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Galerie: Erste Infos Mercedes E-Klasse

Erste Infos: Mercedes E-Klasse

Eins ist sicher

13.11.2008

Ein wenig dauert es noch, bis wir Ihnen die ersten Bilder der neuen Mercedes E-Klasse zeigen können. Im Januar 2009 soll die Limousine auf der Detroit Motorshow ihre Premiere feiern, schon im Herbst folgt dann das Cabrio. Doch schon jetzt gewährte uns Mercedes einen ersten Blick auf den neuen Benz – alles streng geheim natürlich. Wie die E-Klasse aussieht, dürfen wir Ihnen deswegen leider noch nicht zeigen - was in ihr steckt, dagegen schon!

Ein kleiner Kreis versammelte sich diese Woche in einer leerstehenden Messehalle in Leipzig, um der Enthüllung einer lang erwarteten Neuheit beizuwohnen. In einem eigens errichteten 3D-Kino gewährte Mercedes einen ersten - wenn auch nur virtuellen - Blick auf die neue E-Klasse, die im Januar 2009 in Detroit debütiert.

Selbstbewusster

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseNur so viel darf verraten werden: Die Limousine tritt deutlich selbstbewusster auf, als das aktuelle Modell. Vorbei die Zeit sanft geschwungener Linien, die neue E-Klasse fällt, wie es der GLK vormacht, deutlich kantiger aus. Das bekannte Vier-Augen-Gesicht bleibt, die Rundscheinwerfer aber sind passé. Sie mussten eckigen Leuchten weichen. Auch die Rückleuchten sind fortan deutlich schärfer gezeichnet.

Im Innenraum der zukünftig auch als komfortabler Viersitzer erhältlichen Limousine hat nun das aus S- und C-Klasse bekannte Command-System mit Dreh-Drück-Schalter und großflächigem Display Einzug gehalten. Im Fond dürfen sich die Passagiere über noch mehr Kopffreiheit freuen. Das gediegene Mercedes-Ambiente ist geblieben. Wie bereits in anderen Modellen, ist nun auch in der E-Klasse der Automatik-Wählhebel ans Lenkrad gewandert. Ob das ein Zeichen dafür ist, dass es den Benz zukünftig gar nicht mehr mit Schaltgetriebe geben wird?

Viele Assistenten

Wenngleich wir Ihnen heute noch keine Bilder der neuen E-Klasse zeigen dürfen, so können wir Sie schon jetzt über ein paar technische Assistenten informieren, die zum Verkaufsstart im Frühjahr 2009 bereit stehen und kurz darauf auch in der überarbeiteten Version der S-Klasse zum Einsatz kommen werden.

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseDa ist zum einen der Attention Assist. Das zukünftig serienmäßig vorhandene System überwacht den Fahrer und warnt ihn vor Übermüdung – der Ursache für rund ein Viertel aller schweren Verkehrsunfälle. Aus einer Unmenge an Parametern, wie etwa Lenkbewegung, Blinker- und Pedalbetätigungen, Fahrzeit aber auch Straßenzustand und Seitenwind entwickelt das System ein individuelles Profil des Fahrers.

Dieses Profil überwacht der Attention Assist fortlaufend auf Änderungen und gleicht es mit einem Soll-Zustand ab. Werden dann etwa die Lenkbewegungen unkontrollierter, erkennt das System zunehmende Müdigkeit des Fahrers und fordert ihn optisch und akustisch zu einer Pause auf. So soll die Gefahr des sogenannten Sekundenschlafs vermieden werden.

Nie mehr zu schnell

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseWie bereits andere Hersteller, wird Mercedes zukünftig auch eine Verkehrszeichenerkennung anbieten. Eine Kamera hinter der Windschutzscheibe hält permanent Ausschau nach Verkehrsschildern mit Geschwindigkeitsangaben. Entdeckt das System ein Tempolimit, wird es im Kombi-Instrument angezeigt. Auch eingeschränkte Geschwindigkeitsbegrenzungen – wie etwa bei Nässe oder Nachts – erfasst das System. Dann wird allerdings nur angezeigt, dass das Limit nicht immer gilt. Den Grund für die Einschränkung kann es noch nicht weitergeben.

Die gleiche Kamera ist es auch, mit der die Fahrspur überwacht wird. Überfährt der Fahrer ohne zu Blinken eine Fahrbahnmarkierung, warnt ihn das System durch leichtes Vibrieren des Lenkrads. Zusammen mit dem Totwinkel-Assistent, der durch ein leuchtendes Dreieck im Spiegel signalisiert, dass sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet, sollen so Unfälle im fließenden Verkehr vermieden werden. Setzt der Fahrer trotz des optischen Hinweis den Blinker zum Spurwechsel, erfolgt zusätzlich eine akustische Warnung.

