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Galerie: Erster Test Citroën C-Crosser

Erster Test: Citroën C-Crosser

Gelände auf Französisch

19.07.2007

Mit dem C-Crosser hat jetzt auch Citroën sein erstes SUV vorgestellt. Das mit dem Peugeot 4007 und dem Mitsubishi Outlander baugleiche Modell kommt Mitte Juli in den Handel.

Optische Unterschiede zwischen den Fahrzeugen findet man vor allem beim Außendesign. Der C-Crosser ist auf Anhieb als Citroën erkennbar, nicht zuletzt dank der eigenständig gestalteten Front: Der typische Doppelwinkel prangt mächtig zwischen den Scheinwerfern.

Gleiches Interieur

Galerie: Erster Test Citroën C-CrosserIm Innenraum sind die Drillinge praktisch identisch. Sowohl die tiefliegenden Rundinstrumente, die drei Drehregler für die Klimaanlage als auch der große Bildschirm in der Mittelkonsole findet sich hier wie da wieder. Das Cockpit wirkt aufgeräumt und robust, versprüht aber nur wenig Charme.

Ebenfalls bei allen dreien gleich sind Fahrwerk und Allradantrieb, auch der C-Crosser verfügt über die 4x4-Technologie von Mitsubishi. Per Drehschalter kann der Fahrer zwischen reinem Frontantrieb, Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung und einer festen Kraftaufteilung zwischen Vorder- und Hinterachse wechseln

Erstmal nur Diesel

Galerie: Erster Test Citroën C-CrosserAls Antrieb steht vorerst nur ein 2,2-Liter-Diesel aus dem PSA-Konzern parat, der auch im Peugeot 4007 verbaut wird. Mit einer Leistung von 156 PS übertrifft er den bei Mitsubishi zum Einsatz kommenden VW-Diesel um 16 PS Das Aggregat zieht gleichmäßiger durch und arbeitet kultivierter. Gegen Ende des Jahres soll der Vierzylinder auch im Outlander verbaut werden.

Ab April 2008 will Citroën dafür zusätzlich einen 2,4-Liter-Benzinmotor aus den Regalen von Mitsubishi anbieten. Für den wird sich in Deutschland zwar voraussichtlich nur jeder zehnte Käufer entscheiden, doch der günstigere Einstiegspreis soll Kunden in die Autohäuser locken.

Präzise und komfortabel

Galerie: Erster Test Citroën C-CrosserIm Fahrbetrieb erledigt der C-Crosser seine Aufgaben tadellos und unterscheidet sich dabei kaum von seinem japanischen Bruder. Die Lenkung ist präzise, das Fahrwerk eher komfortabel ausgelegt. Mit einer Gesamtlänge von 4,65 Metern und 10,60 Meter Wendekreis ist der C-Crosser absolut parkhaustauglich.

Auch bei hohen Geschwindigkeiten im Autobahnalltag erlaubt sich der Franzose keinerlei Schwäche. Mit einem Beschleunigungswert von knapp zehn Sekunden von null auf 100 km/h sind Überholmanöver kein Problem. Bei Tempo 200 endet der Vortrieb.

Gute Serienaustattung

Galerie: Erster Test Citroën C-CrosserDen C-Crosser gibt es in zwei Ausstattungsvarianten: Schon die Tendence-Version beinhaltet unter anderem drei Sitzreihen, eine Klimaautomatik, die Dachreling und ein CD-Radio. Die 4.000 Euro teurere Exclusive-Ausstattung bietet zusätzlich 18- statt 16-Zoll-Leichtmetallräder, Parksensoren hinten, Xenon-Scheinwerfer, einen Sechsfach-CD-Wechsler, Lederpolsterung und einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz.

Während der Peugeot bereits ab 32.000 Euro und der Mitsubishi (mit kleinerem Diesel) schon für 28.990 Euro zu haben sind, verlangt Citroën mindestens 33.600 Euro. Zieht man aber die bessere Basisausstattung ab, liegen die Preise auf gleichem Niveau. Citroën wird über kurz oder lang auch eine rein fünfsitzige und damit günstigere Variante nachlegen.

Fazit

Galerie: Erster Test Citroën C-CrosserCitroën will 2008 rund 3.000 Einheiten des in Japan bei Mitsubishi produzierten C-Crosser hierzulande verkaufen. Das neue Kompakt-SUV setzt geiss keine neuen Maßstäbe, hat aber kaum Schwächen und überzeugt durch seine Ausgewogenheit. Vor allem in Sachen Antrieb und Variabilität muss sich der französischen Allrader hinter keinem Wettbewerber in dieser Klasse verstecken. Gegenüber dem Outlander punktet der Franzose mit seinem kultivierten Common-Rail-Diesel. (mg/red)

 
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