Drucken Weiterempfehlen   Twitter
 
Drucken Weiterempfehlen   Twitter
Galerie: Erster Test Mazda CX-5 Facelift

Erster Test: Mazda CX-5 Facelift

Einheit von Ross und Reiter

16.03.2015

Der CX-5 ist das Mazda-Modell, das sich am besten verkauft. Bevor es Mitte des Jahres einen kleinen Bruder namens CX-3 bekommt, haben die Designer den 4,56 Meter langen, 1,84 Meter breiten und 1,71 Meter hohen SUV in einen schickeren Anzug gesteckt, die Marketingleute die Ausstattung ergänzt und die Ingenieure die Fahrzeugtechnik überholt.

Das hat sich geändert

Galerie: Erster Test Mazda CX-5 FaceliftFür Mazda verkörpert der CX-5 das Prinzip “Jinba Ittai”, die Einheit von Ross und Reiter. Die kosmetischen Eingriffe haben nach Ansicht seiner Gestalter diese Wirkung verstärkt. Leichter zu erkennen ist, dass sie dem SUV einen neuen Kühlergrill und Scheinwerfer beschert haben, die wie Raubtieraugen wirken.

Die Leuchten können aber noch mehr, vor allem in der am reichhaltigsten ausgestatteten Sports-Line-Variante (33.790 bis 38.690 Euro): Dann sind die ab Ausstattungsstufe 3 (Exclusive-Line, neu im CX-5-Programm) vorhandenen Voll-LED-Scheinwerfer samt LED-Tagfahrlicht und -Nebelscheinwerfern darauf ausgerichtet, die Fahrbahn allzeit bestmöglich auszuleuchten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu irritieren.

Es wird nicht nur das Fernlicht bei Gegenverkehr automatisch abgeblendet, sondern auf mehrspurigen Straßen über den Bereich vorm Wagen hinaus auch die Fahrbahn links daneben erhellt. Die Regulierung erfolgt durch Abschalten einzelner LED-Blöcke. Zudem gibt es einen Autobahnmodus: Die Lichtstrahl-Länge wird an die höhere Geschwindigkeit angepasst, was bedeutet, dass weit entfernte Objekte früher zu sichten sind.

Das ist neu

Galerie: Erster Test Mazda CX-5 FaceliftEin Großteil der Assistenzsysteme, die es erstmals im CX-5 gibt, sind den teureren Varianten vorbehalten - schlecht ausgestattet ist das Basismodell zwar nicht, doch vom Fortschritt der Technik darf es (noch) nicht profitieren. Es fehlt beispielswiese der City-Notbremsassistent, die Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung, Bedientasten auf dem Lenkrad und Bluetooth-Schnittstelle und der Sieben-Zoll-Touchscreen auf der Mittelkonsole, zentraler Bestandteil des MZD-Connect-Systems.

Und erst ab der zweitobersten Stufe der Ausstattungskala bestückt Mazda die Fahrzeuge serienmäßig mit elektronischen Helfern wie Spurwechselassistent, Einparkhilfen an Front und Heck sowie Digitalradio-Tuner.

Am gründlichsten unterstützt beziehungsweise überwacht wird der Fahrer in den Sports-Line-Varianten. Dann verfügt der Wagen über einen Spurwechselassistenten, reagiert der City-Notbremsassistent auch auf Gefahren von hinten, wird aufkeimende Müdigkeit erkannt und beim Abkommen von der Spur eine Gegenlenkbewegung eingeleitet. Soll auch noch eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung und das Pre-Crash-Safety-System mit aktivem Bremseingriff dasUnfallrisiko mindern, erhöht sich der Fahrzeugpreis um 650 Euro.

Das kostet der Spaß

Radaufhängungen modifiziert, Geräusch- und Vibrationsdämmung verbessert, Komfort erfolgreich erhöht  - so lautet das Modellpflege-Fazit der Mazda-Techniksparte. Außerdem durften sie in die Benziner (ab Exclusive-Line-Line) einen Schalter einbauen, der den Wechsel aus dem Fahrmodus Normal in Sport erlaubt, und das Leistungsspektrum erweitern, um noch mehr Fahrspaß zu generieren: Der im Mazda6 schon länger eingesetzte 2,5-Liter-Benziner mit 192 PS ist jetzt auch im CX-5 zu bekommen - serienmäßig mit Allradantrieb, Sechsstufen-Automatik und Sports-Line-Ambiente. 36.790 Euro darf der Händler dafür in Rechnung stellen. Somit kostet der Top-Benziner 1900 Euro weniger als die identisch ausgestattete CX-5-Variante mit 2,2-Liter-Turbodiesel, der 175 PS erwirtschaftet.

Galerie: Erster Test Mazda CX-5 FaceliftAllradantrieb und Automatik kann man auf Exclusive-Line-Niveau auch mit den schwächeren Motoren kombinieren. Die Prime- und Center-Line-CX-5 sind hingegen reine Fronttriebler und Sechsgang-Schaltgetriebe und reißen daher nicht die 30.000-Euro-Latte. Das Einstiegsmodell mit 165 PS starkem Benziner gibt es schon für 24.190 Euro, sein Diesel-Pendant für 26.290 Euro.

Wem das Mazda-SUV-Design besser gefällt als die finanzielle Auswirkungen der Vision von Ross und Reiter kann auf Günstigeres hoffen. Schon in ein paar Wochen, im Juni wird der CX-3 genannte kleine Bruder des CX-5 ins Rennen gehen. Der Einstiegspreis für den 4,28-Meter-SUV mit 120 PS-Benziner soll 17.990 Euro betragen.

 
4
216

Gebrauchtwagen-Kaufberater

Sie suchen einen Gebrauchten? Unsere Kaufberater sagen Ihnen, worauf Sie bei Ihrem Traumwagen achten müssen.

Suche nach Angeboten

Marke
Model
Fahrzeugrückruf
Hier verpassen Sie keinen Rückruf vom Hersteller mehr. Wir informieren Sie sofort per E-Mail.
Zum Rückrufservice

Frage der Woche

ServiceWelten

Sicherheit online

Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrug und unseriösen Angeboten.
Surfen Sie sicher mit unseren Tipps.