächst und dank eines verlängerten Radstands vor allem den Fondinsassen mehr Platz bieten wird. Dieser Umstand ist insofern wichtig, da Maserati vor allem auch in Wachstumsmärkten wie China künftig stärker punkten will. Die globale Strategie der Italiener sieht einen deutlichen Anstieg der derzeit noch recht bescheidenen Verkaufszahlen vor, die man unter anderem mit zwei neuen Baureihen bis 2015 auf 50.000 Einheiten pro Jahr steigern will.

Optisch wirkt der künftig wohl gut 5,20 Meter lange Luxussportler in jedem Fall gestreckter als sein Vorgänger. Dabei ist seine Formgebung in den Grundzügen erhalten geblieben und auch die Kiemen-artigen Luftöffnungen verleihen der Flanke wieder einen besonderen Pfiff. Auffällig sind im Vergleich zum Vorgänger die deutlich stärker herausgearbeiteten Lichtkanten, die dem eleganten Blechkleid mehr Schwung verleihen. Ein kleines Heckfenster in der C-Säule und der in den Kofferraumdeckel integrierte Heckspoiler sind weitere Designneuheiten. Außerdem sorgen die mit LED-Technik strahlenden Front- und Heckleuchten sowie eine etwas aggressiver gezeichnete Front für einen noch charaktervolleren Auftritt.

Edel und aufgeräumt

Galerie: Erste Infos Maserati QuattroporteDer Innenraum hat ebenfalls einen deutlichen Modernitätsschub erhalten. Der Arbeitsplatz präsentiert sich dabei bemerkenswert aufgeräumt. Neben einem großen Farbdisplay im Kombiinstrument befindet sich außerdem noch ein großer Touchscreen in der Mittelkonsole, der nicht nur als Anzeige für Navi- und Audiosystem dient, sondern auch viele Einstellungs- und Bedienelemente ersetzen dürfte. Deutlich präsenter als beim Vorgänger ist zudem der Gangwahlhebel der Automatik in der Mittelkonsole, der beim alten Quattroporte von äußerst filigraner Gestalt war.

Beim Vorgänger hat Maserati zunächst das automatisierte Schaltgetriebe Duoselect und ab 2007 noch eine sechsstufige Wandlerautomatik von ZF angeboten. Von eben jenem Zulieferer dürfte auch die neue Automatik kommen, die dann vermutlich über acht Gänge verfügen wird. Beim Antrieb wird es wie schon beim Vorgänger zunächst einen V8-Benziner von Ferrari geben. Über Leistung oder weitere Details zum Motor schweigt sich Maserati allerdings noch aus. Die wohl vier bis fünfhundert PS dürften aber weiterhin an die Hinterräder gelangen.

SUV und kleiner Quattroporte

Um in Zukunft größere Absatzzahlen zu erreichen, dürfte der Quattroporte später auch einen Dieselmotor erhalten, ebenso gilt ein Allradantrieb als wahrscheinlich. Über beides dürfte dann auch das SUV-Derivat verfügen, welches Maserati im September 2011 mit der Studie Kubang bereits konkret angekündigt hat. Maserati will nach eigener Aussage mit einem weiteren neuen Modell seine Expansionspläne vorantreiben. Als wahrscheinlich gilt hier eine Baureihe der oberen Mittelklasse auf der dann verkürzten Quattroporte-Architektur, die gegen Jaguar XF und BMW 5er antreten dürfte.  

Den genauen Marktstarttermin des Quattroporte hat Maserati noch nicht genannt. Auch beim Preis herrscht vorläufig noch Informationsblockade, doch dürfte sich dieser um 100.000 Euro einpendeln. (mh)

 
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