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Galerie: Erste Infos Tesla Model S

Erste Infos: Tesla Model S

Jetzt wird’s ernst

27.03.2009

Tesla Motors beweist längeren Atem als manch Kritiker dem US-Autobauer von batteriebetrieben Elektroautos wohl zugetraut hätte. Zum etwas verschrobenen und teuren Roadster soll sich 2012 mit dem „Model S“ eine alltagstaugliche, viertürige Limousine mit fünf Sitzen gesellen. Erste Details und Fotos wurden nun offiziell veröffentlicht.

Während es sich beim Tesla Roadster um ein Derivat der Lotus Elise handelt, ist das Model S ein kompletter Neuentwurf. Hierfür haben sich die Elektroauto-Spezialisten Franz von Holzhausen ins Team geholt. Der Autodesigner hat zuvor unter anderem bei VW, General Motors und Mazda einige Fahrzeuge verantwortet. Mit dem Model S hat von Holzhausen einen coupéartigen Viertürer entworfen, der Erinnerungen an Jaguar XF und Maserati GT weckt. Der dennoch eigenständige und ausgereift wirkende Stromer beeindruckt mit einer sportlich-eleganten Aura.

Ein riesiges Glaspanoramadach sorgt für viel Licht im Innenraum. Das Interieur wurde zudem mit reichlich Leder und Holz wohnlich gestaltet. Ein Höhepunkt des Fünfsitzers ist ein 17 Zoll großer, berührungsempfindlicher Farbbildschirm, der neben der Darstellung fahrzeugrelevanter Informationen außerdem via UMTS-Netz auch als Internet-Surfstation genutzt werden kann.

Schluckt Fahrrad und Surfbrett

Galerie: Erste Infos Tesla Model SDer Antriebsstrang aus Elektromotor, Ein-Gang-Getriebe und Batterie wurde im Fahrzeugboden des Model S untergebracht. Diese Lösung soll für ein gutes Platzangebot im variabel nutzbaren Innenraum sorgen. Dank der geteilt umlegbaren Rückbank verspricht Tesla einen riesigen Gepäckraum, der sogar Fahrräder und Surfbretter aufnehmen kann.

Für den S will Tesla drei unterschiedliche Batterie-Pakete anbieten. Während die Basisversion immerhin gut 250 Kilometer weit mit vollen Akkus kommt, bieten zwei teurere Varianten 370 beziehungsweise 480 Kilometer Reichweite. Mit einem bordeigenen Ladekabel lässt sich der S an 120-, 240- oder 480-Volt-Steckdosen anschließen. Unter normalen Bedingungen sind die Batterien erst nach drei bis fünf Stunden wieder voll aufgeladen. Im günstigsten Fall, also mit Starkstrom, soll dieser Vorgang noch 45 Minuten in Anspruch nehmen.

Laden oder tauschen

Galerie: Erste Infos Tesla Model SNach einer längeren Tour könnte man zumindest die Zeit für den Schnellladevorgang durchaus sinnvoll für eine ausgiebige Pause nutzen. Wem selbst diese Dreiviertelstunde zu lang ist, der könnte auch von der Option des Batterietausches Gebrauch machen. Sofern hierfür die entsprechende Infrastruktur und Logistik aufgebaut wird, soll man innerhalb von fünf Minuten den leeren gegen einen vollen Akku tauschen können.

Die Lebensdauer der Batterie gibt Tesla übrigens mit fünf bis sieben Jahren an, je nachdem, wie schonend man diese nutzt. Unter optimalen Bedingungen soll der Stromspeicher sogar bis zu zehn Jahre halten.

Sehr antrittsstark

Galerie: Erste Infos Tesla Model SNeben einer alltagstauglichen Reichweite verspricht Tesla auch eine gehörige Portion Fahrspaß. Rund sechs Sekunden soll der 100-km/h-Sprint der Standardversion dauern, eine Sportversion soll dies sogar in unter fünf Sekunden schaffen. Lediglich die Höchstgeschwindigkeit ist mit knapp 200 km/h wenig beeindruckend. Die optional mit Allradantrieb erhältliche Limousine soll zudem ein sportliches Handling bieten.

Beim Preis macht Tesla eine beeindruckend niedrige Ansage: Knapp 50.000 US-Dollar soll die Basis kosten, was nach derzeitigem Wechselkurs umgerechnet gut 37.000 Euro entspricht. Eine mögliche steuerliche Förderung, eine sehr hohe Effizienz und die geringen Energiekosten könnte den Wagen zu einer durchaus lohnenden Investition machen, die zudem besonders umweltfreundlich ist.

Produktion läuft 2011 an

Die Fertigung des Model S plant Tesla in einer Fabrik in Kalifornien. Nach augenblicklichen Plänen soll die Produktion dort Ende 2011 anlaufen und die ersten Fahrzeugen dann 2012 ausgeliefert werden. Neben den USA hat Tesla auch die EU-Länder als Märkte fest im Visier. Obwohl es also noch mindestens drei Jahre dauern wird, bis man ein Model S bekommt, kann man sich den Wagen schon jetzt gegen eine Gebühr von 250 US-Dollar im Internet reservieren.

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