Auto Salon Genf 2010
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Galerie: Erste Infos Nissan Juke

Erste Infos: Nissan Juke

Mini-Infiniti

11.02.2010

Auf dem Genfer Auto Salon präsentiert Nissan den Juke. Ein Mini-SUV mit Infiniti-Anleihen. Technik-Glanzlichter aus der Oberklasse und ein neu entwickelter Turbo-Benziner mit 190 PS sollen den Juke attraktiv machen – sein besonderes Aussehen tut ein Übriges. Allradantrieb gibt es übrigens auch, aber nicht nur.

Nissan mausert sich zur Automarke mit dem extrovertiertesten Design. Nach dem Cube zeigen die Japaner nun die Serienversion des Konzept-Autos Qazana , das 2009 in Genf stand.

Nicht gewöhnlich

Galerie: Erste Infos Nissan JukeVon welcher Seite man den Juke auch betrachtet, gewöhnlich ist er nicht. Vorne springt einen die massive Front mit Glupschscheinwerfern an, zwischen Motorhaube und Kotflügeln sitzen Blinker und weitere Lichtelemente. Eine Art Unterfahrschutz mit Luftöffnungen markiert das untere Ende der Frontschürze. Von der Seite fallen vor allem die geschwungenen Radläufe und das nach hinten flacher verlaufende Dach ins Auge. Coupéhaftigkeit erzeugt der Juke durch die hinteren Türgriffe, die in die C-Säule integriert wurden und damit einen Zweitürer vorgaukeln. Die Rückleuchten erinnern etwas an Volvo, sie gehen in eine stark ausgeprägte Schulter über. Mit einer Breite von1,77 Metern bei einer Länge von 4,14 Metern wirkt der Juke kompakt und drall. Die Höhe von 1,57 Metern – zumindest im Bereich des Windschutzscheibenrahmens – sollte für ein angenehmes Raumgefühl auf den stark ausgeformten Vordersitzen sorgen.

Auffallend im Innenraum sind der lackierte Mitteltunnel und der Materialmix am Armaturenbrett. Obwohl nicht viele Schalter vorhanden sind, wirkt es dennoch unaufgeräumt. Neu ist die hochauflösende Display-Anzeige für die Klimaregelung. Hinter der großen Heckklappe soll sich eine „flexible Ladezone mit teils versteckten Ablagemöglichkeiten“ verbergen. Die Größe der „Ladezone“ gibt Nissan bisher nicht an.

Neuer Turbo-Benziner

Nissan JukeDafür schreiben die Japaner schon etwas über die zum Markstart verfügbaren drei Motoren. Alt bekannt ist dabei der aus der Renault-Nissan-Allianz entsprungene 1.5 dCi mit 110 PS, er genehmigt sich laut Nissan 5,1 Liter auf 100 Kilometer. Er versorgt den in dieser Konfiguration ausschließlich als Fronttriebler lieferbaren Juke mit 240 Newtonmeter Drehmoment. Exakt genau so viel Drehmoment bietet auch der neue 1.6 Turbobenziner, der es nebenbei auf eine Leistung von 190 PS bringt. Der Direkteinspritzer ist komplett neu entwickelt und soll trotz der üppigen Leistung lediglich 7,5 Liter pro 100 Kilometer verbrennen.

Er basiert jedoch auf dem bekannten Saugmotor mit 1,6 Liter Hubraum. Diese Maschine hat Nissan als 117-PS-Variante im Programm. Der Motor wurde für den Einsatz im Juke überarbeitet und verfügt jetzt über zwei Einspritzdüsen pro Zylinder. Dadurch soll sich eine bessere Zerstäubung des Gemischs und bessere Abgaswerte ergeben. Der Turbobenziner ist als einziger entweder mit Frontantrieb und Sechs-Gang-Handschaltung oder aber mit Allradantrieb und stufenlosem Automatikgetriebe zu haben. Der schwächere Benziner kommt stets mit zwei angetriebenen Vorderrädern auf die Straße. Der Kunde hat hier jedoch die Wahl zwischen Fünf-Gang-Schaltgetriebe und stufenloser Automatik.

Aktive Momentenverteilung der Hinterachse

Nissan JukeAls Besonderheit des Allradmodells, und als bislang einmalig in der Kompaktklasse, erwähnt Nissan die Antriebsmomentenverteilung (Torque Vectoring) der Hinterachse. Hierbei ist eine variable Kraftverteilung zwischen linkem und rechtem Hinterrad möglich, was die Untersteuertendenz (Schieben über die Vorderachse) in Kurven dezimieren und das Dynamikpotenzial erhöhen soll.

Zu den Preisen macht Nissan bislang keine Aussagen. Ab Herbst 2010 soll der Juke in Deutschland bei den Händlern stehen. Der Einstiegspreis für den ausdrucksstarken Mini-Infiniti könnte bei 17.000 Euro liegen. (mb)

Nissan Juke

 
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