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Galerie: Erster Test Peugeot 207 Turbo

Erster Test: Peugeot 207 Turbo

König der Löwen

04.12.2006

Die „Zweinuller“ sind Peugeots wichtigste Nummern. Den 205er nennen sie hausintern den Lebensretter, der 206er war ein durchschlagender Verkaufserfolg und vom aktuellen 207er wird nicht weniger erwartet. Entsprechend breit ist die Modellpalette, die eben erneut erweitert wurde: um eine Basisversion mit 73 PS für unter 10.000 Euro und das Turbo-Modell mit 150 PS für fast 20.000 Euro. Wir haben uns den König der kleinen Löwen näher angeschaut.

Herzstück des Topmodells ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung, der aus einer Kooperation mit BMW hervorgeht. Die bayerischen Motorenspezialisten waren bei der Entwicklung federführend, Peugeot ist es beim Einkauf und der Fertigung.

Im 207 Turbo leistet das Aggregat 150 PS, wobei das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Im Frühjahr nächsten Jahres folgt der 207 RC mit 175 PS, soviel, wie der Motor heute bereits im Mini Cooper S leistet. Es ein offenes Geheimnis, dass der kleine Bayer in absehbarer auch mit deutlich über 200 PS zu haben sein wird.  Galerie: Erster Test Peugeot 207 Turbo

Zurück zum Franzosen mit seinen 150 PS. Um es vorweg zu nehmen: das reicht locker. Der Benzindirekteinspritzer ist ein kleines Gesamtkunstwerk, versehen mit modernster Motorentechnologie. Die variable Ventilsteuerung und der Twin-Scroll-Turbolader garantieren ein hervorragendes Ansprechverhalten und ein hohes Drehmoment über einen äußerst weiten Drehzahlbereich. Maximal stehen 240 Nm zu Buche, und das schon ab 1.400 U/min. Erst jenseits der 3.500 Touren flacht die Kurve langsam ab.

Power ohne Pause

Galerie: Erster Test Peugeot 207 TurboEntsprechend ist die Performance. Aus dem Leerlauf heraus beißt der Motor zu, dreht willig bis an den Begrenzer und bietet in allen Lagen Kraft im Überfluss. Ein Turboloch ist kaum mehr wahrzunehmen, die Zeitverzögerung zwischen Vollgas und vollem Schub tendiert gegen Null.

Der 207 Turbo spurtet in 8,1 Sekunden auf 100 km/h und erreicht auf der Autobahn mit Leichtigkeit die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Mehr geht nicht, da der Motor im fünften Gang an den roten Bereich dreht. Ein passendes Sechsganggetriebe fehlt im Peugeot-Regal, wäre aber wünschenswert. Nicht nur wegen der Topspeed, auch der ohnehin günstige Normverbrauch von 7,0 Liter je 100 Kilometer könnte weiter gesenkt werden.

Sportlich und komfortabel

Galerie: Erster Test Peugeot 207 TurboWas die Fahreigenschaften betrifft ist der 207 Turbo ein angenehmer Allrounder. Die Lenkung arbeitet genau, ist aber nicht frei von Antriebseinflüssen. Das Fahrwerk ist ausreichend straff, um es auf kurviger Strecke richtig krachen zu lassen.

Trotzdem sind die Komforteinbußen marginal, die Passagiere werden weder mit bösen Schlägen ins Kreuz malträtiert, noch von lästigem Hoppeln auf welligen Autobahnen genervt. Hinsichtlich des Praxisnutzens unterscheidet sich der Turbo nicht von den anderen 207-Varianten, zumal das Topmodell nun doch auch mit vier Türen angeboten wird.

Fazit

Galerie: Erster Test Peugeot 207 TurboWer gern unauffällig, aber schnell unterwegs ist, sollte den Peugeot 207 Turbo in die engere Wahl nehmen. Der Motor ist ein Gedicht, die Alltagstauglichkeit dank des ausgewogen abgestimmten Fahrwerks gewahrt. Günstig ist der Spaß allerdings nicht. Zum Mini Cooper S mit eben jenem Motor, aber 25 zusätzlichen PS, beträgt der Preisunterschied gerade einmal rund 1.700 Euro. Andererseits ist der Turbo-Peugeot ausschließlich in der höchsten Ausstattungslinie Platinum erhältlich, womit Schmankerl wie eine Zweizonen-Klimaautomatik, Kurvenlicht, MP3/CD-Radio, ein Panorama-Glasdach und Stoff/Leder-Sitze bereits zum Serienumfang zählen.  

 
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