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Galerie: Erster Test Lancia Ypsilon Momo

Erster Test: Lancia Ypsilon Momo

Klein und fein

09.08.2007

Lancia steht für edle, auch ungewöhnliche Autos. Doch bevor der neue Delta (Rallye-Freunde erinnern sich) im kommenden Jahr zu uns kommt, peppen die Turiner ihren schicken Kleinsten ordentlich auf. Wir haben den 95 PS starken  Ypsilon „Momo“ getestet.

Offensichtlich war man in Turin bestrebt auszutesten wie viel „Premium“ in einen Kleinwagen passt. Schon von außen zeigt sich der Lancia Ypsilon Sport MomoDesign überaus elitär: Exklusive Lacke in den Farben Schwarz, Grau, Gelb und Weiß und den bräunierten 16-Zoll Alufelgen ist es vor allem das mattierte Dach, das die Blicke auf sich zieht.

Klassenunüblich

Galerie: Erster Test Lancia Ypsilon MomoInnen setzt sich diese Exklusivität fort. Geprägte Ledersitze und eine Armaturengestaltung, die auch ein oder zwei Klassen höher nicht unbedingt üblich ist. Elektrische Fensterheber gehören genau so dazu wie das zweifach verstellbare Lenkrad, Klimaanlage und CD-Spieler. Optional lässt sich noch ein großes Sonnendach, eine Bose HiFi-Anlage oder ein Navi-System ordern.

Beim Fahren jedoch kann Lancias Kleinster seine Gene nicht verleugnen. Die etwas synthetisch wirkende Lenkung (mit nochmals leichtgängigerem „City-Modus“) ist nicht so sportlich wie es das tiefer gelegte und angenehm straffe Sportfahrwerk erwarten lässt. Der oben in der Mittelkonsole platzierte Schaltknüppel erleichtert die Gangwechsel durch seine optimale Positionierung wenn es einmal flotter voran gehen soll.

Fetzig

Galerie: Erster Test Lancia Ypsilon MomoTrotz fader Lenkung wirft sich der kleine Feine beherzt auch in schnelle Kurven, das Fahrwerk bietet erstaunliche Reserven. Spurtreu zieht der sportliche Ypsilon der Ideallinie entlang, die Karosseriebewegungen beunruhigen nur den Fahrer, nicht die Linie. Ein ESP mit Traktionskontrolle ist zumindest als Extra zu haben, ebenso Seitenairbags. 175 km/h Spitze sind machbar, der 95 PS Motor ermöglicht den Standardsprint in knapp elf Sekunden.

Fazit

Der Momo ist keine Rennsemmel für die Rundstrecke, man sollte fair bleiben. Als City-Floh setzt er sich jedoch gekonnt von den üblichen Kleinwagen ab. Mit ihnen teilt er zwar die Vorteile dieser Klasse (kleiner Wendekreis, kurze Außenmaße), doch sieht er nicht nur erwachsener, sondern auch viel schicker aus – zu Preisen ab 16.500 Euro für den 95 PS Benziner. So einer scheint normalerweise in Mailand zu Hause zu sein, oder in Rom oder anderen mondänen Metropolen. Vielleicht ist es genau das, was die deutsche Kundschaft nicht beherzter zugreifen lässt, vielleicht ist der Ypsilon einfach zu schick für Köln oder Frankfurt…

 
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