Detroit Auto Show 2012
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Galerie: Erste Infos Opel Mokka

Erste Infos: Opel Mokka

Ende der Kaffeesatzleserei

11.01.2012

Bisher war er ein Modell der Kaffeesatzleser, die in der künftigen Modellpalette von Opel auch kleines B-Segment-SUV wähnten. Jetzt ist es offiziell: Im Rahmen der Detroit-Premiere des Buick Encore wurde auch sein Technikbruder Opel Mokka bestätigt, mit dem die Rüsselsheimer ab Ende 2012 in Deutschland Skoda Yeti und Nissan Juke Paroli bieten wollen.

Zwar wird der Mokka später als der Buick Encore seine Messepremiere erleben, doch handelt es sich bei der Baureihe um einen waschechten Opel, der in Rüsselsheim erdacht und konstruiert wurde, allerdings in Korea gebaut wird. Mit 4,28 Meter ist der hoch bauende Mokka auf dem Längenniveau der Kompaktklasse, sein Laderaum ist sogar dgrößer als in der Golfklasse üblich: Der 533 Liter fassende Kofferraum soll auf maximal 1.372 Liter erweiterbar sein und damit 272 Liter mehr schlucken als ein fünftüriger Corsa

Galerie: Erste Infos Opel MokkaOptisch setzt der Mokka auf typische SUV-Zutaten wie eine erhöhte Bodenfreiheit, einen wuchtigen Vorderwagen und Anbauteile im Geländewagen-Stil wie etwa einen Unterfahrschutz. Wie bei SUVs üblich bleiben die Tugenden auf unbefestigten Strecken aber Nebensache. So ist ein Allradantrieb nur gegen Aufpreis zu haben, die Basisversion wird über die Vorderräder angetrieben. Im Ausgleich wird das ESP um Helfer für das Anfahren am Berg und die Fahrt bei starkem Gefälle garniert.

Zunächst drei Motoren

Für den Antrieb werden zunächst drei aus anderen Opel-Modellen bekannte Motoren zur Wahl stehen. Einstiegs-Triebwerk ist ein 1,6-Liter-Benziner mit 115 PS, darüber rangiert ein 1,4-Liter-Turbo mit 140 PS. Einziger Diesel ist ein 130 PS starker 1,7-Liter-Motor. Die Kraftübertragung übernehmen manuelle Getriebe mit fünf beziehungsweise sechs Gängen, die serienmäßig mit einem Start-Stopp-System kombiniert sind. Ohne die Spritspartechnik auskommen muss die alternativ erhältliche Sechsgangautomatik.

Galerie: Erste Infos Opel MokkaBei der Ausstattung darf sich das kleine SUV beim Kompaktmodell Astra bedienen. Gegen Aufpreis sind so unter anderem Spurassistent, Kollisionswarner, Verkehrszeichenerkennung und Bi-Xenonlicht zu haben. Ebenfalls angeboten wird der in der Heckstoßstange versenkbare Fahrradträger Flex Fix.

Premiere in Genf

Preise für den Mokka wird Opel wohl erst zur offiziellen Premiere auf dem Genfer Autosalon Anfang März 2012 nennen. Eine Überraschung ist dabei aber kaum zu erwarten und dürfte die günstigste Variante bei rund 18.000 Euro liegen. Damit wäre der Rüsselsheimer knapp 1.000 Euro billiger als ein Skoda Yeti, aber rund 1.000 Euro teurer als die Mitbewerber Nissan Juke und Toyota Urban Cruiser. Der ebenfalls vergleichbare Mini Countryman kostet ab 20.200 Euro. (mh/sp-x)

 
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