Auto Salon Genf 2013
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Erste Infos: Rolls-Royce Wraith

Erste Infos: Rolls-Royce Wraith

Geisterstunde in Genf

21.01.2013

Lange mussten Rolls-Royce-Fans auf ein neues Modell warten, doch jetzt hat der britische Luxus-Hersteller verkündet, dass es auf dem Genfer Autosalon (07. bis 17.03.2013) soweit sein wird. Am Lac Lemans feiert der Rolls-Royce Wraith seine Premiere. Genaue Details will die BMW-Tochter zwar noch nicht preisgeben, doch dürfte es sich dabei höchstwahrscheinlich um das Ghost Coupé handeln.   

Schon der Name des neuen Modells weist eine gewisse Verwandtschaft mit dem Ghost auf, heißt Wraith übersetzt doch Gespenst - oder eben Geist. Gleichzeitig verweist die Bezeichnung auf ein gleichnamiges Modell aus den 1930er Jahren, das unter anderem auch als Coupé und Cabriolet erhältlich war.

Kühn, beeindruckend und stark

Vor mehr gut 80 Jahren verkörperte der Wraith nicht nur puren Luxus, sondern auch ausgesprochene Sportlichkeit - Einzelradaufhängung und hydraulische Dämpfer vorne machten es möglich. Auch der neue Wraith soll in puncto Dynamik neue Maßstäbe setzen. Torsten Müller-Ötvös, seines Zeichens Rolls-Royce-Chef, verkündete kürzlich vor Händlern seiner Marke, dass der Wraith das kühnste Design, die beeindruckteste Performance und den stärksten Motor in der bisherigen Firmengeschichte haben wird.

Erste Infos Rolls-Royce WraithVor allem Letzteres scheint zu einem immer wichtiger werdenden Faktor für die Nobel-Marke zu werden. Begnügte man sich früher damit, die Leistung seiner Autos schlichtweg mit „ausreichend“ zu beziffern, prahlen nun auch die Briten gerne mit PS-Zahlen. Die Tatsache, dass der Wraith der bisher stärkste Rolls werden soll bedeutet also, dass er die 570 PS des 6,6-Liter-V12 im Ghost toppen muss.

Überarbeiteter Zwölf-Zylinder

Einen neuen Motor wird der Wraith allerdings nicht bekommen, wahrscheinlicher ist, dass die Techniker die beiden Turbolader und die Elektronik des Zwölfzylinders, der mit etwas weniger Hubraum auch im BMW 760i arbeitet, dahingehend überarbeiten, dass er mehr als 600 PS leistet. Mit BMWs Oberklasselimousine teilt sich die Ghost/Wraith-Baureihe übrigens nicht nur den Antrieb; zwischen beiden Modellen gibt es rund 20 Prozent Gleichteile.

Über das Design des Wraith ist derzeit noch nicht viel zu sagen, erste, noch schwer getarnte Erlkönige und ein einziges offizielles Foto, dass die Silhouette zeigt, lassen allerdings eine sehr flach auslaufende Dachlinie und ein kurzes, knackiges Heck erkennen. Für den Zweitürer werden die Käufer noch deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen, als für den normalen Ghost, den es für rund 260.000 Euro gibt. Der Aufschlag für das Coupé dürfte ungefähr den Preis eines Mittelklassewagens betragen.

Auch ein Cabrio wird kommen

Der Wraith wird auf längere Sicht nicht das einzige Ghost-Derivat bleiben, auch ein Cabriolet gilt als sicher. Mit dann insgesamt drei Modellen dürfte die „kleine“ Baureihe erst recht stärkster Treiber der Absatzzahlen sein. Schon jetzt stellt der kleine Bruder des Phantom mehr als 60 Prozent der Verkäufe.

Mit rund 4.000 Autos im Jahr 2012 verkauft Rolls-Royce aber weiterhin deutlich weniger als der sich in

Volkswagen-Hand befindliche Mitbewerber Bentley. Von den Nobelkarossen aus Crewe wurden im vergangenen Jahr achteinhalbtausend Stück verkauft. Im Vorkrisenjahr 2007 hatten beide Hersteller jeweils noch um die 10.000 Autos verkauft. Das dürfte auch längere Sicht auch Rolls-Royce wieder anvisieren, Bentley will hingegen schon in wenigen Jahren 15.000 Autos verkaufen. Ziele, die beide nur mit einer breiteren Modellpalette erfüllen können.   

 
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