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Galerie: Erster Test Neuauflage VW Passat Alltrack

Erster Test: Neuauflage VW Passat Alltrack

Echte Zugnummer

07.09.2015

Der Passat-Kombi ist eine feste Größe in der Mittelklasse. Offeriert wird er mit nicht weniger als zehn Motoren und selbstverständlich auch mit Allradantrieb. Die jüngste 4WD-Variante ist allerdings eine besondere Zugnummer: Der Namenszusatz Alltrack statt Variant 4motion ist so zu verstehen, dass der permanente Allradantrieb, der gute Traktion auch auf schwierigem Untergrund verspricht, in die dazu passende Allterrain-Optik eingebettet ist. Unter anderem signalisieren ein 2,75 Zentimeter mehr Bodenfreiheit garantierendes Schlechtwegefahrwerk, plus Offroad-Fahrprogramm, Unterfahrschutz, sowie Kunststoffplanken an Radhäusern, Türschwellern und im Stoßfängerbereich verstärkte Einsatzbereitschaft abseits des Asphalts.

Galerie: Erster Test Neuauflage VW Passat AlltrackAuf unbefestigten Feld- und Waldwegen wird man diesen Kombi dennoch eher selten antreffen, denn für Schmuddel-Jobs ist er viel zu fein angezogen. Besser kommt seine Zugkraft vor einem Wohn-, Boots- oder Pferdeanhänger zur Geltung. 2200 Kilogramm darf  jeder Passat Alltrack an den Haken nehmen - unter der Voraussetzung, dass auch der hintere Teil des Gespanns über eine Bremse verfügt. Die Anhängekupplung ist übrigens kein Bestandteil der Serienausstattung.

Drei Diesel, ein Benziner

Vier direkteinspitzende Turbomotoren stehen als Antrieb zur Wahl. Allen gemeinsam ist die Zylinderanzahl (vier) und der Hubraum (2,0 Liter). Wird darin Diesel verbrannt, kann der Fahrer – abhängig von Leistungsbedarf und finanziellen Möglichkeiten - 150, 190 oder 240 PS herausholen; entscheidet er sich für die Superbenzin konsumierende TSI-Variante, sind maximal 220 PS zu mobilisieren. Der Einstiegs-TDI tritt zusammen mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe an; die drei anderen Motoren spannt VW mit einem entweder sechs- oder siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe zusammen.

Galerie: Erster Test Neuauflage VW Passat AlltrackFür Kunden, die einen 220 PS-Benziner mit 4motion-Technik erwerben möchten, ist der Alltrack im Übrigen eine echte Bereicherung der Modellpalette, denn diese Kombination wird in keiner der drei „zivilen“ Ausstattungslinien angeboten. Erkennen kann man die zum Crossover aufgerüsteten Passat am Schriftzug „Alltrack“ im markant umrandeten Kühlergrill wie auch am Heck, auf den Kopfstützen und  den vorderen Einstiegsleisten in Edelstahl. Allein der Einsatz dieses Werkstoffs verdeutlicht, dass die Alltrack-Gestalter nicht damit rechnen, dass ihr Produkt zu Grobarbeiten herangezogen wird.

Einstiegspreis: 38.550 Euro

Gegen einen solche Verwendung spricht auch - ganz banal - das Alltrack-Preisniveau. Die Einstiegshöhe von 38.550 Euro signalisiert, dass die Käufer nicht nur ein praktisches, sondern auch ein repräsentatives Umfeld erwerben. Mobilisiert wird das Produkt aus umfangreicher Ausstattung, hochwertigen Materialien und einem Schuss Allterrain-Design in diesem Fall vom 150 PS-TDI. Am oberen Ende der Preisskala steht der 240 PS-Turbodiesel, für den der Händler 47.150 Euro in Rechnung stellen darf.

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Galerie: Erster Test Neuauflage VW Passat AlltrackDiese Beträge bilden, selbstverständlich, nur die Berechnungsgrundlage, denn allein in der Multimedia/Infotainment-Abteilung lassen sich problemlos etliche hundert bis einige tausend Euro versenken. Dasselbe gilt für die meisten Assistenzsysteme, die VW für den Passat bereithält; nur in Kombination mit den Top-Motorisierungen verursachen sie keine Extra-Kosten. Ein elektronisches Aufpasser-Team ist laut Preisliste allerdings grundsätzlich an Bord: Das Front Assist genannte Umfeldbeobachtungssystem, das vor Auffahrunfall-Gefahr warnt, einschließlich City-Notbremsfunktion. Mit 630 Euro schlägt hingegen der Trailer Assist zu Buche, der  das Rückwärtsrangieren mit Anhänger erleichtert.

 
Fazit
 

Gerlinde Fröhlich-Merz

Dass der VW Passat eine gute Wahl ist, wenn's ein qualitativ hochwertiges Mittelklassemodell mit viel Platz sein soll, steht außer Frage. Diese Feststellung schließt die neue Alltrack-Variante ein; dass sie dank Crossover-Optik von der Masse der Passat-Kombi absticht, liefert sicherlich einen zusätzlichen Kaufanreiz. Den lässt sich VW in gewohnter Manier gut bezahlen: Der Kombi mit erhöhter Bodenfreiheit und Offroad-Fahrprogramm rangiert auf der Preisliste ganz oben, dort wo auch die zur Highline veredelten Variant-Varianten mit Allradantrieb angesiedelt sind.
 
 
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