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Galerie: Erster Test Opel Astra GTC Panorama

Erster Test: Opel Astra GTC Panorama

Jetzt dreht Opel durch

21.12.2005

Manchmal bekommt man als Autojournalist ganz merkwürdige Anrufe. Mitte November klang das so: "Wir möchten Sie gerne nach Venedig einladen, zu einer Fahrzeugpräsentation!" Venedig? Da gibt es doch gar keine Straßen? "Keine Bange wegen des Wassers - das kriegen wir hin!".
Das klang zu abgefahren um abzusagen. Also auf nach Venedig.

Anfang Dezember war in Venedig dann tatsächlich "Land unter": Hochwasser! Der Piazza San Marco ist überschwemmt, die Touristen behelfen sich mit Gummistiefeln und Kanus, um zur Rialtobrücke zu gelangen.
Dieser Termin würde gründlich ins Wasser fallen, sagte ich mir.

Wasser, Wasser, Wasser...

Galerie: Erster Test Opel Astra GTC PanoramaTatsächlich wurde ich vom Hotel mit einem Boot abgeholt, Treffpunkt: Rialtobrücke. Jetzt komme ich mir doch etwas veräppelt vor, denn weit und breit sind keine befahrbaren Straßen, geschweige denn andere Autos zu sehen. Schließlich legen wir an einem Transportkahn fest. Der ist etwa 30 Meter lang und obendrauf steht... ein Astra GTC!

"Bitte einsteigen: Wir fahren Sie dann jetzt den Canale Grande hinunter". Ich setze mich ans Steuer und begreife, warum Opel ausgerechnet Venedig für die Präsentation dieses Autos ausgesucht hat: Es ist der GTC mit der neuen Panoramascheibe. Die zieht sich vom Armaturenbrett bis zur B-Säule und vermittelt einem ein völlig neues Raumgefühl: In diesem GTC gibt es nicht mehr das Höhlenfeeling des Coupés, sondern grenzenlose Freiheit. Die Aussicht auf die schwimmende Stadt ist großartig und ganz sicher auch einmalig - außer James Bond vielleicht wird niemand mehr den Canale Grande in einem Auto hinunterfahren. Bei dem jetzt unvermeidlich einsetzenden Regen gewinnt das rieige Glasdach sogar noch: Es bleibt sehr hell im GTC, die depressive Wetterlage hat keine Chance, sich auf den Innenraum und seine Passagiere auszuwirken.

Richtig fahren

Galerie: Erster Test Opel Astra GTC PanoramaEin Autotest besteht für uns aber nicht darin, passiv herumgetuckert zu werden. Also brachten wir den freizügigen Astra GTC auf die Straße. Gegenüber Venedig, auf dem "Lido" drehe ich im 200 PS starken GTC den Zündschlüssel. Alles wie gehabt, auch das Höhlenfeeling, denn die Jalousie inklusive Sonnenblende ist ganz nach vorne gezogen. Ein kleiner Dreh am Griff und die Jalousie gibt den ganzen Blick auf Italiens Himmel frei.

Galerie: Erster Test Opel Astra GTC PanoramaIm ersten Moment fühle ich mich nackt, wie auf dem Präsentierteller. Die Leute scheinen einem geradewegs in den Kopf zu gucken. Vorbei die anonyme Höhle. Für dieses Auto ist ein gerüttelt Maß Selbstbewusstsein angebracht!

Doch so bald man etwas zügiger unterwegs ist, kann man die neue visuelle Freiheit nur noch genießen: Das Open-Air Gefühl ist sogar noch besser als in einem Cabrio, die Sicht auf die Alleebäume ist einfach umwerfend. Lässt man dann auch noch die Seitenscheiben herunter und den Fahrtwind herein, mag man nur noch fahren, fahren, fahren...

Fazit

Galerie: Erster Test Opel Astra GTC PanoramaUm ein Auto in Venedig zu präsentieren muss man wahrscheinlich etwas durchgeknallt sein. Ebenso wie der Designer, der die Idee der Panoramascheibe das erste Mal vorgeschlagen hat - ich kann mir das Gesicht seines Chefs gut vorstellen.

Dass diese Scheibe dennoch den Weg in die Serie gefunden hat und im GTC eingebaut wird, zeugt von Mut und dem Willen, im umkämpften Kompaktwagensegment tatsächlich emotionale und ausgefallene Autos zu bauen. Denn normale Autos gibt es ja schon genug.

Warum Opel auch in Zukunft keine normalen Autos baut und was wir sonst noch aus Rüsselsheim erwarten können, lesen Sie im Januar im Interview mit Opel Marketingchef Dr. Allain Visser.

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