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Galerie: Erste Infos Renault Mégane Sport

Erste Infos: Renault Mégane Sport

Sportjahr 2009

03.04.2009

Renault fackelt derzeit eine Neuheiten-Arie ab, wie man dies sonst eher von VW kennt. Mégane, Laguna Coupé, Mégane Grandtour, Scénic, Clio Facelift und jetzt das sportliche Sahnehäubchen, der Mégane Renault Sport. Der etwas holprig-kuriose Name lässt sich schönreden: einfach Mégane RS.

Das sportlichste Modell im Renault-Programm ist zudem der derzeit stärkste (Großserien-)Franzose überhaupt. 250 PS drückt der Zwei-Liter-Turbomotor bei 5.500 Umdrehungen ab. Das Drehmoment beträgt 340 Newtonmeter. Allerdings liegt es mit 3.000 Touren erst recht spät an. 80 Prozent, so sagt Renault, sollen ab 1.900 Umdrehungen bereit stehen. Dank dieser Kraft sollte eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h realisierbar und der Spurt des Fronttrieblers auf Landstraßentempo in sechs Sekunden abgehandelt sein. Nette Aussichten also.

Das dritte RS-Modell

Der Mégane RS ist neben dem Twingo RS (133 PS) und dem Clio RS (knapp 200 PS) das dritte Sport-Modell im Renault-Portfolio. Der Mégane-Motor ist dabei eine Weiterentwicklung des bekannten Zwei-Liter-Turbos, der schon im alten Sport-Mégane mit 224 PS für Furore sorgte.

Mit der Leistungszugabe ist der aktuelle RS allerdings kein direkter Golf GTI-Gegner mehr. Der spielt mit 210 PS in einer tieferen Liga. Doch die Wolfsburger lassen sich nicht lumpen und bringen zum Herbst 2009 vom Golf eine R-Version. Man munkelt von rund 270 PS.

Cup-Version

Renault Megane SportDer Mégane RS überträgt die Kraft via Sechsgang-Handschaltgetriebe an eine neu konstruierte Vorderachse. Dabei hat der Kunde die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Fahrwerk-Abstimmungen. Das „normale“ RS-Sportfahrwerk besitzt im Vergleich zu den harmlosen Brüdern einen verstärkten Fahrschemel, neue Querlenker, modifizierte Federbeine und neue Stabis. Alles zusammen soll vermeiden, dass der RS beim harten Beschleunigen wie eine Natter über die Straße tänzelt und außerdem ein definierteres Lenkgefühl vermitteln. Eine Zugabe in Form eines Sperrdifferenzials bietet das „Cup-Fahrwerk“. Das soll, speziell auf abgesperrten Strecken, für noch bessere Querbeschleunigung sorgen.

ESP deaktivierbar

Dem Sportgedanken Rechnung trägt Renault mit der Deaktivierbarkeit des ESP-Schleuderschutzes und der Auslegung der Bremsanlage. Hier vertrauen die Franzosen auf Italiener. Vorne greifen neue Vierkolben-Brembo-Festsattelbremsen auf geschlitzte 330er-Scheiben – der alte RS begnügte sich noch mit 312er-Scheiben.

Einige Merkmale

Renault Megane SportÄußerlich gibt sich der Mégane RS an einer neuen, dunkel lackierten Frontschürze mit integrierten LED-Tagfahrlampen zu erkennen. Die Säbelzähne des Mégane Coupés sind hier glücklicherweise passé.

Dicke Backen und Seitenschweller pimpen den RS sichtbar auf. In Kombination mit den schwarzen 18-Zoll-Felgen und 225/40er-Pneus steht er nun extrem kraftvoll auf der Straße. Von hinten kennzeichnet den RS ein mittig platziertes Trapez-Endrohr im Astra-OPC-Stil samt schwarzem Diffusor.

Der Innenraum soll mit speziellem Lederlenkrad, gut konturierten Sportsitzen, einem analogen Drehzahlmesser mit visueller und akustischer Schaltanzeige sowie Aluminiumkappen auf den Pedalen Sportlichkeit vermitteln. Zu Verbrauch, Preis und dem genauen Markstart äußern sich die Franzosen noch nicht. (mb)

Renault Megane Sport

 
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