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Galerie: Erster Test Mazda6 Facelift

Erster Test: Mazda6 Facelift

Darf’s ein bisschen mehr sein?

23.03.2015

Wenn ein Autohersteller den neuen Jahrgang eines schon länger erhältlichen Modells präsentiert, kann man sicher sein, dass irgendwann die Bemerkung fällt, der Wagen sei zwar etwas teurer geworden, aber - was letztendlich entscheidend  sei - ausstattungsbereinigt um Einiges billiger. Mazda bildet da keine Ausnahme: Die Preise der 6er-Baureihe sind gerade durch die Bank gestiegen, doch da der Ausstattungsumfang noch stärker ausgeweitet wurde, ergibt sich rein rechnerisch eine Ersparnis von etwa 1000 Euro.

Um Besitzer eines 4,81 Meter langen, 1,84 Meter breiten und 1,48 Meter hohen Mazda6 zu werden, muss man nunmehr mindestens 25.290 Euro investieren. Dafür bekommt man den ebenso eleganten wie geräumigen Pkw mit einem 145 PS starken 2,0-Liter-Benziner und Frontantrieb, wahlweise mit vier Türen oder als Kombi. Dass die große Heckklappe weiterhin aufpreisfrei offeriert wird, ist Mazda hoch anzurechnen; andere Hersteller greifen den variable Laderäume bevorzugenden Kunden gerne etwas tiefer in die Geldbörse.

Das ist anders

Ein gut erkennbares Indiz fürs 2015er “Upgrade” liefert die Frontpartie des Mazda6: Die Designer haben den Kühlergrill stärker strukturiert und damit eine dreidimensionale Wirkung erzielt. Im Innenraum macht sich die Modellpflege ebenfalls bemerkbar; hier wurden Materialien ausgetauscht, das Cockpit neu gestaltet, eine elektrische Parkbremse installiert, Geräusch- und Vibrationsdämmung verbessert.

Auch die Sitze wurden auf mehr Komfort getrimmt, und erstmals findet auch der Beifahrer serienmäßig eine Höhenverstellung vor. Abgerundet wird das Maßnahmenpaket zur Qualitätssteigerung und Komforterhöhung von Modifikationen an der Radaufhängung.

Das ist neu

Galerie: Erster Test Mazda6 FaceliftDie Liste der Neuerungen ist aber noch länger; allerdings fallen die meisten in die Rubrik “Darf‘s ein bisschen mehr sein?”. So ist das Konnektivitätssystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen und Multi-Commander-Knopf ebenso wie die in Kurven hineinleuchtenden Voll-LED-Scheinwerfer samt LED-Tagfahrlicht und -Nebelscheinwerfer erst ab Ausstattungsstufe 2, Exclusive-Line genannt, an Bord, und die adaptiv genannte Ausführung dieser Beleuchtungsanlage ist an die noch teurere Sports-Line-Ausstattung gebunden, die wiederum nur mit den 165 und 192 PS starken Benzinern und dem 175 PS-Diesel bestellt werden kann.

Sinnvoll ist diese Funktionserweiterung zweifellos: Sie ist in der Lage, die Lichtverteilung selbsttätig an die  Verkehrssituation anzupassen, blendet als bei Gegenverkehr automatisch ab, leuchtet auf mehrspurigen Straßen einen größeren Bereich der Fahrbahn aus als auf einspurigen und verlängert mit zunehmender Geschwindigkeit die Reichweite des Lichts.

Der finanzielle Effekt dieser Verbesserung: Unter 33.790 Euro ist sie nicht zu bekommen. Dafür sind - abgesehen von der adaptiven Geschwindigkeits- einschließlich radargestützter Distanzregelung und im Notfall aktiv bremsendem Pre-Crash-Safety-System (+650 Euro) - in den Sports-Line-Modellen alle bei Mazda derzeit verfügbaren Sicherheitssysteme samt einer weiteren Neuerung enthalten: Ein Head-up-Display projiziert relevante Informationen wie aktuelle Geschwindigkeit, Routenhinweise und Warnungen ins Blickfeld des Fahrers.

Diesel jetzt mit Allradantrieb

Galerie: Erster Test Mazda6 FaceliftNeu ist darüber hinaus, dass Mazda zwei Allrad-6er auf die Modellpalette 2015 gesetzt hat. Kombinieren lässt sich die - nur in der Kombi-Karosserie angebotene - AWD-Technik, die laut Hersteller mit Hilfe von 27 Sensoren Straßenzustand und Fahrerabsicht berücksichtigen kann, mit beiden 2,2-Liter-Dieselmotoren. Die 150 PS-Variante zum Preis von 35.190 Euro ist ausschließlich mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Exclusive-Line-Ausstattung erhältlich, die 175 PS-Version nur mit sechsstufigem Automatikgetriebe und Sports-Line-Ambiente, was sie 42.590 Euro teuer macht.

Auf der Benziner-Seite stehen drei Leistungsstufen zur Wahl: 165 PS setzt, ebenso wie die 145 PS der Einstiegsmotorisierung, ein 2,0-Liter-Vierzylinder frei, wohingegen die nur mit Automatikgetriebe erhältlichen 192 PS in 2,4 Liter Hubraum erzeugt werden.

 
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