Mehr Licht

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseGleich zwei Systeme sollen die Sicherheit bei Nacht erhöhen. Studien haben ergeben, dass viele Autofahrer das Fernlicht selten oder nie einschalten. Um diesem Sicherheitsrisiko vorzubeugen, bietet Mercedes in der neuen E-Klasse einen adaptiven Fernlichtassistenten an. Vergleichbare Systeme bei anderen Herstellern schalten das Fernlicht automatisch ein und blenden bei entgegenkommenden Verkehr wieder ab. Das neue System von Mercedes passt den Lichtkegel adaptiv an.

Ab 55 km/h ist der Assistent einsatzbereit und das Fernlicht wird aktiviert, sobald es die Verkehrssituation erlaubt. Nähert man sich einem vorausfahrenden Auto oder kommt ein anderes Fahrzeug entgegen, wird der bis zu 300 Meter weite Lichtkegel sukzessive bis zum kompletten Abblenden reduziert, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Außerdem kann das System die breite des Kegels variieren und somit das Licht förmlich um andere Fahrzeuge herum fließen lassen.

Personenerkennung

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseDie nächste Generation des Nachtsichtassistenten gibt zukünftig nicht nur ein mittels zweier Infrarotkameras aufgenommenes Bild der Umgebung wieder, sondern erkennt auch Personen, die sich im Sichtbereich der Kameras aufhalten – und das früher als das menschliche Auge. Ist ein Objekt als Person identifiziert, wird es auf dem Bildschirm markiert.

Gerät man mit der neuen E-Klasse trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch in eine Gefahrensituation, versucht das erweiterte Pre-Safe-System den Unfall noch zu verhindern oder, wenn dies nicht möglich ist, die Unfallschwere zu reduzieren. Neue Radarsensoren mit größerer Reichweite überwachen das Geschehen vor und hinter dem Auto.

Automatische Bremsung

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseWie bisher erkennt das System einen drohenden Auffahrunfall und warnt den Fahrer optisch und akustisch. Reagiert dieser nicht, wird 1,6 Sekunden vor dem Crash automatisch eine Teilbremsung eingeleitet. Tritt der Fahrer dann auf die Bremse, stellt der Bremsassistent sofort die maximale Verzögerung her, egal, wie stark das Pedal getreten wird.

Sollte der Fahrer immer noch nicht reagieren, leitet der Assistent 0,6 Sekunden vor dem Aufprall eine Vollbremsung ein. Zwar lässt sich der Unfall dadurch nicht mehr verhindern. Die Unfallschwere aber wird deutlich reduziert. So soll die Aufprallgeschwindigkeit durch die Pre-Safe-Bremsung im Durchschnitt um 16 km/h geringer sein als ohne.

Insassen- und Fußgängerschutz

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseWie gehabt unternimmt das System weitere Maßnahmen, um die Insassen beim Crash bestmöglich zu schützen. So werden etwa die Seitenfenster und das Schiebedach geschlossen und die Gurte von Fahrer und Beifahrer straff gezogen. Außerdem werden die Rückenlehnen der Vordersitze in eine aufrechte Position gebracht.

Nur fünf Prozent aller Unfälle passieren mit Fußgängern, doch gerade dabei kommt es zu den schwersten Verletzungen. Um dieses Risiko zu minimieren, ist bei der neuen E-Klasse die Motorhaube generell etwas angehoben worden. So ist mehr Platz – also Knautschzone – zwischen Blech und harten Motorblock.

Mehr Knautschzone

Galerie: Erste Infos Mercedes E-KlasseDa dieser Platz aber in der Regel nicht ausreicht, verfügt die neue E-Klasse serienmäßig über eine aktive Motorhaube. Über Sensoren in den Stoßfängern erkennt das System einen Unfall mit einem Fußgänger und hebt über ein Federsystem die Motorhaube binnen Millisekunden um weitere fünf Zentimeter an.

Praktisch: Da das System unter Umständen auch reagiert, wenn Gegenstände angefahren werden, wie etwa bei Parkremplern, lässt sich die Motorhaube einfach wieder zurückstellen, ohne dass der Wagen in die Werkstatt muss.

Fazit

Sicherheit wird bei Mercedes schon immer groß geschrieben. Knautschzone, ABS, Gurtkraftbegrenzer und ESP sind nur ein paar Beispiele, die in einem Benz ihre Premiere feierten. Und mit der neuen E-Klasse will Mercedes – wie übrigens auch Renault mit dem Mégane - das sicherste Auto der Welt bauen. Die Vielzahl an Assistenten jedenfalls spricht dafür, dass die Stuttgarter dieses Ziel erreichen – auch wenn viele davon im Bestfall nie zum Einsatz kommen.

 

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