Drucken Weiterempfehlen   Twitter
 
Drucken Weiterempfehlen   Twitter
Galerie: Erster Test Mazda CX-3

Erster Test: Mazda CX-3

Jetzt auch in klein

05.06.2015

Größer ging bei Mazda immer. Denken wir nur zurück an die CX-Modell 9, 7, und 5. Das B-Segment der SUV-Klassen wurde dabei lange außer Acht gelassen. Doch die stetig größer werdende Nachfragen an kleinen SUVs ließ auch den Automobilhersteller aus Fernost hellhörig werden. Basierend auf den Kleinwagen Mazda 2, kommt der auf der Los Angeles Autoshow vorgestellte Mazda CX-3 ab Mitte Juni zu unseren Händlern. Mit der Basis-Benzin-Motorisierung inkusive Klimaanlage und Radio wird er ab 17.990 Euro erhältlich sein.

Galerie: Erster Test Mazda CX-3Im Dezember des letzten Jahres, konnten wir schon einen Ersten Blick - während der Los Angeles Autoshow - auf den neuen Mazda CX-3 erhaschen. Damals blieb es allerdings leider nur beim schauen und kurz Platznehmen. Ein gutes halbes Jahr später hatten wir nun endlich die Möglichkeit, das neue, kleine Japan-SUV bei einer ersten Ausfahrt auf die Probe zu stellen.

Der Familienclan

Unverkennbar - die Mazda-Geschwister können den Familienzuwachs nicht leugnen. Ganz im typischen Mazda-Design präsentiert sich der neue Mazda CX-3. Was bei anderen Herstellern schlichtweg Emotion heißt, wird bei den Japaner mit „Kodo“ bezeichnet - was im Japanischen soviel bedeutet wie "Seele der Emotion". Und während die Japaner noch weiter über „Kodo“ philosophieren, kommen wir zum Ergebnis: Der Neue ist ein sportlich wirkendes Auto, mit klaren Linien, ohne bei der kleineren Größe knubbelig zu wirken.

Galerie: Erster Test Mazda CX-3Im 4,28 Meter langen Japaner haben Fahrer und Beifahrer ausreichend Platz zum Sitzen. Das Cockpit wirkt übersichtlich und alles ist dort wo man es Vermutet. Die Steuerung des Navigationssystem erfolgt über die Bedienelemente vor dem Schaltknauf, wie wir es auch schon von anderen Herstellern kennen - jedoch ist die Bedienung etwas umständlicher.

Übrigens: Diese Position der Bedienelemente liegt genau an der Stelle, wo wir den Arm automatisch absenken. Dies dient in erster Linie dazu, dass man intuitiv an die richtige Stelle greif, ohne den Blick vom Straßenverkehr abschweifen lassen zu müssen. Einiziges Manko im Mini-SUV sind - größenbedingt - die Plätze im Fondbereich. Hier sitzt man leider im Neunzig-Grad-Winkel - ein Geodreieck hätte hier seine wahre Freude.

Die Drei Fragezeichen

Galerie: Erster Test Mazda CX-3Welcher soll es denn sein? Diese Frage stellen wir uns zu beginn der Testfahrten. Zur Wahl stehen drei Motorisierungen. Zwei Benziner mit 120 PS respektive 150 PS und ein 105 PS starker Selbstzünder. Unsere erste Wahl fällt auf den Basis-Benziner mit Wandlerautomatik, die für einen Aufpreis von 1.500 Euro in allen Motorvarianten erhältlich ist.

Souverän und gemütlich setzt der mit 204 Newtonmeter Drehmoment ausstaffierte Zwei-Liter-Vierzylinder den mindestens 1,3 Tonnen schweren Mazda in Bewegung. Was gleich hörbar ins Ohr fällt ist, dass die Schaltwege nicht gerade kurz gewählt sind. Die Automatik dreht die Gänge auch im Nicht-Sport-Modus deutlich aus, dafür sind die Schaltvorgänge aber weich und präzise. Wünschenswert wäre ein bisschen mehr Rückmeldung von der Lenkung und etwas mehr Stabilität in Kurvenlagen - aber der CX-3 ist ja noch ein Jüngling.

  • Technische Daten

Fünftüriges SUV des B-Segments
Länge: 4,28 Meter, Breite: 1,77 Meter, Höhe: 1,54 Meter
Radstand: 2,57 Meter

2,0-Liter-Benziner, 88 kW/120 PS
maximales Drehmoment: 204 Nm bei 2.800 U/min,
Vmax: 192 km/h, 0-100 km/h: 9,0 s,
Durchschnittsverbrauch: 5,9 l/100 km,
CO2-Ausstoß: 137 g/km, Effizienzklasse C,
Preis: ab 17.990 Euro

2,0-Liter-Benziner, 110 kW/150 PS,
maximales Drehmoment: 204 Nm bei 2.800 U/min,
Vmax: 200 km/h, 0-100: 8,7 s,
Durchschnittsverbrauch: 6,4 l/100 km,
CO2-Ausstoß: 150 g/km, Effizienzklasse D,
Preis: ab 24.690 Euro

1,5-Liter-Diesel, 77 kW/105 PS,
maximales Drehmoment: 270 Nm bei 1.600 bis 2.500 U/min,
Vmax: 177 km/h, 0-100 km/h:10,1 s,
Durchschnittsverbrauch: 4,0 l/100 km,
CO2-Ausstoß: 105 g/km, Effizienzklasse A,
Preis: ab 21.990 Euro

Weniger ist oft mehr. Überzeugen konnte uns vor allem die Dieselvariante des Japaners. Der anderthalb Liter Große Selbstzünder stemmt stolze 270 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbewelle und kombiniert ausreichend flotte Fahrleistungen mit einem Normverbrauch von nur vier Litern. Die Benziner nehmen sich 5,9 bezieungsweise 6,4 Liter - auf dem Prüfstand.

Alles was man braucht

Galerie: Erster Test Mazda CX-3Wie auch alle anderen Hersteller, statten auch die Japaner den neuen Mazda CX-3 mit den allbekannten Adaptivsystemen aus. Optional erhältlich sind: ein Notbremssystem, umfangreiche Konnektivitäts-Funktionen, Head-up-Display, LED-Scheinwerfer sowie ein Tempomat.  Das ebenfalls optionale Navigationssystem allerdingss sollte Mazda noch einmal in die Entwicklung schicken und ein wenig vereinfachen.

 
Fazit

Jan Menno Schmidt

Wer sich auch in den Reigen der SUV-Besitzer einreihen möchte, aber kein riesiges Schiff manövrieren will, für den ist der Mazda CX-3 eine schicke Alternative zum Peugeot 2008, Fiat 500X oder Opel Mokka - in seinem Segment ist er optisch auf jeden Fall ein Hingucker, der mit soliden Motoren und guter Verarbeitung überzeugt.
 
 

Gebrauchtwagen-Kaufberater

Sie suchen einen Gebrauchten? Unsere Kaufberater sagen Ihnen, worauf Sie bei Ihrem Traumwagen achten müssen.

Suche nach Angeboten

Marke
Model
Fahrzeugrückruf
Hier verpassen Sie keinen Rückruf vom Hersteller mehr. Wir informieren Sie sofort per E-Mail.
Zum Rückrufservice

Frage der Woche

ServiceWelten

Sicherheit online

Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrug und unseriösen Angeboten.
Surfen Sie sicher mit unseren Tipps.