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Galerie: Erster Test Fiat Croma (Facelift)

Erster Test: Fiat Croma (Facelift)

Wirksame Akzente

11.03.2008

Zum Jahreswechsel spendierte Fiat dem Croma ein kleines Facelift. Wenige, aber dafür wirksame Akzente lassen den Italiener frischer wirken. Technisch dagegen bleibt beim großen Kombi fast alles beim Alten.

Mit dem Facelift passt sich der Croma dem neuen Fiat-Familien-Gesicht an. Die spitz zulaufenden Scheinwerfer wie auch den Knick in der Motorhaube hat der Kombi ebenso vom Grande Punto und Bravo geerbt, wie die überarbeitete Kühlermaske. Die größeren Lufteinlässe wirken weniger Bieder als beim bisherigen Modell. Generell steht dem 4,78 Meter langen Italiener das neue Gesicht gut, er wirkt deutlich moderner und auffälliger.

Chrom-Akzente

Galerie: Erster Test Fiat Croma (Facelift)Neue Seitenschweller, neu gestaltete Rückleuchten und die leicht modifizierte Heckschürze runden den überarbeiteten Croma ab. Einzelne Chromakzente an Fenstern und Zierleisten versprühen einen Hauch italienischer Eleganz. Die Facelift-Maßnahmen wurden übrigens nicht von Italdesign Giugiaro entwickelt, wo der Croma einst entworfen wurde, sondern aus dem hauseigenen Centro Stile von Fiat.

Der Innenraum des Croma blieb weitgehend unberührt. Es gibt neue Sitzbezüge in Textil oder Leder, ein mit Instrumenten und Schaltern üppig erweitertes Armaturenbrett sowie ein neues Lenkrad.

Ansonsten sind die technischen Neuheiten von marginaler Natur: So wurde die Abstimmung von Federn und Dämpfern an der Vorderachse minimal überarbeitet. Entsprechend soll der Croma Stöße jetzt etwas sanfter abfedern.

Adaptives Kurvenlicht

Mit dem Facelift hat eine neue Ausstattungslinie ihren Weg in die Preisliste gefunden. In der Dynamic-Version ist jetzt adaptives Kurvenlicht lieferbar, dass je nach Lenkradwinkel beim Abbiegen die Nebelleuchten aktiviert, und so die Kreuzung besser ausleuchten soll. Eine vollständige Sicherheitsausstattung ist mittlerweile bei der gesamten Baureihe Serie. Sie umfasst sieben Airbags, ESP, ASR, Bremsassistent und Berganfahrhilfe.

Unverändert ist das üppige Kofferraumvolumen geblieben, dass je nach Sitzkonfiguration zwischen 500 und 1.510 Liter misst. Auch am Sitzkomfort hat sich nichts geändert. Mit einem Radstand von 2,70 Metern bietet der Croma auch auf der Hinterbank ausreichend Platz für die Beine. Die Kopffreiheit ist dagegen trotz der hohen Bauart (1,60 Meter Höhe) geringer als erwartet.

Unveränderte Motorenauswahl

Galerie: Erster Test Fiat Croma (Facelift)Wie bisher stehen neben zwei Benzinern auch drei Selbstzünder zur Wahl. Fiat setzt auf der Otto-Seite die beiden bekannten 16-Ventiler-Aggregate mit 1,8 Liter Hubraum und 140 PS sowie 2,2 Liter mit 147 PS ein. Die Dieselpalette umfasst das Turbo-Trio der Multijet-Triebwerke mit 1,9 Liter und 120 beziehungsweise 150 PS sowie als Top-Motorisierung den 2,4-Liter-Diesel mit 200 PS. Alle Motoren erfüllen die Euro-4-Abgasnorm, die Dieselmotoren sind alle mit einem Rußpartikelfilter ausgerüstet.

Während die Benziner mit Fünfgang-Schaltgetriebe ausgeliefert werden, besitzen die Diesel grundsätzlich ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Für den starken Benziner und die Diesel kann alternativ eine Automatik geordert werden (Aufpreis 1.550 Euro). Auf unserer ersten Ausfahrt mit der überarbeiteten Version begeleitete uns der 150-PS-Selbstzünder, der mit 320 Newtonmeter nur 20 Nm über der schwächeren Leistungsstufe liegt.

Für den 1,6 Tonnen schweren Croma reicht das Aggregat zweifelsohne aus. Vorausgesetzt, man erwartet keine Ausgeburt an Sportlichkeit. Brav zieht der Vierzylinder aus dem Drehzahlkeller raus und bringt den Fiat nach knapp unter zehn Sekunden auf 100 km/h. Den Fahrspaß trübt allein die langsam arbeitende Automatik: Sie gönnt sich viel Zeit, um die Kraft an die Vorderräder zu schicken. Außerdem erhöht sie den Durchschnittsverbrauch in der Praxis um gut einen Liter auf fast acht Liter je 100 Kilometer.

Fazit

Anders als üblich hat Fiat die Preise für den Croma mit dem Facelift nicht erhöht. Der Einstieg lag bislang bei 22.450 Euro für den 1.8-Liter-Benziner. Das gleiche Modell steht jetzt sogar mit 1.250 Euro weniger in der Preisliste, kostet also nur noch 21.200 Euro. Der von uns getestete Diesel kostet mindestens 28.850 Euro. Dafür erhält der Fahrer einen ausgereiften Kombi mit viel Stauraum, guter Ausstattung und schicker Optik.

 
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