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Galerie: Erster Test BMW 6er-Reihe-Facelift

Erster Test: BMW 6er-Reihe-Facelift

Fein getunt

19.03.2015

Die 6er-Baureihe offeriert BMW in dreierlei Verpackung: Viertürig als 5,01 Meter langes Gran Coupé und, zwölf Zentimeter kürzer, als Cabrio oder zweitüriges Coupé. Optisch wohlgeraten sind alle drei, weshalb BMW bei der Modellpflege nicht allzu viel verändert, sondern sich mit „Feintuning“ begnügt hat.

Das stärkste Indiz dafür, dass Facelift-Spezialisten am Werk waren, liefert in der Frontpartie mit neu geformter BMW-Niere und verändertem Scheinwerfer-Design: Sie sind nunmehr grundsätzlich mit Leuchtdioden bestückt und auf Wunsch in der Lage, sich automatisch auf den Gegenverkehr einzustellen. Ein paar weitere „Stellschrauben“, an denen sich drehen und so der sportliche Charakter noch ein Stückchen steigern ließ, entdeckten die Feintuner im Fahrwerk- und Lenkungsbereich. Höchst dynamisch ist auch das  Erscheinungebild an sich: Dafür sorgen, neben der neuen Front, auch das Hinterteil mit modifizierten Leuchten und einer Heckschürze, die die Fahrzeugbreite von 1,89 Metern betont.

Das ist neu

Galerie: Erster Test BMW 6er-Reihe-FaceliftParallel zur äußerlichen Auffrischung haben die Innenausstatter den luxuriösen Rahmen weiter verfeinert - Leder allenthalben, neue Lackfarben und Leichtmetallräder, Hochglanz-Oberflächen, dazu ein Navigationssystem mit komfortabler Smartphone-Anbindung serienmäßig. Und sollte das nicht reichen: Es gibt eine ganze Reihe von Paketen mit Veredlungseffekt. Sie erfreuen sich hoher Wertschätzung: Die Nummer 6 im Angebot ist laut BMW die Baureihe mit dem höchsten Individualisierungsgrad. Keramikapplikationen auf diversen Bedienelementen oder eine Holzintarsie im Lederlenkrad - das sind so Kleinigkeiten, die sich die Kunden künftig gönnen können. Die Mattlackierung Frozen Brilliant White ist ebenso ausgefallen. Sie verleiht laut Marketing den Karosserieoberflächen „die Anmutung einer gleichmäßig durchfrorenen Eisschicht“. Weitergehende, von keinem offiziellen Individualisierungsprogramm erfasste Wünsche erfüllt die Manufaktur.  Nicht immer sofort, denn eingebaut wird nur, was den strengen BMW-Standards genügt, und das lässt sich mitunter nur in zeitaufwändigen Tests feststellen.  

Das kosten die 6er

Das Motorenangebot umfasst zwei Benziner und einen 313 PS starken Diesel. Mit dieser Leistung und 3,0 Liter Hubraum liegt er auf dem Niveau des ebenfalls sechszylindrigen, Benzin konsumierenden 640i, der 320 PS bereitstellt. Gekrönt wird das Angebot von einem weiteren Benziner, einem 4,4 Liter-Achtzylinder mit 450 PS. Allen Motoren gemeinsam ist, dass Turbolader zur Leistungssteigerung eingesetzt werden; typisch für die Benziner ist außerdem ein markanter Motorsound, für dessen Erzeugung eine schaltbare Klappe in der serienmäßigen Sportabgasanlage zuständig ist. Ein sportlich abgestimmtes Achtstufen-Automatikgetriebe mit elektronischem Gangwahlschalter und Schaltwippen am Lenkrad ist ebenfalls grundsätzlich an Bord, das xDrive genannte Allradgetriebe mit allen Motoren kombinierbar; es  kostet 3400 Euro extra.

Galerie: Erster Test BMW 6er-Reihe-FaceliftDie Preisskala für die kurzen 6er startet bei 79.550 Euro (640i Coupé) und endet nur auf dem Papier bei 95.650 Euro (640d x-Drive), weil’s über das serienmäßig Gebotene hinaus viel Schönes extra zu bestellen gibt. Das Gran Coupé, 1.950 Euro teurer als das kleine, ist die begehrteste 6er-Variante: Jeder zweite Modell  aus dieser Baureihe wird im Großformat ausgeliefert. Hauptmärkte sind USA, Großbritannien und Deutschland, aber auch in Russland und China werden die großen Coupés besonders gern geordert.

 
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