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Galerie: Erste Infos VW Touareg Hybrid

Erste Infos: VW Touareg Hybrid

Der Neue fährt mit Strom

03.02.2009

Die für 2011 geplante Neuauflage des des VW Touareg wird es nicht nur mit reinem Vebrennungsmotor, sonder auch mit Hybridantrieb geben. Gerüchte darüber gibt es schon länger, jetzt hat VW einen entsprechenden Prototypen vorgestellt. Der Geländewagen soll mit der Kombination von V6-Benziner und Elektromotor auf einen Verbrauch von neun Litern gedrückt werden.

Der neue Antrieb ist als Voll-Hybrid ausgelegt. Das heißt, dass sowohl der im Gehäuse der Achtgang-Automatik untergebrachte Elektromotor als auch das Verbrennungstriebwerk die Antriebsarbeit allein übernehmen können. Zudem ist das gegenseitige Unterstützen der Motoren möglich.

Achtzylinder-Power mit V6-Verbrauch

Haupttriebwerk ist der aus dem Sportwagen Audi S4 bekannte 3,0-Liter-Kompressormotor mit 333 PS Leistung und 440 Newtonmetern Drehmoment, der vor allem auf langen Strecken die Hauptarbeit übernimmt. Neben dem Antrieb aller vier Räder lädt er zudem die Batterien des 38 kW (das entspricht 52 PS) starken Elektromotors auf, der übrigens auch als Starter fungiert. Dieser unterstützt mit seinen 300 Newtonmetern den Verbrennungsmotor beim Beschleunigen. Mit der Kraft beider Aggregate kommt der Touareg kurzzeitig auf eine Leistung von 374 PS und 550 Newtonmetern.

Galerie: Erste Infos VW Touareg HybridDiese Kombination ermöglicht es dem SUV, den Sprint auf Tempo 100  in unter sieben Sekunden zu absolvieren. Der Durchschnittsverbrauch soll laut VW bei deutlich unter neun Litern liegen. Das entspricht einer Einsparung von etwa 17 Prozent gegenüber vergleichbaren Benzinmodellen. Im Stadtverkehr soll der Spar-Effekt sogar bei bis zu 25 Prozent liegen.

In der Stadt mit Strom

Denn bei langsamer Fahrt sorgt ganz allein der Elektromotor für den Vortrieb. Bis zu 50 km/h ist er nicht auf die Hilfe des Benziners angewiesen. Auch das Start-Stopp-System und die Bremsenergie-Rückgewinnung tragen ihren Teil zu den Einsparungen bei. Darüber hinaus ist mit dem Hybridsystem das sogenannte "Segeln" möglich. Sobald der Fahrer mit dem Fuß vom Gas geht, wird der Verbrennungsmotor per Kupplung vom Getriebe getrennt und muss somit weniger Arbeit verrichten.

Die Geländegängigkeit des Offroaders soll auch mit dem neuen Antrieb erhalten bleiben, ebenso die Anhängelast von 3,5 Tonnen. Allerdings wurde aus Gewichtsgründen das Verteilergetriebe mit sperrbarem Zentraldifferential durch ein leichteres Torsen-Differential ersetzt. Die Lenkung arbeitet nun elektrohydraulisch, so dass auf eine ständig arbeitende Servopumpe verzichtet werden kann.

Keine Lithium-Ionen-Akkus

Galerie: Erste Infos VW Touareg HybridBei der Batterietechnik setzt VW auf den bewährten, aber bereits etwas veralteten und vor allem schweren Nickel-Metallhydrid-Akku. Der Stromspeicher wiegt 79 Kilogramm und findet in der Reserveradmulde Platz, ein spezieller Schutz-Kasten soll bei einem Unfall Schäden verhindern.

Die gleiche Akku-Technik kommt zurzeit auch im Toyota Prius zum Einsatz. Mercedes-Benz und BMW greifen bei ihren für 2009 angekündigten Hybridautos auf leistungsfähigere Lithium-Ionen-Akkus zurück, allerdings sind die Modelle sogenannte Mild-Hybride, die nicht rein elektrisch fahren können.

Auch bei Porsche

Die Preise für den Hybrid-Touareg sind noch nicht bekannt, dürften aber bei 50.000 bis 60.000 Euro liegen. Eine Hybridversion des baugleichen Schwestermodells Porsche Cayenne soll ebenfalls 2011 auf den Markt kommen. (red)

 

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