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Galerie: Erste Infos Suzuki Kizashi

Erste Infos: Suzuki Kizashi

Japan-Qualität, Europa-Flair

31.07.2009

Eigentlich kennt man Suzuki als Kleinwagen-Hersteller, der Grand Vitara eimal außen vor. Doch jetzt starten die Japaner zuerst in den USA mit einer modernen Mittelklasse-Limousine mit Sport-Ambitionen und Allradantrieb. So drehte der Kizashi seine letzten Abstimmungsrunden in der Eifel, genauer gesagt: auf dem Nürburgring.

Das neue Flagschiff von Suzuki hört auf den klangvollen Namen Kizashi. Die 4,65 Meter lange, knapp 1,50 Meter hohe und gut 1,80 Meter breite Mittelklasse-Limousine soll laut Suzuki eine Symbiose aus Performace-Fahrer-Auto und ästhetischem-Komfort-Automobil sein – ein hehrer Anspruch.

Das Design ist eine Mischung aus euro-asiatischen Elementen. So greift die Front typische Suzuki-Elemente auf. In der Schräg-von-vorne-Ansicht erinnert er hingegen ein wenig an VWs Jetta. In der Seiten-Ansicht sieht er wiederum dem Design des aktuellen Toyota Avensis ähnlich  – vor allem die Dachlinie und die Türsicken ähneln diesem stark. Dennoch wirkt der Suzuki wie eine erfrischende Mixtur aus verschiedenen Welten.

Hybrid kommt

Galerie: Erste Infos Suzuki KizashiAls optisch nicht ganz geglückt können hingegen die zwei dicken Endrohre bezeichnet werden. Denn der einzige Antrieb– zumindest in den USA, wo der Kizashi zuerst an den Start gehen wird – ist ein 2,4-Liter-Reihen-Vier-Zylinder. Der Alu-Motor soll durch besondere Laufruhe glänzen, die vor allem durch spezielle Beschichtungen der Zylinderlaufbahnen und damit einhergehender Minimierung der inneren Reibung zustande kommt. Über die Leistung schweigen sich die Japaner derzeit noch aus. Rund 165 PS dürften jedoch realistisch sein. Ebenso in Schweigen hüllt man sich beim Thema Verbrauch. Nur eines wird verraten: Eine Hybrid-Version kommt sicher – wann, steht noch in den Sternen.

Der Kizashi wird ab Werk mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe ausgerüstet. Hier sind die ersten drei Gänge recht kurz übersetzt, was der sportlichen Ausprägung und der Agilität auf Landstraßen sowie im Stadtverkehr zugute kommen soll. Der sechste Gang ist ein Spritspargang und senkt die Drehzahl, was vor allem auf deutschen Autobahnen willkommen sein dürfte. Auch hier spulten die Kizashi-Prototypen übrigens viele High-Speed- Kilometer ab. Optional wird es ein stufenloses Automatik-Getriebe geben.

Moderner Allradantrieb Serie

Fahrwerkseitig setzt Suzuki auf Altbewährtes. Elektronische Dämpferregelung soll es nicht geben. Dafür aber den neuesten traktions- und sicherheitsfördernden Allradantrieb von Suzuki. Er soll vor allem die Fahrstabilität und -dynamik in Kurven erhöhen. Sobald der Fahrer den Hinterrad-Antrieb über einen Schalter im Instrumententräger zuschaltet, wird die Antriebskraft situationsgerecht an alle vier Räder verteilt.

Galerie: Erste Infos Suzuki KizashiDer Innenraum wird geprägt von einem ansprechenden Armaturenbrett mit übersichtlich platzierten Schaltern. Ab Werk werden alle Suzuki Kizashi mit Sport-Sitzen ausgestattet. Gegen Aufpreis wird es verschiedene Leder-Varianten mit elektrischer Verstellung, Memory-Funktion und Sitzheizung geben.

Standardmäßig wird ein schlüsselloses Zugangs- und Motor-Start-System angeboten. Ebenso gibt es stets acht Airbags, ESP und einen Reifendruck-Überwacher. IPod-Kompatibilität, Bluetooth-Musik-Streaming und ein klangstarkes Soundsystem werden hingegen nur gegen Aufpreis erhältlich sein.

Ab wann in Deutschland?

Ab Winter 2009 soll der Suzuki Kizashi in Nordamerika und in Japan erhältlich sein. Wohl erst ab Mitte 2010 dürfte der Nobel-Suzuki nach Deutschland kommen. Dass der Kizashi ab dem 17. September 2009 auf der Frankfurter IAA zu sehen ist, wird von Suzuki nicht bestätigt. Zu den Preisen gibt es selbstredend noch keine Angaben. (mb)

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