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Galerie: Erster Test Kia Soul Facelift

Erster Test: Kia Soul Facelift

Mehr Leistung, weniger Geld

20.12.2011

Vor drei Jahren hat Kia mit dem Soul als erster Hersteller ein SUSU auf den Markt gebracht; ein Smart-Urban-Sport-Utility. Mehrere Hersteller folgten und mittlerweile ist es Zeit geworden, den Begründer des neuen Segments auf Vordermann zu bringen. Außerdem senkt Kia die Preise.

Bullig wirkte der kastenförmige Soul mit kräftigen Stoßfängern, einem Pseudo-Kuhfänger und betonten Radhäusern schon immer. Mit dem Facelift hat Kia-Chefdesigner Oeter Schreyer diesen selbstbewussten Auftritt aber noch weiter unterstrichen. Doppelscheinwerfer, neue Nebelleuchten und Tagfahrlicht (je nach Ausstattung in LED-Technik), breitere Lufteinlässe und ein neuer Heckstoßfänger lassen den Soul noch maskuliner werden.

Auch innen wurde der Soul aufgehübscht. Die Mittelkonsole wurde überarbeitet und eine neue Steuerung für die Klimaanlage hat Einzug gehalten. Außerdem ist nun schon in der Basisausstattung das Lenkrad in Höhe und Weite verstellbar. Geblieben ist dem Soul seine Praktikablität: Vorne wie hinten sitzt es sich kommod, es stehen zahlreiche Ablagen parat und bietet der 4,12 Meter lange Kia mit 340 Liter Kofferraumvolumen auch ausreichend Platz fürs Gepäck.

Neuer Benziner

Galerie: Erster Test Kia Soul FaceliftViel wichtiger als die kosmetische Auffrischung ist allerdings die technische. Mit dem Facelift hält nämlich ein neuer Benzinmotor Einzug. Er hat zwar wie bisher 1,6 Liter Hubraum, leistet aber 140 statt 126 PS und arbeitet mit Direkteinspritzung; das Drehmoment von 166 Newtonmetern liegt bei knapp unter 5.000 Umdrehungen voll an.

Den gut 1,2 Tonnen schweren Soul beschleunigt der neue Ottomotor in 10,4 Sekunden auf Tempo 100, maximal läuft der Koreaner so motorisiert ausreichende 180 km/h. Zum Mitschwimmen im Verkehr reicht das vollkommen, und dank der paar Zusatz-PS wirkt der Benziner etwas weniger träge, als bisher. Ausgesprochen spritzig präsentiert sich aber auch das neue Aggregat nicht; wer flott sein will, muss hohe Drehzahlen in Kauf nehmen.

Schluckfreudige Automatik

Galerie: Erster Test Kia Soul FaceliftUnverändert im Angebot ist der ebenfalls 1,6 Liter große Diesel mit 128 PS und ordentlichem Durchzug. Er profitiert von einem neuen Sechs-Gang-Getriebe mit besonders lang ausgelegtem sechsten Gang; so konsumiert der Selbstzünder fortan nur noch 4,9 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Für beide Motoren gibt es außerdem eine Sechs-Gang-Automatik (Aufpreis 1.250 Euro).

Voraussetzung, um auf das Schalten verzichten zu können, ist allerdings die Ausstattungslinie Edition 7. Und die Inkaufnahme eines happigen Verbrauchsaufschlags. Beim Benziner steigt der Konsum um 0,8 auf 7,2 Liter, der Diesel legt sogar um einen ganzen Zähler auf 5,9 Liter zu. Das könnte unter Umständen die Freude an den sanften zügigen Gangwechseln trüben. Übrigens: Ein Stopp-Start-System gibt es für den Soul gar nicht.

2.000 Euro billiger

Galerie: Erster Test Kia Soul FaceliftErstaunlich: Mit dem Facelift senkt Kia die Preise für den Soul deutlich. Mussten bisher für den alten, schwächeren Benziner 15.900 Euro ausgegeben werden, so ist der Neue schon für 13.900 Euro erhältlich. Den Diesel gibt es, bereits in der mittleren Linie Edition 7, für 18.100 Euro.

 
Fazit

Michael Gebhardt

Grund zur Freude: Über 50.000 Souls hat Kia in Europa schon zugelassen und nach wie vor erfreut sich der unkonventionelle Koreaner großer Beliebtheit. Dass der Absatz mit dem Facelift weiter angekurbelt wird, ist wahrscheinlich.
 
Zum einen steht mit dem neuen Benziner nun ein nicht mehr ganz so träger Motor zur Wahl, zum anderen ist der Preisnachlass von 2.00 Euro ein gewichtiges Argument. Einziges Manko: der vergleichsweise hohe Verbrauch, nicht nur mit Automatik.
 

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